Erwerbstätige Mütter im Spannungsfeld von Sozialpolitik
und sozialer Praxis |
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Projektverantwortung: Prof.
Dr. Ute Gerhard
Projektbearbeitung: Dr. Isolde
Ludwig, Vanessa Schlevogt
Thema - Fragestellung
Ziel des von der Hans Böckler Stiftung geförderten Projektes
war es, die Alltagspraxis erwerbstätiger Mütter im Spannungsfeld
von Staat, Markt und Privatsphäre genauer zu untersuchen. Gefragt
wurde, welche Strategien Frauen entwickeln, um den widersprüchlichen
Anforderungen von Arbeitsmarkt und Familie gerecht zu werden, wie sozialpolitische
Leistungen in Anspruch genommen werden und welche Defizite in den politischen
und rechtlichen Strukturen festzustellen sind. Damit eröffnet die
Studie eine neue Dimension in der sozialpolitischen Diskussion, indem
sie die vielfältigen Arrangements und sozialen Netzwerke von Frauen
als aktiven Beitrag zur Sozialpolitik und gesellschaftlichen Integration
begreift und ins Zentrum der Untersuchung stellt.
Das Projekt soll klären, inwiefern das alltägliche Handeln
von Frauen und ihre Probleme bei der Vereinbarkeit von Mutterschaft
und Erwerbstätigkeit durch spezifische sozialpolitische und rechtliche
Rahmenbedingungen sowie kulturelle Muster des deutschen Wohlfahrtsstaates
beeinflusst sind. Die Studie hat daher eine international vergleichende
Ausrichtung und steht im Rahmen des von der Europäischen Kommission
geförderten Netzwerkes 'Working and Mothering': Social Practices
and Social Policies' (TSER).
Stand der Projektarbeit
Das Projekt wurde im März 2002 abgeschlossen.
Projektbericht:
Ute Gerhard/Ute Klammer/Isolde Ludwig/Vanessa Schlevogt (2002): Erwerbstätige
Mütter im Spannungsfeld von Sozialpolitik und sozialer Praxis,
Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main.
Bisherige Veröffentlichungen
Isolde Ludwig/Vanessa Schlevogt/Ute Klammer/Ute Gerhard (2002): Managerinnen
des Alltags. Strategien erwerbstätiger Mütter in Ost- und
Westdeutschland, Berlin: edition sigma
Isolde Ludwig/Vanessa Schlevogt (2002): Auf dem Weg zu einer neuen
Balance zwischen Erwerbsarbeit und Familienleben? Der Alltag berufstätiger
Mütter in Frankfurt am Main und Leipzig, in: Informationen für
Erziehungsberatungsstellen, April 2002
Isolde Ludwig/Vanessa Schlevogt (2002): Bessere
Zeiten für erwerbstätige Mütter? Eine neue Balance
zwischen Arbeit und Privatleben als Zukunftsmodell für Frauen und
Männer, in: WSI Mitteilungen, 3/2002
Isolde Ludwig/Vanessa Schlevogt (2002): Erwerbstätige Mütter
- die Managerinnen von morgen? Stressresistenz ist ein Muss, in: Forschung
Frankfurt, April 2002
Vanessa Schlevogt (2001): Erwerbstätige Mütter im Spannungsfeld
von Sozialpolitik und sozialer Praxis, in: Marianne Schmidbaur (Hg.):
Hessischer Forschungsschwerpunkt Frauenbewegungen - sozialer und kultureller
Wandel: Ein Blick zurück ein Blick nach vorn, Cornelia Goethe Centrum
Frankfurt am Main 10/2001
Ute Klammer (2001): Managerin gesucht. Erwerbstätige Mütter
in Europa zwischen Sozialpolitik und sozialer Praxis, in: WSI-Mitteilungen,
Heft 5/2001
Vorträge
Die Forschungsergebnisse wurden von Dr. Isolde Ludwig und Vanessa Schlevogt
auf folgenden Fachtagungen präsentiert:
Workshop 'Familienzeiten - Arbeitszeiten', WSI in der Hans Böckler
Stiftung, Düsseldorf, Juli 2001
Workshop des Hessischen Forschungsschwerpunktes, "Frauenbewegungen
- kultureller und sozialer Wandel", Johann Wolfgang Goethe-Universität
Frankfurt, November 2000
Feministische Plattform Wirtschaftsethik, Evangelische Akademie Iserlohn,
September 2000
Internationaler Frauentag, Internes Frauenbüro/Kreis Offenbach,
März 2000
Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Dezentrale Familienbildungsstätte
Langen, Januar 2000
Tagung "Auch für Frauen? Eine Zukunft in Solidarität
und Gerechtigkeit", Evangelische Akademie Arnoldshain, Arnoldshain,
November 1999
Weitere Informationen:
Dr. Isolde Ludwig: Tel. 069-75 61 83-37. I.Ludwig@em.uni-frankfurt.de
Vanessa Schlevogt: Tel. 069-779760. vanessa@schlevogt.de
INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG an der
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Senckenberganlage 26 60325 Frankfurt am Main Telefon:
069 - 75 61 83 0 Telefax: 069 - 74 99 07
http://www.ifs.uni-frankfurt.de Email: ifs@rz.uni-frankfurt.de
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