José Brunner, Prof. Dr.

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Mitglied des Internationalen Wissenschaftlichen Beirats, Professor am Institut für Wissenschaftsphilosophie und -geschichte sowie an der rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Tel Aviv

Biographie

Studium der Politologie an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Promotion in Politologie am St. Antony’s College der Oxford University. Aufenthalte als Gastforscher und Gastprofessuren unter anderem am Minda de Gunzburg Center for European Studies der Universität Harvard, am Department of Social Studies of Medicine der McGill Universität in Montreal, am Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts der Friedrich-Schiller-Universität Jena und am Zentrum Geschichte des Wissens der ETH Zürich. Von 2005 bis 2013 zudem Direktor des Minerva Instituts für deutsche Geschichte und seit 2012 Leiter des Eva und Marc Besen Institute for the Study of Historical Consciousness. Zusammen mit Rechtsanwalt Yossi Hayut gründete José Brunner 2011 an der Universität Tel Aviv die erste »legal clinic« für die Rechte von Holocaustüberlebenden in Israel. Er ist Herausgeber des Tel Aviver Jahrbuchs für deutsche Geschichte und der Fachzeitschrift History & Memory.

Bibliographie

(in Auswahl)

Monographien
Brunner, José 2014: Die Politik des Traumas. Gewalt, Gesellschaft und psychisches Leid. Berlin: Suhrkamp.

Brunner, José 2001: Psyche und Macht: Freud politisch lesen. Stuttgart: Klett-Cotta.

Herausgeberschaft
José Brunner, Constantin Goschler und Norbert Frei (Hg.) 2013: Die Globalisierung der Wiedergutmachung. Politik, Moral, Moralpolitik. Göttingen: Wallstein.

Frei, Norbert, José Brunner und Constantin Goschler (Hg.) 2009: Die Praxis der Wiedergutmachung: Geschichte, Erfahrung und Wirkung in Deutschland und Israel. Göttingen: Wallstein.