Dr. habil. Stephan Voswinkel |
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Werdegang
Studium der Sozialwissenschaften in Marburg und Göttingen. Abschluss
Diplom-Sozialwirt 1978 und Promotion Dr. disc. pol. 1982 an der Universität
Göttingen.
Wiss. Mitarbeiter am Soziologischen Forschungsinstitut (SOFI) Göttingen
(1982-1984),
Wiss. Mitarbeiter am Soziologischen Seminar der Universität Göttingen
(1985-1988),
Wiss. Mitarbeiter am Institut für Soziologie der Universität
Marburg/L (1989-1992),
Wiss. Mitarbeiter, Lehrbeauftragter, Habilitationsstipendium und Vertretungsprofessur
am FB Gesellschafts- und Geisteswissenschaften der Universität
Duisburg (1993-2000),
Habilitation für Soziologie an der Universität Duisburg (2000).
Wiss. Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung Frankfurt am
Main.
Forschungsschwerpunkte
Arbeits- und Wirtschaftssoziologie, insb. Entwicklung der Arbeitsverhältnisse,
des Arbeitsmarkts und der industriellen Beziehungen; Dienstleistungsarbeit/Kultur
der Dienstleistungsgesellschaft; Leistung und Entgelt
Soziologie der
Anerkennung; normative Einbettung wirtschaftlichen Handelns; Verbände-
und Organisationssoziologie
Laufendes Forschungsprojekt
Ansprüche an Arbeit und berufliche Entwicklung von „NormalarbeitnehmerInnen“
Frühere Forschungsprojekte
Strukturwandel der Anerkennung im 21. Jahrhundert
Persönlichkeit
in der Bewerbung? - Performative Regeln im Verkauf der Arbeitskraft
Qualifizierung und Beratung für die Arbeitsmarktintegration von qualifizierten Migranten und Migrantinnen
Krankheitsverleugnung: Betriebliche Gesundheitskulturen und neue Arbeitsformen
Zwischen Kundenorientierung,
Organisationsanforderungen und Professionalität: Dienstleistungsbeschäftigte
im Kundenkontakt (2002-2004)
Erfolg und Entgelt veränderte Bedeutung von Reziprozität? (Universität
Duisburg 2000)
Anerkennung und Reputation Die Dramaturgie industrieller Beziehungen
(Habilitationsarbeit Universität Duisburg 1999)
Industrielle Beziehungen in der Bauwirtschaft und im Gastgewerbe Deutschlands
und Frankreichs (Universität Duisburg 1996)
Die Regulierung der Zeitarbeit in den industriellen Beziehungen Deutschlands
und Frankreichs (Universität Duisburg 1993)
Betriebliche und soziale Folgen befristeter Arbeitsverträge (Universität
Göttingen 1989)
Humanisierungsbedarf und betriebliche Interessenvertretung in Klein-
und Mittelbetrieben
(SOFI Göttingen 1984)
Publikationen (Auswahl)
Admiration without appreciation? The paradoxes of recognition of doubly subjectivised work; in: Smith, Nicholas H./Deranty, Jean-Philippe (Eds): New Philosophies of Labour: Work and the Social Bond.Leiden-Boston 2012: Brill; S. 273-299.
Reputation: A Sociological View; in: Helm, Sabrina/Liehr-Gobbers, Kerstin /Storck, Christopher (Eds): Reputation Management. Berlin-Heidelberg 2011: Springer; S. 31-46.
Zum konzeptionellen Verhältnis von „Anerkennung“ und „Interesse“; in: Arbeits- und Industriesoziologische Studien, Jg. 4, H.2/2011; S. 45-58.
Die symbolische Macht der Individualisierung und der Kampf um die Kritik (mit Gabriele Wagner); in: Österreichische Zeitschrift für Soziologie 36, H.4/2011, S. 71-88.
Paradoxien entgrenzter Arbeit; in: WestEnd 8, H.1/2011; S. 93-102.
Ungenutzte Kompetenzen. Probleme und Chancen der Beschäftigung hochqualifizierter Migrantinnen und Migranten (mit Maria Kontos); in: Sozialwissenschaften und Berufspraxis 33, H. 2, 2010; S. 212-241.
Von neuen Freiheiten und Zwängen. Zum Ambivalenz der Sichtbarkeit von Arbeit; in: Forschung Frankfurt H.2, 2010; S. 51-53.
Das Leistungsprinzip: Wandel und Kritik; in: Sterkel, Gabriele/Ganser, Petra/Wiedemuth, Jörg (Hg): Leistungspolitik: neu denken. Hamburg 2010: VSA; S. 20-39.
Wow! Die amerikanische Anerkennung; in: Sutterlüty, Ferdinand/Imbusch, Peter (Hg): Abenteuer Feldforschung. Frankfurt/M-New York 2008: Campus; S. 175-183.
Kritik (in) der Netzwerkökonomie (mit Herman Kocyba); in: Wagner, Gabriele/Hessinger, Philipp (Hg): Ein neuer Geist des Kapitalismus? Paradoxien und Ambivalenzen der Netzwerkökonomie. Wiesbaden 2008: VS-Verlag; S. 41-62.
