Kai-Olaf Maiwald, Prof. Dr.

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Mitglied des Kollegiums, Professor für Mikrosoziologie und qualitative Methoden an der Universität Osnabrück

Forschungsschwerpunkte
Qualitative Methoden; Familiensoziologie; Geschlechtersoziologie; Professionssoziologie; Rechtssoziologie; Biographieforschung

Biographie

1983 bis 1989 Studium der Diplom-Soziologie in Bielefeld, Heidelberg und Frankfurt am Main. 1994 bis 2002 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Soziologie der Universität Tübingen. 1995 Promotion am Fachbereich für Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität. 2003 Habilitation, Ernennung zum Privatdozenten an der Fakultät für Sozial- und Verhaltenswissenschaften der Universität Tübingen. 2005 bis 2010 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung Frankfurt am Main. Oktober 2008 bis März 2009 Vertretung der Professur für Arbeits- und Wirtschaftssoziologie (Christoph Deutschmann) an der Universität Tübingen. Oktober 2009 bis März 2010 Vertretung der Professur für Mikrosoziologie und Allgemeine Soziologie (Nachfolge Fritz Schütze) an der Universität Magdeburg. Seit April 2010 Professor für Mikrosoziologie und qualitative Methoden an der Universität Osnabrück und seit 2011 Mitglied des Kollegiums des Instituts für Sozialfoschung.

 

Laufendes Forschungsprojekt

Verhandlungsformen normativer Paradoxien  | mehr …

Professionelle Promotionsbetreuung – Jenseits von »Meister« und »Lehrling«?  | mehr …

 

Frühere Forschungsprojekte

Gleichheitsanspruch und Geschlechterdifferenzen in Eltern-Kind-Beziehungen: die Praxis normativer Ordnungen  | mehr …

Die Bewährung von Paarbeziehungen in der Bewältigung des Alltags. Zu Struktur und Entwicklung der partnerschaftlichen Kooperation in Hausarbeit, Erwerbsarbeit und Kinderfürsorge  | mehr …

Geschlechtsbezogene Arbeitsteilung und deren Implikationen für professionelle Definitionen des Arbeitsgegenstandes »Familie« am Beispiel von Familienrecht und Mediation

 

Bibliographie

(in Auswahl)

Monographien
Maiwald, Kai-Olaf 2004: Professionalisierung im modernen Berufssystem. Das Beispiel der Familienmediation. Wiesbaden: VS Verlag.

Maiwald, Kai-Olaf, Regine Gildemeister, Claudia Scheid und Elisabeth Seyfarth-Konau 2003: Geschlechterdifferenzierungen im Horizont der Gleichheit. Exemplarische Analysen zu Berufskarrieren und beruflicher Praxis im Familienrecht. Opladen: Westdeutscher Verlag.

Maiwald, Kai-Olaf 1997: Die Herstellung von Recht: Eine exemplarische Untersuchung zur Professionalisierungsgeschichte der Rechtsprechung am Beispiel Preußens im Ausgang des 18. Jahrhunderts. Berlin: Duncker & Humblot.

Herausgeberschaften
Maiwald, Kai-Olaf und Barbara Heitzmann (Hg.) 2010: Themenheft: Das freigesetzte Subjekt. Modernes Recht zwischen sozialer Integration und Individualisierung, in: Zeitschrift für Rechtssoziologie 31. 1.

Maiwald, Kai-Olaf und Martin Dornes (Hg.) 2007: Themenschwerpunkt »Neue Väter – Alles beim Alten?«, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung 4. 1.

Aufsätze
Maiwald, Kai-Olaf 2012: Familie als Beziehungsstruktur. Zur gegenwärtigen Lage der Familiensoziologie, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung 9. 1/2, 112–125.

Maiwald, Kai-Olaf 2012: Solidarität in Paarbeziehungen. Eine Fallrekonstruktion, in: Dorothea Christa Krüger, Holger Herma und Anja Schierbaum (Hg.): Familie(n) heute – Entwicklungen, Kontroversen, Prognosen. Weinheim und München: Juventa, 324–342

Maiwald, Kai-Olaf 2011: Modern und doch traditional? Paradoxien heutiger Paarbeziehungen, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung 8. 1, 86–92.

Maiwald, Kai-Olaf 2011: Zum Stellenwert der Professionen in der Gesellschaftstheorie. Bericht über die Jahrestagung der Sektion Professionssoziologie, Frankfurt am Main, 7. und 8. Mai 2010, in: Soziologie 1, 62–65.

