ZeitBrüche - Diagnosen zur Gegenwart
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Entgrenzungen der Arbeit
Es diskutieren: Regine Gildemeister (Uni Tübingen), Ernst-Wilhelm
Händler, Matthias Horx, Hermann Kocyba (IfS)
Moderation: Peter Kemper (Hessischer Rundfunk)
In der Veranstaltungsreihe ZeitBrüche stellt das Institut für
Sozialforschung (IfS) in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk
(hr2) und dem Literaturhaus Frankfurt Zeitdiagnosen vor. An diesem Abend
geht es um die Frage, wie sich das neue Credo flexiblerer Arbeitszeiten-
und orte auf das gesellschaftliche Leben auswirkt. "Entgrenzte
Arbeit" oder die Verschmelzung der Lebenssphären hat nicht
für alle die gleiche Bedeutung. Von Kreativen und Managern, Wissenschaftlern
wird seit jeher nicht eindeutig zwischen Freizeit und Arbeit, Hobby
und Beruf unterschieden. Für sie bietet sich die Chance, sich selbst
in der Arbeit zu verwirklichen. Demgegenüber schafft die Pflicht
zur Selbstverwirklichung in der Arbeit für die Mehrzahl der Beschäftigten
neue Zwänge und Abhängigkeiten. Als Arbeitnehmer, die permanent
ihre eigene "employability" sichern müssen, werden sie
zu "Arbeitskraftunternehmern". Mechanismen des Marktes treten
an die Stelle von Strukturen sozialer Sicherung.
Dienstag, 30.11.2004, 20 Uhr, Literaturhaus, Bockenheimer Landstraße
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INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG an der
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Senckenberganlage 26 60325 Frankfurt am Main Telefon:
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