Archiv

 

Kontakt:
ifs-archiv@em.uni-frankfurt.de | +49 (0)69 75 61 83 – 21
oder +49 (0)69 75 61 83 – 80

Sprechzeit:
Dienstag  14-16 Uhr
Termine nach Vereinbarung

 

Zu den Beständen des hauseigenen IfS-Archives zählen mehr als 100 laufende Aktenmeter, welche die Forschungstätigkeit des Instituts seit seiner Gründung bis heute dokumentieren: Forschungsskizzen, Projektanträge und Projektberichte, Protokollbände und Sammlungen von Fragebögen. Dazu kommen Korrespondenzakten, die unter anderem Briefwechsel von Theodor W. Adorno und Max Horkheimer enthalten, ferner Materialien zu Lehrveranstaltungen, Publikationen, Tagungen und Kongressen sowie zur Neugründung des Instituts nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahr 1951. Neben dem klassischen Schriftgut aus Forschung und Lehre beherbergt das Archiv auch Datenträger wie Fotos, Magnetbänder, Radiospulen und Diafon-Folien, Bauunterlagen, Verwaltungsakten und anderes mehr.

Im September 2011 hat das IfS eine Kooperationsvereinbarung mit dem Archivzentrum der Universitätsbibliothek J. C. Senckenberg geschlossen. Seither werden die einzelnen archivischen Bestände des Instituts nach dem sogenannten Provenienzprinzip erschlossen und in der Archivdatenbank der Hessischen Staatsarchive Arcinsys (Archivinformationssystem) verzeichnet. Es entstehen digitale Findbücher, die den Nutzerinnen und Nutzern die selbständige Recherche über das Internet im IfS-Archiv ermöglichen werden. Begleitet wird die Verzeichnung von konservatorischen Maßnahmen, die der Erhaltung des Archivguts dienen.

Archivzentrum und Institutsarchiv ergänzen sich wechselseitig: Während das Institutsarchiv die inhaltliche Arbeit des IfS und damit ein bedeutendes Stück bundesrepublikanischer Wissenschaftsgeschichte dokumentiert, beherbergt das Archivzentrum Nach- und Vorlässe einiger der bekanntesten Wissenschaftler des Instituts und seines intellektuellen Umfeldes (unter anderen Max Horkheimer, Leo Löwenthal, Herbert Marcuse, Jürgen Habermas, Ludwig von Friedeburg). Die Kooperation zwischen IfS-Archiv und Archivzentrum verfolgt längerfristig die Idee der Schaffung eines Archivzentrums für Kritische Theorie.