Ken'ichi Mishima, Prof. Dr.

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Mitglied des Internationalen Wissenschaftlichen Beirats, Professor emeritus an der Univerität Osaka, Professor für Sozialphilosophie und zeitgenössische Philosophie an der Tokyo Keizai-Universität

 

Biographie

Studium der Philosophie, Germanistik und Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft an der Universität von Tokio. Ab 1968 Associated Professor an der Universität von Chiba sowie anschließend an der Universität von Tokio. 1987 bis 1991 Ordentlicher Professor an der Universität Gakushuin. 1991 bis 2004 Professor an der Universität von Osaka am Lehrstuhl für vergleichende Zivilisationsforschung und Philosophie. Seit 2004 Professor für Sozialphilosophie an der Tokyo Keizai-Universität. Übersetzer von unter anderem Nietzsche, Gadamer, Adorno und Habermas ins Japanische.

Bibliographie

(Eine Auswahl in deutscher und englischer Sprache)

Mishima, Ken’ichi 2011: Des Pudels Kern. Seit Fukushima merkt die japanische Öffentlichkeit: Sie ist entmachtet, in: Die Zeit vom 5. Mai, 54.

Mishima, Ken’ichi 2009: Die japanische Nachkriegsaufklärung und die Rolle von Jürgen Habermas, in: Blätter für deutsche und internationale Politik, 75–88.

Mishima, Ken’ichi 2009: Der Traditionsbegriff im Lichte der Kritischen Theorie und der ostasiatischen Erfahrung, in: Ivo Amelung und Annett Dippner (Hg.): Kritische Verhältnisse. Frankfurt a. M. und New York: Campus, 99–118.

Mishima, Ken’ichi 2003: Ästhetisierung zwischen Hegemoniekritik und Selbstbehauptung, in: Iwo Amelung (Hg.): Selbstbehauptungsdiskurse in Asien. China, Japan, Korea. München: IUDICIUM, 25–47.

Mishima, Ken’ichi 2000: Nietzsche in Japan from Right to Left. Rethinking the East-West Dichotomy in Entangled Modernity, in: European Review 8. 4, 59–69.

Mishima, Ken’ichi 1999: Eine »unzulängliche Bemerkung« zum Thema: Max Weber und Japan, in: Wolfgang J. Mommsen und Wolfgang Schwentker (Hg.): Max Weber und das moderne Japan. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, 351–364.