Bewerbungsratgeber: Funktionale Authentizität und Verkauf der Arbeitskraft; in: Genkova, Petia (Hg): Erfolg durch Schlüsselqualifikationen? „Heimliche Lehrpläne“ und Basiskompetenzen im Zeichen der Globalisierung. Lengerich 2008: Pabst; S. 88-101.
Die Kritik des Leistungsprinzips im Wandel (mit Hermann Kocyba); in: Kai Dröge/Kira Marrs/Wolfgang Menz (Hg.): Rückkehr der Leistungsfrage, Berlin 2008: edition sigma, S. 21-39.
Störfaktor Krankheit. Warum der rückläufige Krankenstand das falsche Signal für betriebliche Gesundheitspolitik ist (mit Hermann Kocyba); in: Forschung Frankfurt 3/2007; S. 43-46.
Krankheitsverleugnung: Betriebliche Gesundheitskulturen und neue Arbeitsformen (mit Herman Kocyba). Arbeitspapier 150 der Hans-Böckler-Stiftung. Düsseldorf 2007.
L'admiration sans appréciation. Les paradoxes de la double reconnaissance du travail subjectivisé, in: travailler. Revue internationale de Psychopathologie et de Psychodynamique du Travail, 18/2007, S. 59-88.
Krise des Arbeitsrechts – Individualisierung der Anerkennungsverhältnisse?, in: WSI-Mitteilungen, 60. Jg., 8/2007, S. 427-433.
Dienst als Leistung? Ambivalenzen einer intersubjektiven Arbeit; in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 4.Jg., 1/2007, S. 59-76.
Krankheitsverleugnung - Das Janusgesicht sinkender Fehlzeiten (mit Hermann Kocyba); in: WSI-Mitteilungen 60.Jg., 3/2007, S. 131-137.
Entgrenzung der Arbeit. Von der Entpersönlichung zum permanenten Selbstmanagement (mit Hermann Kocyba); in: WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung, 2.Jg., 2/2005, S. 73-83.
Der Kunde in der Dienstleistungsbeziehung (hrsgg. mit Heike Jacobsen). Wiesbaden: VS Verlag 2005.
Welche Kundenorientierung? Anerkennung in der Dienstleistungsarbeit
(unter Mitarbeit von Anna Korzekwa). Berlin: edition sigma 2005.
Kompetenz und Ratlosigkeit: Der sich selbst bedienende Kunde; in: Peter Lummel/ Alexandra Deak (Hg.): Einkaufen! Eine Geschichte des täglichen Bedarfs. Berlin 2005, hrsgg. vom Museum der Domäne Berlin-Dahlem, S. 213-220.
Selbstbedienung: Die gesteuerte Kundensouveränität; in: Kai-Uwe Hellmann/Dominik Schrage (Hg.):
Das Management der Kunden. Studien zur Soziologie des Shopping. Wiesbaden: VS-Verlag 2005, S. 89-109.
Reziprozität und Anerkennung in Arbeitsbeziehungen; in: Frank Adloff/Steffen Mau (Hg): Vom Geben und Nehmen.
Zur Soziologie der Reziprozität. Frankfurt a. M./ New York:Campus 2005, S. 237-256.
Die Organisation der Vermarktlichung von Organisationen - Das Beispiel erfolgsbezogenen Entgelts; in:
Wieland Jäger/Uwe Schimank (Hg.): Organisationsgesellschaft. Wiesbaden: VS-Verlag 2005, S. 287-312.
Kundenorientierung; in: U. Bröckling/S. Krasmann/T. Lemke (Hg.):
Glossar der Gegenwart. Frankfurt a. M. 2004, S. 145-151.
Dienstleistungsarbeit - Dienstleistungskultur (hrsgg. mit Heike Jacobsen). SAMF-Arbeitspapier 2003-1.
Leistung und Anerkennung - sind Zielvereinbarungen eine Lösung?,
in: U.-M. Hangebrauck/K. Kock/E. Kutzner/G. Muesmann (Hg.): Handbuch
Betriebsklima, München-Mering: Hampp-Verlag 2003, S. 179-196.
Bewunderung ohne Würdigung? Paradoxien der Anerkennung doppelt
subjektivierter Arbeit, in: Axel Honneth (Hg.): Befreiung aus der Mündigkeit.
Paradoxien des gegenwärtigen Kapitalismus, Frankfurt a. M./New York: Campus
2002, S. 65-92.
Anerkennung und Reputation Die Dramaturgie industrieller Beziehungen,
Konstanz: UVK-Verlag 2001.
Anerkennung und Arbeit (hrsgg. mit Ursula Holtgrewe und Gabriele Wagner).
Konstanz: UVK-Verlag 2000.
Weitere Veröffentlichungen siehe www.stephan-voswinkel.de
INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG an der
Johann Wolfgang Goethe-Universität
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