Maiwald, Kai-Olaf 2010: Was Männer machen und die Macht der Männlichkeit (Kritik an: Michael Meuser, Geschlecht, Macht, Männlichkeit – Strukturwandel von Erwerbsarbeit und hegemoniale Männlichkeit), in: Erwägen Wissen Ethik 21. 3, 371–373.

Maiwald, Kai-Olaf und Christiane Schnell 2010: Einleitung in die Veranstaltung der Sektion Professionssoziologie »Verunsicherte Professionalität? Statusunsicherheiten in den Professionen«, in: Hans-Georg Soeffner (Hg.): Unsichere Zeiten. Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen. Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008. Wiesbaden: VS-Verlag (CD-Rom).

Maiwald, Kai-Olaf 2010: Einleitung in die Ad-hoc-Gruppe »Prozesse der ›Selbst-Institutionalisierung‹ in Paar- und Familienbeziehungen«, in: Hans-Georg Soeffner (Hg.): Unsichere Zeiten. Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen. Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008. Wiesbaden: VS-Verlag (CD-Rom).

Maiwald, Kai-Olaf 2010: Die Institutionalisierung partnerschaftlicher Solidarität: Zur Bedeutung der häuslichen Arbeitsteilung in Paarbeziehungen, in: Hans-Georg Soeffner (Hg.): Unsichere Zeiten. Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen. Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008. Wiesbaden: VS-Verlag (CD-Rom).

Maiwald, Kai-Olaf 2010: Editorial, in: Kai-Olaf Maiwald und Barbara Heitzmann (Hg.): Das freigesetzte Subjekt. Modernes Recht zwischen sozialer Integration und Individualisierung. Zeitschrift für Rechtssoziologie 31. 1, 3–8.

Maiwald, Kai-Olaf 2010: Vom Schwinden der Väterlichkeit und ihrer bleibenden Bedeutung. Familiensoziologische Überlegungen, in: Dieter Thomä (Hg.): Vaterlosigkeit. Geschichte und Gegenwart einer fixen Idee. Berlin: Suhrkamp, 251–268.

Maiwald, Kai-Olaf 2009: Friedensstiftung und Autonomie, in: Erwägen Wissen Ethik 20. 4, 543–544.

Maiwald, Kai-Olaf 2009: Paarbildung als Selbst-Institutionalisierung. Eine exemplarische Fallanalyse, in: sozialer sinn 2, 283–315.

Maiwald, Kai-Olaf 2009: Die Herstellung von Gemeinsamkeit. Alltagspraktische Kooperation in Paarbeziehungen, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung 6. 1, 155–165.

Maiwald, Kai-Olaf 2008: »Holt mich hier raus!« – Neue Entwicklungen in der kulturindustriellen Fernsehkommunikation, in: sozialer sinn 2, 371–382.

Maiwald, Kai-Olaf 2008: Anerkennung in Paarbeziehungen: Die Liebe in der häuslichen Arbeitsteilung, in: Karl-Siegbert Rehberg (Hg.): Die Natur der Gesellschaft. Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006. Frankfurt a. M. und New York: Campus, 3671–3675.

Maiwald, Kai-Olaf 2008: Die Fallperspektive in der professionellen Praxis und ihrer reflexiven Selbstvergewisserung. Allgemeine Überlegungen und ein empirisches Beispiel aus der Familienmediation, in: Forum qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research 9. 1, Art. 3.

Maiwald, Kai-Olaf 2007: Rezension: Johannes Süßmann, Susanne Scholz und Gisela Engel (Hg.) 2007: Fallstudien: Theorie – Geschichte – Methode (Frankfurter Kulturwissenschaftliche Beiträge, Band 1). Berlin: trafo, in: sozialer sinn 2, 404–408.

Maiwald, Kai-Olaf 2007: Freiheit gegen Hausarbeit. Ungleichheitsstrukturen in modernen Paarbeziehungen, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung 4. 2, 35–55.

Maiwald, Kai-Olaf 2007: Die Liebe und der häusliche Alltag. Überlegungen zu Anerkennungsstrukturen in Paarbeziehungen, in: Christine Wimbauer, Annette Henninger und Markus Gottwald (Hg.): Die Gesellschaft als »institutionalisierte Anerkennungsordnung« – Anerkennung und Ungleichheit in Paarbeziehungen, Arbeitsorganisationen und Sozialstaat. Opladen und Farmington Hills: Barbara Budrich, 69–95.

