Dr. Christiane Schnell

Tel. 069 - 75 61 83 -30
Fax: 069 - 74 99 07
Raum Nr. 204

Email: ch.schnell@em.uni-frankfurt.de

Postanschrift:
Institut für Sozialforschung
Christiane Schnell
Senckenberganlage 26
60325 Frankfurt am Main

Kurzbiographie

Geboren 1974 in Gütersloh. 1993-1998 Magisterstudium der Soziologie, Geschichte und Kulturwissenschaften; anschließend Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Sonderforschungsbereich 186 Statuspassagen und Risikolagen im Lebensverlauf, am Zentrum für Sozialpolitik, an der Hochschule für Künste sowie am Institut Arbeit und Wirtschaft in Bremen; Lehrtätigkeit an der Universität Bremen sowie an der Hochschule Bremen.
2006 Promotion zur Dr. rer. pol.
Seit Juli 2009 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung in Frankfurt.

Forschungsschwerpunkte

Arbeits-, Berufs- und Professionssoziologie, Wirtschaftssoziologie, Soziologie des kulturellen Feldes, Biographie- und Lebenslaufforschung, Regulierung und Wandel sozialer Risikostrukturen, Geschlechterforschung

Laufende Forschungsprojekte

Wertschöpfung und Anerkennung im Finanzdienstleistungssektor

Zum Verhältnis von Markt und Moral im Kontext berufsbiographischer Entwicklung

Weitere Aktivitäten

Vorstandsmitglied der Sektion Professionssoziologie in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Member of the executive board of the Research Network Sociology of  Profession, European Sociological Association (ESA)

Mitglied in diversen europäischen und internationalen Forschungsnetzwerken

 

Publikationen (Auswahl)

Kultur- und Kreativarbeit. Deutungen und Befunde im Kontext des Strukturwandels der Arbeitsgesellschaft, in: Fritz Böhle, G. Günter Voß und Günther Wachtler (Hg.): Handbuch zur Arbeitssoziologie. Frankfurt a. M. und New York: Campus 2009 (gemeinsam mit Alexandra Manske, im erscheinen).

Fragil und zukunftsweisend? Über die unvollendete Transformation der Literaturübersetzung von einer Kunstform zur professionellen Dienstleistung, in: Michaela Pfadenhauer und Thomas Scheffer (Hg.): Profession, Habitus und Wandel. Frankfurt a. M.: Peter Lang 2009, 209-230.

Solidarität trotz Individualisierung? Befunde aus dem Feld der Kulturberufe, in: Robert Castel und Klaus Dörre: Prekarität, Abstieg, Ausgrenzung. Die soziale Frage am Beginn des 21. Jahrhunderts. Frankfurt a. M. und New York: Campus 2009, 333-343.

Public good or free market? Cultural professions in Germany and the European copyright regulation, in: European Societies / Special Issue: Professions in Europe, 2008, 633-650.

Regulierung der Kulturberufe in Deutschland. Strukturen, Akteure, Strategien. Wiesbaden: Deutscher Universitäts-Verlag 2007.

Die Integration »neuer Selbständiger« in die Alterssicherung. Modelle, Erfahrungen und Probleme in Deutschland und vier europäischen Nachbarländern, in: Zeitschrift für Sozialreform 2, 2003, 249-270 (gemeinsam mit Sigrid Betzelt).

Veränderte Konstellationen von Wissen, Macht und Markt - die Kulturberufe in der Perspektive der neueren Professionssoziologie, in: Ellen Kuhlmann und Sigrid Betzelt (Hg.): Geschlechterverhältnisse im Dienstleistungssektor. Baden-Baden: Nomos 2003, 91-104.

Zwischen Schwäche und Selbstverantwortung. Sozialpolitische Regulierung »weiblicher Risiken« bei der Einführung der Berufskrankheitsverordnungen, in: Claudia Born und Helga Krüger (Hg.): Individualisierung und Verflechtung. Geschlecht und Generation im deutschen Lebenslaufregime. Weinheim und München: Juventa 2001, 159-178.

»Alleindienstleister« in Kulturberufen - Zwischen neuer Selbständigkeit und alten Abhängigkeiten, in: WSI-Mitteilungen 53. 12, 2000, 804-810 (gemeinsam mit Karin Gottschall).


INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG an der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Senckenberganlage 26 • 60325 Frankfurt am Main • Telefon: 069 - 75 61 83 0 • Telefax: 069 - 74 99 07
http://www.ifs.uni-frankfurt.de • Email: ifs@rz.uni-frankfurt.de