Reihe: ZeitBrüche - Diagnosen zur Gegenwart

Opferkultur?bild

Es diskutieren:

Klaus Günther (IfS), Cornelius Nestler (Uni Köln),
Christian Schneider (Frankfurt am Main)
Katharina Stengel (Fritz Bauer Institut)

Moderation: Peter Kemper (Hessischer Rundfunk hr2)

In der Veranstaltungsreihe ZeitBrüche initiiert das Institut für Sozialforschung (IfS) in Zusammenarbeit mit dem Hessischen Rundfunk (hr2) und dem Literaturhaus Frankfurt zweimal jährlich eine Diskussion zu einem zeitdiagnostischen Thema.

 

Niemand will Opfer sein. Und die Mitwelt will Opfer in aller Regel auch nicht sehen. Doch das scheint sich zu ändern: Die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Verbrechen hat zu einer größeren Sensibilität gegenüber Opfern geführt; die gesteigerte kriminalpolitische Auf­merksamkeit für Opfer von Straftaten zeigt einen veränderten gesellschaftlichen Umgang mit Opfern an; die Reality- und Talkshows, in denen Menschen tagtäglich aufgefordert sind, einem Massenpublikum ihre Wunden effektvoll darzubieten, schaffen nicht nur ein neues Bild vom Opfer, sondern ebenso neue Erwartungshaltungen gegenüber dem Opfer. Wie ist diese Präsenz des Opfers im öffentlichen Diskurs zu beurteilen?

 

Veranstaltungsort:

Literaturhaus Frankfurt
Schöne Aussicht 2

Montag, 20. Juni 2011, 20.00 Uhr

Eintritt VKK 5/3 Euro; Abendkasse 6/4 Euro


INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG an der Johann Wolfgang Goethe-Universität
Senckenberganlage 26 • 60325 Frankfurt am Main • Telefon: 069 - 75 61 83 0 • Telefax: 069 - 74 99 07
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