Friedericke Hardering, Dr.

Senckenberganlage 26  | 60325 Frankfurt am Main | f.hardering@soz.uni-frankfurt.de
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Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Forschungsschwerpunkte

Arbeits- und Organisations- und Wirtschaftssoziologie, Digitalisierung der Arbeitswelt, Professionssoziologie, insbesondere ÄrztInnen und SozialarbeiterInnen, Theorien des Subjekts und der Identität, Politische Theorie, Soziale Ungleichheit, Gesundheit, Methoden der qualitativen Sozialforschung

Aktuelle Forschungsthemen: Sinn der Arbeit, Sinnerleben in der Arbeit und Entfremdung, Zukunft der Arbeit, Arbeit 4.0 und Sinn 4.0, Digitalisierung und Ungleichheit

Biographie

Von 2001 bis 2006 Studium der Politischen Wissenschaft, deutschen Philologie und Geschichte an der RWTH Aachen und an der University of Nottingham, UK. Anschließend Promotion an der RWTH Aachen mit einer Arbeit über »Unsicherheiten in Arbeit und Biographie: Zur Ökonomisierung der Lebensführung«. Anschließend Arbeit in verschiedenen Projekten in Forschung und Beratung. Von 2012 bis 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Arbeitssoziologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Von 2014 bis 2019 Projektleiterin im DFG-Projekt: »Gesellschaftliche Vorstellungen sinnvoller Arbeit und individuelles Sinnerleben in der Arbeitswelt.«

Laufendes Forschungsprojekt

»Digitale Entfremdung und Aneignung von Arbeit: Entfremdungserfahrungen in digitaler Dienstleistungsarbeit« (zusammen mit Prof. Dr. Oliver Nachtwey, Universität Basel, Start im Sommer 2019)

»Neue Abgrenzung von Arbeit? Zur Transformation arbeitsweltlicher Glücksversprechen«

»Gesellschaftliche Vorstellungen sinnvoller Arbeit und individuelles Sinnerleben in der Arbeitswelt« (Teil 2)

 

Frühere Forschungsprojekte

»Gesellschaftliche Vorstellungen sinnvoller Arbeit und individuelles Sinnerleben in der Arbeitswelt« (Teil 1)

Bibliographie

Hardering, Friedericke 2020, accepted: When good jobs become bad jobs. Professionals’ subjective demands for meaningful work, in: Management Revue.

Hardering, Friedericke und Mascha Will-Zocholl 2019, accepted: Zwischen Sinngestaltung und Sinnbewahrung – Aneignungsweisen in hochqualifizierter Dienstleistungsarbeit, in: Berliner Journal für Soziologie (4).

Hardering, Friedericke und Greta Wagner 2018: Vom erschöpften zum achtsamen Selbst. Zum Wandel von Subjektivität in der digitalen Arbeitswelt, in: Thomas Fuchs (Hg.): Das erschöpfte Selbst. Berlin: Suhrkamp, 258–278.

Hardering, Friedericke 2018: Die Sinnsuche der Generation Y. Zum Wandel von Ansprüchen an den Sinn (in) der Arbeit. In: Bernhard Badura, Antje Ducki, Helmut Schröder, Joachim Klose, Markus Meyer (Hg.): Fehlzeiten-Report 2018. Der Sinn von Arbeit. Berlin: Springer, 75–83.

Behling, Lina und Friedericke Hardering 2017: Verweigerte Anerkennung und Emotionen in der Sozialen Arbeit: Anerkennungsdynamiken im Kontext organisationalen Wandels, in: Soziale Passagen 9. 2, 405–422.

Hardering, Friedericke 2017: Wann erleben Beschäftigte ihre Arbeit als sinnvoll? Befunde aus einer Untersuchung über professionelle Arbeit, in: Zeitschrift für Soziologie 46. 1, 39–54.

Hardering, Friedericke und Sarah Lenz 2017: Wieviel Nachhaltigkeit braucht gute Arbeit? Arbeitsansprüche in beruflichen Umbruchphasen, in: Arbeits- und Industriesoziologische Studien 10. 2, 7–19.

Hardering, Friedericke 2016: Subjektive Arbeitsgestaltung im Gesundheitssektor: Individuelle Umgangsweisen mit widersprüchlichen Arbeitsanforderungen, in: Arbeits- und industriesoziologische Studien 9. 2, 60–75.

Hardering, Friedericke.; Hofmeister, H., Will-Zocholl, M. 2016: Sinn der Arbeit und sinnvolle Arbeit. Aktuelle theoretische und empirische Perspektiven. Themenheft der Zeitschrift ARBEIT Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik 24. 1–2.

Hardering, Friedericke, Hofmeister, H. und Will-Zocholl, M. 2015: Sinn der Arbeit und sinnvolle Arbeit: Zur Einführung, in: Arbeit: Zeitschrift für Arbeitsforschung, Arbeitsgestaltung und Arbeitspolitik 24. 1–2, 3–12.

Hardering, Friedericke 2015: Meaningful work: Sinnvolle Arbeit zwischen Subjektivität, Arbeitsgestaltung und gesellschaftlichem Nutzen, in: Österreichische Zeitschrift für Soziologie 40. 4, 391–410.

Hardering, Friedericke 2018: Erzählweisen des sozialunternehmerischen Selbst: Zur Aneignung biographischer Selbstthematisierungsformen im Feld des Social Entrepreneurship, in: Alexander Geimer, Steffen Amling u.a. (Hg.): Subjekt und Subjektivierung – Empirische und theoretische Perspektiven auf Subjektivierungsprozesse, Berlin: Springer, 215–233.

Will-Zocholl, Mascha und Friedericke Hardering 2018: Doing meaning in work under conditions of new public management? Findings from the medical care sector and social work. In: (Hg.) Frank Sowa, Ronald Staples and Stefan Zapfel:  The Transformation of Work in Welfare State Organizations: New Public Management and the Institutional Diffusion of Ideas, Abingdon, Oxon, New York, Routledge, 128–146.

Hardering, Friedericke 2017: Die Suche nach dem Sinn: Zur Zukunft der Arbeit, in: Aus Politik und Zeitgeschichte 26, 4–10.   | mehr …

Hardering, Friedericke 2017: Sinnvolle Arbeit unter Druck? Markterfordernisse, Organisationslogiken und die Verteidigung professioneller Handlungsautonomie, in: Stefanie Börner, Ulf Bohmann, Diana Lindner, Jörg Oberthür, André Stiegler (Hg.): Praktiken der Selbstbestimmung. Zwischen subjektivem Anspruch und institutionellem Funktionserfordernis. Berlin: Springer, 3–24.

Hardering, Friedericke und Mascha Will-Zocholl 2015: Die Krise des Sinns der Arbeit? “Sinnvolle Arbeit” als Gegenstand soziologischer Krisendiskurse.  | mehr …

Hardering, Friedericke 2014: Zwischen Glücksjagd und Sinnsuche in der Arbeitswelt – Über die Beschaffenheit und subjektive Aneignung moderner Glücksvorstellungen der Arbeit, in: Sozialwissenschaften und Berufspraxis 37. 2, 175–187.

Hardering, Friedericke 2011: Unsicherheiten in Arbeit und Biographie. Zur Ökonomisierung der Lebensführung. Wiesbaden: VS Verlag.