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Daniel Loick
Kritik der Souveränität
Frankfurt/New York 2011
- Campus Verlag,
346 Seiten
EUR 34,90
ISBN: 3-593-39514-2
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Daniel Loicks Studie unternimmt den großangelegten Versuch, die Vorstellung staatlicher Souveränität zu dekonstruieren. In einer sowohl theoriegeschichtlich wie systematisch verfahrenden Argumentation, die sich in drei Teile gliedert – Traditionelle Theorien der Souveränität; Kritische Theorien der Souveränität; Kritische Theorie ohne Souveränität –, erschließt der Autor das Themenfeld staatlicher Souveränität in seinen komplexen politiktheoretischen, sozial- und rechtsphilosophischen Zusammenhängen. Seine grundlegende These besagt, dass die Begründung staatlicher Souveränität stets ein Element von Gewalt einschließt, das sich normativ nicht rechtfertigen lässt. Das führt Daniel Loick zu einer grundsätzlichen Infragestellung des Prinzips selbst demokratisch oder deliberativ legitimierter Souveränität sowie zur Frage nach möglichen Strategien zur Ersetzung der Rechtsgewalt.
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