PD Dr. Kai-Olaf Maiwald

Schriften

 

Monographien

Professionalisierung im modernen Berufssystem: Das Beispiel der Familienmediation. Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften, 2004.

Geschlechterdifferenzierungen im Horizont der Gleichheit: Exemplarische Analysen zu Berufskarrieren und beruflicher Praxis im Familienrecht (mit Regine Gildemeister, Claudia Scheid und Elisabeth Seyfarth-Konau). Opladen: Westdeutscher Verlag, 2003.

Die Herstellung von Recht: Eine exemplarische Untersuchung zur Professionali-
sierungsgeschichte der Rechtsprechung am Beispiel Preußens im Ausgang des 18. Jahrhunderts, Berlin: Duncker & Humblot, 1997.

Wirtschaftsgeschichte als Rationalisierungsprozeß: Eine Kritik der Analysen von Fernand Braudel und Immanuel Wallerstein am Beispiel der Interpretation der Rolle der Vereinigten Niederlande im 17. Jahrhundert. Frankfurt a. M. 1988. (unv. Diplomarbeit)

Herausgeberschaft

Mitbegründer und Mitherausgeber (2000-2010) der Zeitschrift „Sozialer Sinn. Zeitschrift für hermeneutische Sozialforschung“ (mit Stefan Kutzner, Thomas Loer, Hansjörg Sutter, Andreas Wernet)  im Verlag Lucius & Lucius (www.sozialer-sinn.de).

Das freigesetzte Subjekt. Modernes Recht zwischen sozialer Integration und Individualisierung. (mit Barbara Heitzmann) Themenheft der Zeitschrift für Rechtssoziologie (Zeitschrift für Rechtssoziologie 31 (2010), Heft 1).

Herausgeber des Themenschwerpunktes „Neue Väter – Alles beim Alten?“ (mit Martin Dornes). In: WestEnd - Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 4. Jg., 1/2007.

Studienbriefe und Module:

Fernstudienmodul „Professionalisierung der Mediation“ für den Master-Studiengang Mediation, Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder), 2007.

Aufsätze, Rezensionen und Handbuchartikel

Einleitung in die Veranstaltung der Sektion Professionssoziologie „Verunsicherte Professionalität? Statusunsicherheiten in den Professionen“ (mit Christiane Schnell). In: Hans-Georg Soeffner (hrsg.), Unsichere Zeiten. Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen. Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008. Wiesbaden: VS-Verlag 2010 (CD-Rom).

Einleitung in die Ad-hoc-Gruppe „Prozesse der ‚Selbst-Institutionalisierung‘ in Paar- und Familienbeziehungen“. In: Hans-Georg Soeffner (hrsg.), Unsichere Zeiten. Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen. Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008. Wiesbaden: VS-Verlag 2010 (CD-Rom).

Die Institutionalisierung partnerschaftlicher Solidarität: Zur Bedeutung der häuslichen Arbeitsteilung in Paarbeziehungen. In: Hans-Georg Soeffner (hrsg.), Unsichere Zeiten. Herausforderungen gesellschaftlicher Transformationen. Verhandlungen des 34. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Jena 2008. Wiesbaden: VS-Verlag 2010 (CD-Rom).

Editorial. In: Kai-Olaf Maiwald, Barbara Heitzmann (Hg.), Das freigesetzte Subjekt. Modernes Recht zwischen sozialer Integration und Individualisierung. Zeitschrift für Rechtssoziologie 31 (2010), Heft 1, S. 3-8.

Vom Schwinden der Väterlichkeit und ihrer bleibenden Bedeutung. Familiensoziologische Überlegungen. In: Dieter Thomä (Hrsg.), Vaterlosigkeit. Geschichte und Gegenwart einer fixen Idee. Berlin: Suhrkamp 2010, S. 251-268.

Friedensstiftung und Autonomie (Kritik an: Leo Montada, Mediation – Pfade zum Frieden). In: Erwägen Wissen Ethik (vormals Ethik und Sozialwissenschaften), Jg. 20, Heft 4, 2009, S. 543-544.

Paarbildung als Selbst-Institutionalisierung. Eine exemplarische Fallanalyse. In: sozialer sinn 2/2009, S. 283-315.

Die Herstellung von Gemeinsamkeit. Alltagspraktische Kooperation in Paarbeziehungen. In: WestEnd - Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 6. Jg., 1/2009, S. 155-165.

„Holt mich hier ‘raus!“ – Neue Entwicklungen in der kulturindustriellen Fernsehkommunikation. In: sozialer sinn 2/2008, S. 371-382.

Anerkennung in Paarbeziehungen: Die Liebe in der häuslichen Arbeitsteilung. In: Karl-Siegbert Rehberg (Hrsg.), Die Natur der Gesellschaft. Verhandlungen des 33. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Kassel 2006. Frankfurt/New York: Campus 2008, S. 3671-3675.

