Dr. Stefanie Hürtgen

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Institut für Sozialforschung
Stefanie Hürtgen
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60325 Frankfurt am Main

Kurzbiographie

Geboren in Berlin (Ost), verschiedene Tätigkeiten im Bereich der Kultur- und Erwachsenenbildung sowie beim Fernsehen der DDR, Studium der Politikwissenschaften an der Freien Universität Berlin, Promotion zu konzeptionellen und normativen Vorstellungen von „Interessenvertretung“ von BelegschaftsvertreterInnen in Transnationalen Konzernen im Dreiländervergleich (Polen, Deutschland und Frankreich);

2002 – 2005 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung; 2005 – 2010 wissenschaftliche Mitarbeiterin und Dozentin an der Akademie der Arbeit in der Universität Frankfurt am Main; seit 2008 Lehrbeauftragte in den Fächern Soziologie, Wirtschaft und Politikwissenschaft an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, an der Akademie der Arbeit in der Universität Frankfurt am Main und an der Fachhochschule Ludwigshafen; seit September 2010 erneut Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung.

Forschungsschwerpunkte

Arbeits- und Wirtschaftssoziologie, Gewerkschaftstheorie, Europa- und Transformationsforschung.

Laufende Forschungsprojekte

Ansprüche an Arbeit und berufliche Entwicklungen von NormalarbeiternehmerInnen.

Frühere Forschungsprojekte

Neue Produktionsmodelle und internationale Arbeitsteilung in der Elektronikindustrie - Global- regionale Kontraktfertigung im pazifischen Raum und in Mittel- und Osteuropa

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz in der Praxis. (Akademie der Arbeit, 2008)

Die künftige Funktion nationaler Unternehmensmitbestimmung im integrierten Europa (Akademie der Arbeit, 2007)

Vorstellungen und Konzeptionen von „Arbeitnehmervertretung“ in Transnationalen Konzernen. Ein Dreiländervergleich von Belegschaftsvertretern in Euro-Betriebsräten: Frankreich, Deutschland, Polen (FU-Berlin, Disserationsprojekt)

La recomposition syndicale en France (Paris, Hans Böckler Stiftung, 1997-1999)

Publikationen (Auswahl)

Europäische Interessenvertretung – eine Frage der nationalen Kultur? In: Industrielle Beziehungen, Zeitschrift für Arbeit, Organisation und Management Jg. 18, Nr. 4/2011, S. 315-335. Der Artikel ist Teil einer Kontroverse, die man teilweise kostenlos downloaden kann unter: http://www.hampp-verlag.de/hampp_e-journals_IndB.htm

Standortkonkurrenz in Ost- und Westeuropa. In: Elke Ahlers u.a. (Hg.): Beschäftigte in der Globalisierungsfalle. Baden-Baden 2009: Nomos.

Von Silicon Valley nach Shenzhen. Globale Produktion und Arbeitsteilung in der IT-Industrie. Hamburg 2009 : VSA. (zusammen mit Boy Lüthje; Wilhelm Schumm; Martina Sproll).

Prekarität als Normalität. Von der Festanstellung zur permanenten Erwerbsunsicherheit. In: Blätter für Deutsche und internationale Politik, Nr. 4/2008, S. 113-119.

Transnationales Co-Management. Betriebliche Politik in der globalen Konkurrenz. Münster 2008: Westfälisches Dampfboot. 

Globalisierung, Leistung, Co-Management. Zur konzeptionellen Neubestimmung von betrieblicher Interessenvertretung. In: Kai Dröge; Kira Marrs; Wolfgang Menz (Hg.): Subjekt - Leistung – Markt. Neue Koordinaten betrieblicher Leistungspolitik? Berlin 2008: Sigma.

Globalisierungskritik statt Modellanalyse. Das Beispiel der Elektronik-Kontraktfertigung in Mittel- und Osteuropa. In: Giovanni Arrighi u.a. (Hg.): Kapitalismus Reloaded. Kontroversen zu Imperialismus, Empire und Hegemonie. Hamburg 2007: VSA, S. 104-125.

Keine Netze ohne Boden: Kontraktfertigung und gewerkschaftliche Interessenvertretung in der osteuropäischen Elektronikindustrie. In: Friedrich-Ebert-Stiftung (Hg.): Internationale Politik und Gesellschaft, Nr. 3/2005, S. 108-126.

Der ganz normale Weltmarkt. Kontraktfertigung als 'Unterseite' der New Economy und Formen gewerkschaftlicher Interessenartikulation in Osteuropa. In: Mitteilungen des Instituts für Sozialforschung Nr. 14, Frankfurt am Main 2003 , S. 45-72. 

Gewerkschaftliche Positionen zur Globalisierung in Deutschland und Frankreich. In: Prokla, Zeitschrift für kritische Sozialwissenschaft, 33. Jg., Nr. 1, März 2003, S. 7-29.

Wir können auch anders. Perspektiven von Partizipation und Demokratie. Düsseldorf 2002: Edition der Hans Böckler Stiftung (Herausgeberin zusammen mit Norbert Fröhler; Christiane Schlüter; Mike Thiedke).

Rückblick ist Ausblick: Zur Geschichte der Solidarnosc und ihrer Interpretation heute. In: Sylke Bartmann; Karin Gille; Sebastian Haunss (Hg.): Kollektives Handeln. Politische Mobilisierung zwischen Struktur und Identität. Düsseldorf 2002 : Edition der Hans Böckler Stiftung, S. 265-286.

Was nutzt uns Solidarnosc heute? in: Gewerkschaftliche Monatshefte Nr. 5/2001, S. 303-311.

Lässt sich mit der Fordismus-Analyse die DDR-Gesellschaft erklären? Darstellung und kritische Betrachtung eines theoretischen Konzepts. in: Bernd Gehrke; Wolfgang Rüddenklau: Das war doch nicht unsere Alternative. DDR- Oppositionelle zehn Jahre nach der Wende. Münster 1999 : Westfälisches Dampfboot, S. 302-329.

 


INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG an der Johann Wolfgang Goethe-Universität
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