Thematic network on "Working and Mothering: Social Practices and Social Policies"

gefördert von der Europäischen Kommission
Laufzeit: 1.11.1998 bis 31.4.2001

Das Netzwerk "Working and Mothering: Social Practices and Social Policies" besteht aus einer Forscherinnengruppe aus neun europäischen Ländern , die die Vereinbarkeit von Beruf und Erziehungsarbeit in europäischer Perspektive untersuchen. Die Aufmerksamkeit gilt dem Zusammenwirken von sozialpolitischen, rechtlichen und soziokulturellen Faktoren und ihrer Bedeutung für Berufschancen und -entscheidungen von Müttern. Dabei bilden die Alltagspraktiken der Frauen den spezifischen Ausgangspunkt: Welche Strategien verfolgen berufstätige Mütter in der alltäglichen Bewältigung konfligierender Aufgaben oder Erwartungshaltungen? Welche innerfamiliären, geschlechtshierarchischen und ökonomischen Strukturen bestimmen ihren Handlungsrahmen? In der Gegenüberstellung von Alltagspraxis und Sozialpolitik wird untersucht, ob bestehende sozialpolitische Leitungen und Rechte den Bedürfnissen und Rahmenbedingungen heutiger Generationen von Müttern gerecht werden. Ein zentrales Anliegen beteht darin, Frauen als Agentinnen und nicht einseitig als Empfängerinnen von Wohlfahrtsleistungen zu betrachten.

Informationen: Prof. Dr. Ute Gerhard


INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG an der Johann Wolfgang Goethe-Universität
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