Die Fallperspektive in der professionellen Praxis und ihrer reflexiven Selbstvergewisserung. Allgemeine Überlegungen und ein empirisches Beispiel aus der Familienmediation. In: Forum qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, Vol. 9, No. 1, Art. 3 – Januar 2008.

Rezension: Johannes Süßmann; Susanne Scholz; Gisela Engel (Hg.), Fallstudien: Theorie – Geschichte – Methode (Frankfurter Kulturwissenschaftliche Beiträge, Bd.1), Berlin: trafo, 2007. In: sozialer sinn 2/2007, S. 404-408.

Freiheit gegen Hausarbeit. Ungleichheitsstrukturen in modernen Paarbeziehungen. In: WestEnd - Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 4. Jg., 2/2007, S. 35-55.

Die Liebe und der häusliche Alltag. Überlegungen zu Anerkennungsstrukturen in Paarbeziehungen. In: Christine Wimbauer; Annette Henninger; Markus Gottwald (Hrsg.), Die Gesellschaft als „institutionalisierte Anerkennungsordnung“ – Anerkennung und Ungleichheit in Paarbeziehungen, Arbeitsorganisationen und Sozialstaat. Opladen & Farmington Hills: Barbara Budrich 2007, S. 69-95.

Einleitung in den Themenschwerpunkt „Neue Väter – Alles beim Alten?“ (mit Martin Dornes). In: WestEnd - Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 4. Jg., 1/2007, S. 77-81.

Die Gleichzeitigkeit von Gleichheitsnorm und Geschlechterdifferenzierungen im Berufsfeld Familienrecht: Zur Bedeutung lebenspraktischer Entscheidungen (mit Regine Gildemeister). In: Regine Gildemeister, Angelika Wetterer (Hrsg.), Erosion oder Reproduktion geschlechtlicher Differenzierungen. Münster: Westfälisches Dampfboot 2007, S. 56-75.

Rezension: Johannes J. Huinink, H. Karl Alexander Röhler, Liebe und Arbeit in Paar-beziehungen. Zur Erklärung geschlechtstypischer Arbeitsteilung in nichtehelichen und ehelichen Lebensgemeinschaften, Würzburg: Ergon 2005. In: sozialer sinn 1/2006, S. 171-177.

Die Anforderungen mediatorischer Konfliktbearbeitung: Ein konzeptioneller Vorschlag. In: Karl-Siegbert Rehberg (Hrsg.): Soziale Ungleichheit - Kulturelle Unterschiede, Verhandlungen des 32. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in München 2004, CD-ROM, Frankfurt/New York: Campus, 2006, S. 2315-2323.

Artikel: Institut für Sozialforschung (hrsg.), Studien über Autorität und Familie. Forschungsberichte aus dem Institut für Sozialforschung. In: Axel Honneth / Institut für Sozialforschung (Hrsg.), Schlüsseltexte der Kritischen Theorie. Wiesbaden: VS-Verlag, 2006. S. 254-258.

Rezension: Ralf Bohnsack; Winfried Marotzki; Michael Meuser (Hrsg.), Hauptbegriffe qualitativer Sozialforschung, Opladen: Leske+Budrich 2003; Ulrike Froschauer; Manfred Lueger, Das qualitative Interview, Wien: WUV 2003; Cornelia Helfferich, Die Qualität qualitativer Daten: Ein Manual für die Durchführung qualitativer Interviews, Wiesbaden: VS Verlag 2004. In: sozialer sinn1/2005, S. 157-165.

Competence and Praxis. Sequential Analysis in German Sociology. In: Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 6(3), 2005, Art. 31 [46 paragraphs]. Available at: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/3-05/05-3-31-e.htm

Die „Ganzheitlichkeit“ professionellen Wissens und seiner Vermittlung. Überlegungen am Beispiel des juristischen Wissens. In: die hochschule. journal für wissenschaft und bildung, 1/2005, S. 52-71.

Rezension: Frank Lettke (Hg.), Erben und Vererben. Gestaltung und Regulation von Genera-tionenbeziehungen. Konstanz: UVK, 2003. In: sozialer sinn 2/2004, S. 285-291.

Die Anforderungen mediatorischer Konfliktbearbeitung. Versuch einer typologischen Bestimmung. In: Zeitschrift für Rechtssoziologie 25 (2004), Heft 2, S. 175-189.

Moratorium ohne Ende - und ohne Anfang? In: sozialer sinn 1/2004, S. 139-146.

Zu welchen lebenspraktischen Konfliktlagen passt Mediation? Probleme des mediatorischen und professionssoziologischen Umgangs mit dieser Frage. In: Stephan Barton (Hrsg.), Beziehungsgewalt und Verfahren: Strafprozess, Mediation, Gewaltschutzgesetz und Schuldfähigkeitsbeurteilung im interdisziplinären Diskurs. Baden-Baden: Nomos, 2004, S. 255-269.

