Tobias ten Brink, Prof. Dr.

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Assoziierter Wissenschaftler, Professor of Chinese Economy and Society sowie Direktor am China Global Center an der Jacobs University Bremen

 

Biographie

2007 Promotion in Politikwissenschaften an der Goethe-Universität Frankfurt a. M., durchgeführt am IfS im Rahmen eines Stipendiums der Hans-Böckler-Stiftung. 2008 Mitarbeit an der Edition und Herausgabe der Vorlesung Philosophische Elemente einer Theorie der Gesellschaft aus dem Nachlass Theodor W. Adornos. Von 2007-2015 Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Gastwissenschaftler, seit 2016 Assoziierter Wissenschaftler am IfS. 2009-2012 Postdoc und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung. Lehr- und Forschungstätigkeit u. a. an der New School for Social Research (New York), Sun Yat-Sen University (Guangzhou) und am Massachusetts Institute of Technology, Cambridge (MIT). Seit 2016 Professor für Wirtschaft und Gesellschaft Chinas sowie Direktor am China Global Center an der Jacobs University Bremen.

Frühere Forschungsprojekte

Eine »BICS«-Variante des Kapitalismus? Die Herausbildung staatlich-durchdrungener Marktökonomien in großen Schwellenländern

Förderinstitution: Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

In jüngster Zeit werden erstmals Perspektiven der Vergleichenden Kapitalismusforschung zur Analyse von Ökonomien außerhalb des Westens herangezogen. Das vorliegende Projekt beschäftigt sich aus dieser Perspektive mit den sich besonders dynamisch entwickelnden großen Schwellenländern Brasilien, Indien, China und Südafrika (BICS). Dabei sollen die klassischen Fragen der Vergleichenden Kapitalismusforschung behandelt werden, also die Determinanten wirtschaftlicher Dynamik in diesen staatlich-durchdrungenen Marktökonomien. Bei der Vorgehensweise stehen einerseits etablierte Heuristiken der Vergleichenden Kapitalismusforschung im Vordergrund, also die Analyse von Unternehmenskontrolle, Unternehmensfinanzierung, den Arbeitsbeziehungen, der Vermittlung von Fähigkeiten und dem Innovationstransfer innerhalb dieser Systeme, andererseits eine kritische Erweiterung dieser Forschung um Aspekte staatlicher Steuerung, Binnenmarktentwicklung, Sozialstruktur und internationale Einbindung.