|
Ziel dieser Vorlesungen ist eine Analyse der Theorie des Staates, wie Thomas Hobbes sie insbesondere in seinem Werk Leviathan (1651)
entwickelt hat. Hobbes Vorstellungen vom Staat als "Person", seine Gedanken über Souveränität, Repräsentation und politische Freiheit
sowie zum Gehorsam gegenüber dem Staat als Grundvoraussetzung hierfür, werden im intellektuellen und politischen Kontext ihrer
Entstehung beleuchtet. Skinner will zeigen, dass die Staatstheorie von Hobbes ursprünglich als konterrevolutionärer Angriff gegen
zeitgenössische Theorien der Volkssouveränität und der parlamentarischen Regierung gedacht war. Heute sind wir sowohl überzeugt von dem
Ideal der Volkssouveränität als auch einverstanden mit der Idee des souveränen Staates. Hobbes politische Philosophie wirft die Frage
auf, wie stimmig unsere herkömmlichen Sichtweisen von Souveränität und Repräsentation eigentlich sind.
Die Vorlesungen werden in englischer Sprache abgehalten.
Mittwoch, 7. Dezember
18.00 - 20.00 Uhr
The birth of popular sovereignty
Donnerstag, 8. Dezember
18.00 bis 20.00 Uhr
Hobbes and the sovereignty of the State
Freitag, 9. Dezember
18.00 bis 20.00 Uhr
Hobbes on obligation and rights
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Frankfurt am Main
Hörsaal III
Mertonstraße 17-21
Veranstalter: Institut für Sozialforschung, Frankfurt am Main
in Zusammenarbeit mit dem Suhrkamp Verlag
Information: ifs@uni-frankfurt.de
069/7561830
INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG an der
Johann Wolfgang Goethe-Universität
Senckenberganlage 26 60325 Frankfurt am Main Telefon:
069 - 75 61 83 0 Telefax: 069 - 74 99 07
http://www.ifs.uni-frankfurt.de Email: ifs@rz.uni-frankfurt.de
|