Sabine Flick, Dr.

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Assoziierte Wissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Forschungsschwerpunkte: Theorien Sozialen Leidens; Therapeutisierung und Gesellschaft; Gesundheit; Wissenssoziologie; Soziologie der Geschlechterverhältnisse; Theorien der Sorge und Selbstsorge; qualitative Methoden der Sozialforschung

 

Biographie

Studium der Soziologie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. 2012 Promotion zur Dr. phil mit einer Thesis zum Thema »Leben durcharbeiten. Selbstsorge als Perspektive der Arbeitsforschung«. 2013 bis 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt »Erwerbsarbeit und psychische Erkrankungen. Therapeutische und betriebliche Bewältigung« am Institut für Sozialforschung und dem Sigmund-Freud-Institut. Seit 2018 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt am Main nach vorheriger Vertretungsprofessur für Soziologie mit dem Schwerpunkt Familien- und Jugendsoziologie im Sommersemester 2017. Gastforschungsaufenthalte am Berkeley Center for Social Medicine am Institute for the Study of Societal Issues der University of California Berkeley sowie dem Cohn Institute for History and Philosophy of Science and Ideas an der Tel Aviv Universität. Koordinatorin des Arbeitskreises »Familie, Sozialisation, Geschlechterverhältnisse« am IfS.

Laufendes Forschungsprojekt

Psychotherapeutic Treatment of Work Related Suffering: A Comparative between France and Germany (Gemeinsames Forschungsprojekt mit Dr. Duarte Rolo, Universität Paris Descartes)

Geburt als Trauma? Zur Therapeutisierung der Geburtserfahrung

Bibliographie

(in Auswahl)

Monographien:

Flick, Sabine, Nora Alsdorf, Ute Engelbach, Rolf Haubl und Stephan Voswinkel 2017: Psychische Erkrankungen in der Arbeitswelt. Analysen und Ansätze zur therapeutischen und betrieblichen Bewältigung, Bielefeld: transcript.

Flick, Sabine, Erika Alleweldt, Agnes Brandt, Eric Anton Heuser, Vincenz Leuschner und Janosch Schobin 2016: Freundschaft heute. Einführung in die Freundschaftssoziologie. Bielefeld: transcript.

Flick, Sabine 2013: Leben durcharbeiten. Selbstsorge in entgrenzten Arbeitsverhältnissen. Frankfurt und New York: Campus.

Herausgeberschaften:

Flick, Sabine und Ferdinand Sutterlüty (Hg.) 2017: Der Streit ums Kindeswohl. Weinheim: Beltz Juventa.

Aufsätze:

Flick, Sabine 2018: Arbeitsleid als soziales Leiden. Kommentar zum Teil »Soziologie und Epidemiologie der Überforderung«, in: Thomas Fuchs, Lukas Iwer und Stefano Micali (Hg.): Das überforderte Subjekt. Zeitdiagnosen einer beschleunigten Gesellschaft. Berlin: Suhrkamp, 279-290.

Flick, Sabine 2017: Selbstsorge als Forschungsperspektive, in: Simone Menz et al. (Hg.): KarriereSorgen. Wissenschaft zwischen Exzellenz und Fürsorge. Weinheim: Beltz Juventa, 52–70.

Flick, Sabine, Nora Alsdorf und Stephan Voswinkel 2017: Widerstand und Sorge in Krankheit und Arbeit, in: Erica Augello et al. (Hg.): Widerstand und Fürsorge. Theorie und Praxis psychoanalytischer Sozialpsychologie. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S 39–63.