Maiwald, Kai-Olaf und Martin Dornes 2007: Einleitung in den Themenschwerpunkt »Neue Väter – Alles beim Alten?«, in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung 4. 1, 77–81.

Maiwald, Kai-Olaf und Regine Gildemeister 2007: Die Gleichzeitigkeit von Gleichheitsnorm und Geschlechterdifferenzierungen im Berufsfeld Familienrecht. Zur Bedeutung lebenspraktischer Entscheidungen, in: Regine Gildemeister und Angelika Wetterer (Hg.): Erosion oder Reproduktion geschlechtlicher Differenzierungen. Münster: Westfälisches Dampfboot, 56–75.

Maiwald, Kai-Olaf 2006: Rezension: Johannes J. Huinink und H. Karl Alexander Röhler 2005: Liebe und Arbeit in Paarbeziehungen. Zur Erklärung geschlechtstypischer Arbeitsteilung in nichtehelichen und ehelichen Lebensgemeinschaften. Würzburg: Ergon-Verlag, in: sozialer sinn 1, 171–177.

Maiwald, Kai-Olaf 2006: Die Anforderungen mediatorischer Konfliktbearbeitung. Ein konzeptioneller Vorschlag, in: Karl-Siegbert Rehberg (Hg.): Soziale Ungleichheit – Kulturelle Unterschiede, Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München 2004. Frankfurt a. M. und New York: Campus, 2315–2323. (CD-ROM)

Maiwald, Kai-Olaf 2006: Studien über Autorität und Familie. Forschungsberichte aus dem Institut für Sozialforschung, in: Axel Honneth und Institut für Sozialforschung (Hg.): Schlüsseltexte der Kritischen Theorie. Wiesbaden: VS Verlag, 254–258.

Maiwald, Kai-Olaf 2005: Rezension: Ralf Bohnsack, Winfried Marotzki und Michael Meuser (Hg.) 2003: Hauptbegriffe qualitativer Sozialforschung. Opladen: Leske+Budrich; Ulrike Froschauer und Manfred Lueger 2003: Das qualitative Interview. Wien: WUV; Cornelia Helfferich 2004: Die Qualität qualitativer Daten: Ein Manual für die Durchführung qualitativer Interviews. Wiesbaden: VS Verlag, in: sozialer sinn 1, 157–165.

Maiwald, Kai-Olaf 2005: Competence and Praxis. Sequential Analysis in German Sociology, in: Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research 6. 3, Art. 31. ‹http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/3-05/05-3-31-e.htm›

Maiwald, Kai-Olaf 2005: Die »Ganzheitlichkeit« professionellen Wissens und seiner Vermittlung. Überlegungen am Beispiel des juristischen Wissens, in: die hochschule. journal für wissenschaft und bildung 1, 52–71.

Maiwald, Kai-Olaf 2004: Rezension: Frank Lettke (Hg.) 2003: Erben und Vererben. Gestaltung und Regulation von Generationenbeziehungen. Konstanz: UVK, in: sozialer sinn 2, 285–291.

Maiwald, Kai-Olaf 2004: Die Anforderungen mediatorischer Konfliktbearbeitung. Versuch einer typologischen Bestimmung, in: Zeitschrift für Rechtssoziologie 25. 2, 175–189.

Maiwald, Kai-Olaf 2004: Moratorium ohne Ende – und ohne Anfang?, in: sozialer sinn 1, 139–146.

Maiwald, Kai-Olaf 2004: Zu welchen lebenspraktischen Konfliktlagen passt Mediation? Probleme des mediatorischen und professionssoziologischen Umgangs mit dieser Frage, in: Stephan Barton (Hg.): Beziehungsgewalt und Verfahren. Strafprozess, Mediation, Gewaltschutzgesetz und Schuldfähigkeitsbeurteilung im interdisziplinären Diskurs. Baden-Baden: Nomos, 255–269.