Juristische Wissensbestände in professionssoziologischer Perspektive: Zur Bedeutung des handlungslogischen Wissens. In: Allmendinger, Jutta (Hrsg.), Entstaatlichung und soziale Sicherheit. Verhandlungen des 31. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Soziologie in Leipzig 2002, Beiträge aus Arbeitsgruppen, Sektionssitzungen und den Ad-hoc-Gruppen (CD-ROM). Opladen: Leske + Budrich, 2003.

Abschied von einem Gegenstand? (Kritik an: Karl Lenz: Familie - Abschied von einem Begriff?) In: Erwägen Wissen Ethik (vormals Ethik und Sozialwissenschaften), Jg. 14, Heft 3, 2003, S. 542-544.

Geschlechterdifferenzierungen im Berufsfeld Familienrecht: Empirische Befunde und geschlechtertheoretische Reflexionen (mit Regine Gildemeister, Claudia Scheid, Elisabeth Seyfarth-Konau). In: Zeitschrift für Soziologie, Jg. 32, Heft 5, 2003, S. 396-417.

Stellen Interviews eine geeignete Datenbasis für die Analyse beruflicher Praxis dar? Methodologische Überlegungen und eine exemplarische Analyse aus dem Bereich der Familienmediation. In: sozialer sinn 1/2003, S. 151-180.

Familienrecht. In: Erwin Carigiet, Ueli Mäder,  Jean-Michel Bonvin (Hrsg.), Wörterbuch der Sozialpolitik. Zürich: Rotpunktverlag, 2003, S. 106-107.

Familienmediation. In: Erwin Carigiet, Ueli Mäder,  Jean-Michel Bonvin (Hrsg.), Wörterbuch der Sozialpolitik. Zürich: Rotpunktverlag, 2003, S. 105.

Scheidung. In: Erwin Carigiet, Ueli Mäder,  Jean-Michel Bonvin (Hrsg.), Wörterbuch der Sozialpolitik. Zürich: Rotpunktverlag, 2003, S. 254.

Latente Geschlechterdifferenzierungen im juristischen Handeln. Analyse einer Fallerzählung aus der richterlichen Praxis (mit Claudia Scheid und Elisabeth Seyfarth-Konau). In: Zeitschrift für Rechtssoziologie 24, Heft 1, 2003, S. 43-70.

Der unsichtbare Mediator: Probleme der Ausweisung beruflicher Leistung in der
Familienmediation, in: Harald Mieg, Michaela Pfadenhauer (Hrsg.), Professionelle
Leistung - Professional Performance. Positionen zur Professionssoziologie, Konstanz:
UVK 2003, S. 195-226.

Welche Bedeutung hat der Beruf im Leben von Frauen? (mit Claudia Scheid) In: Panorama: Zeitschrift für Berufsberatung, Berufsbildung, Arbeitsmarkt, Heft 2/2003, S. 12-14.

Latente Differenzkonstruktionen: Eine exemplarische Fallanalyse zu Geschlechterkonzeptionen in der professionellen Praxis (mit Claudia Scheid, Regine Gildemeister und Elisabeth Seyfarth-Konau). In: Feministische Studien 19, Heft 2 („Rekonstruktive Geschlechterforschung“), 2001, S. 23-38.

Regel, Fallstruktur und Selbstbild: Zur ‚subjektiven Perspektive’ in der Objektiven Hermeneutik. In: H. Schwengel (Hrsg.), Grenzenlose Gesellschaft? 29. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (...) Freiburg im Breisgau 1998, Band II/1, Pfaffenweiler: Centaurus, 1999, S. 704-706.

Der Produktionssinn von Gesetzestexten: Methodologische Überlegungen zum
Verhältnis von Gesetzessprache und juristischem Handeln. In: Zeitschrift für
Rechtssoziologie 19, Heft 1, 1998, S. 61-72.

Gesetzessprache und richterliches Handeln: Zur sprachlichen Repräsentation der Kodifizierungspraxis in Gesetzestexten. In: K.-S. Rehberg (Hrsg.), Kongreßband II des 28. Kongresses der DGS in Dresden 1996, Opladen: Westdeutscher Verlag 1997, S. 435-438.

Die Wirklichkeit des Lebens und seiner Deutung: Auf dem Weg zu einer Methodologie der Biographieforschung. In: Soziologische Revue, Heft 4, 1996, S. 465-473.

 


INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG an der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Senckenberganlage 26 • 60325 Frankfurt am Main • Telefon: 069 - 75 61 83 0 • Telefax: 069 - 74 99 07
http://www.ifs.uni-frankfurt.de • Email: ifs@rz.uni-frankfurt.de