Maiwald, Kai-Olaf 2003: Juristische Wissensbestände in professionssoziologischer Perspektive. Zur Bedeutung des handlungslogischen Wissens, in: Jutta Allmendinger (Hg.): Entstaatlichung und soziale Sicherheit. Verhandlungen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Leipzig 2002. Beiträge aus Arbeitsgruppen, Sektionssitzungen und den Ad-hoc-Gruppen. Opladen: Leske + Budrich. (CD-ROM)

Maiwald, Kai-Olaf 2003: Abschied von einem Gegenstand? (Kritik an: Karl Lenz: Familie – Abschied von einem Begriff?), in: Erwägen Wissen Ethik 14. 3, 542–544.

Maiwald, Kai-Olaf, Regine Gildemeister, Claudia Scheid und Elisabeth Seyfarth-Konau 2003: Geschlechterdifferenzierungen im Berufsfeld Familienrecht. Empirische Befunde und geschlechtertheoretische Reflexionen, in: Zeitschrift für Soziologie 32. 5, 396–417.

Maiwald, Kai-Olaf 2003: Stellen Interviews eine geeignete Datenbasis für die Analyse beruflicher Praxis dar? Methodologische Überlegungen und eine exemplarische Analyse aus dem Bereich der Familienmediation, in: sozialer sinn 1, 151–180.

Maiwald, Kai-Olaf 2003: Familienrecht, in: Erwin Carigiet, Ueli Mäder und  Jean-Michel Bonvin (Hg.): Wörterbuch der Sozialpolitik. Zürich: Rotpunktverlag, 106–107.

Maiwald, Kai-Olaf 2003: Familienmediation, in: Erwin Carigiet, Ueli Mäder und Jean-Michel Bonvin (Hg.): Wörterbuch der Sozialpolitik. Zürich: Rotpunktverlag, 105.

Maiwald, Kai-Olaf 2003: Scheidung, in: Erwin Carigiet, Ueli Mäder und Jean-Michel Bonvin (Hg.): Wörterbuch der Sozialpolitik. Zürich: Rotpunktverlag, 254.

Maiwald, Kai-Olaf, Claudia Scheid und Elisabeth Seyfarth-Konau 2003: Latente Geschlechterdifferenzierungen im juristischen Handeln. Analyse einer Fallerzählung aus der richterlichen Praxis, in: Zeitschrift für Rechtssoziologie 24. 1, 43–70.

Maiwald, Kai-Olaf 2003: Der unsichtbare Mediator: Probleme der Ausweisung beruflicher Leistung in der
Familienmediation, in: Harald Mieg und Michaela Pfadenhauer (Hg.): Professionelle
Leistung – Professional Performance. Positionen zur Professionssoziologie. Konstanz:
UVK, 195–226.

Maiwald, Kai-Olaf und Claudia Scheid 2003: Welche Bedeutung hat der Beruf im Leben von Frauen?, in: Panorama. Zeitschrift für Berufsberatung, Berufsbildung, Arbeitsmarkt 2, 12–14.

Maiwald, Kai-Olaf, Claudia Scheid, Regine Gildemeister und Elisabeth Seyfarth-Konau 2001: Latente Differenzkonstruktionen. Eine exemplarische Fallanalyse zu Geschlechterkonzeptionen in der professionellen Praxis, in: Feministische Studien 19. 2, 23–38.

Maiwald, Kai-Olaf 1999: Regel, Fallstruktur und Selbstbild. Zur »subjektiven Perspektive« in der Objektiven Hermeneutik, in: H. Schwengel (Hg.): Grenzenlose Gesellschaft? Verhandlungen des 29. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie, des 16. Kongresses der Österreichischen Gesellschaft für Soziologie, des 11. Kongresses der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie in Freiburg i. Br. 1998. Band II/1. Pfaffenweiler: Centaurus, 704–706.

Maiwald, Kai-Olaf 1998: Der Produktionssinn von Gesetzestexten. Methodologische Überlegungen zum
Verhältnis von Gesetzessprache und juristischem Handeln, in: Zeitschrift für
Rechtssoziologie 19. 1, 61–72.

Maiwald, Kai-Olaf 1997: Gesetzessprache und richterliches Handeln. Zur sprachlichen Repräsentation der Kodifizierungspraxis in Gesetzestexten, in: K.-S. Rehberg (Hg.): Kongreßband II des 28. Kongresses der DGS in Dresden 1996. Opladen: Westdeutscher Verlag, 435-438.

Maiwal, Kai-Olaf 1996: Die Wirklichkeit des Lebens und seiner Deutung. Auf dem Weg zu einer Methodologie der Biographieforschung, in: Soziologische Revue 4, 465–473.