Die seit 2004 vom Institut für Sozialforschung herausgegebene Zeitschrift WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung richtet sich an ein breites intellektuelles Lesepublikum. An ihre berühmte Vorgängerin, die in den Jahren 1932 bis 1941 erschienene Zeitschrift für Sozialforschung, schließt sie mit dem Gedanken der Interdisziplinarität und dem Anspruch einer kritischen Gesellschaftstheorie an. Zur Veröffentlichung kommen Aufsätze und Essays aus unterschiedlichen sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen, die zur Analyse der aktuellen gesellschaftlichen Lage beitragen. Die Rubrik »Studien« enthält jeweils drei Aufsätze, die eine grundsätzliche Frage der Sozial- oder ästhetischen Theorie behandeln. Ein »Stichwort«, das den Schwerpunkt der jeweiligen Ausgabe anzeigt, versammelt Beiträge zu einem zeitdiagnostisch relevanten Thema. Unter dem Titel »Eingriffe«, der dritten Rubrik, finden sich kürzere Texte, die in aktuelle Debatten intervenieren und zu wichtigen theoretischen Entwicklungen Stellung beziehen.

Mit dem 11. Jahrgang ist die Zeitschrift vom Stroemfeld Verlag zum Campus Verlag gewechselt.

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1—2021

Destruktivität und Regression im Rechtspopulismus

 

Inhalt

Studien

3  Katharina Pistor: Staatlichkeit im digitalen Zeitalter

31  Bert Rebhandl: Expansion und Wiederholung. Zur gesellschaftlichen Lage der Fernsehserien

49  Axel Honneth: Hegel und Durkheim. Konturen einer geistigen Wahlverwandtschaft

Stichwort
Destruktivität und Regression im Rechtspopulismus. Hg. von Vera King und Ferdinand Sutterlüty

69  Vera King und Ferdinand Sutterlüty: Einleitung | lesen …

73  Ferdinand Sutterlüty: Destruktivität des Rechtspopulismus

87  Vera King: Autoritarismus als Regression

103  Maurits Heumann und Oliver Nachtwey: Geläuterter Kosmopolitismus? Über regressive Rebell_innen und ihr destruktives Potential

115  Karin Stögner: Vom Antisemitismus zum Antigenderismus und zurück. Die Authoritarian Personality neu gelesen

127  Steffen Krüger und Katarina Busch: »Für jede Art von Freiheit«. Thesen zu Rechtspopulismus und sozialen Medien

141  Johannes Völz: Verletzte Form, Formen der Verletzung. Zur Ästhetik des Populismus


Eingriffe

153  Interview: Schuldzuweisung und Vergebung. Miranda Fricker antwortet auf Fragen von Kristina Lepold 

171  Volker M. Heins: Mythos Redefreiheit. Toleranz und No-Platforming in der vielstimmigen Demokratie

185  Jens Kastner: Bourdieu mit Balzac. Impulse für eine kritische Soziologie in der realistischen Literatur

201  José Brunner: Wie uns das Coronavirus kränkt – und unser historisches Selbstverständnis verwandeln kann

Mitteilungen aus dem IfS

215  Frankfurter Adorno-Vorlesungen 2021

157  Autorinnen und Autoren

 

 

 

Archiv

02—2020 Akteur_innen der Kritik
01—2020 Verschwiegene Gewalt
02—2019 Schuld und Schulden
01—2019 Helfen zwischen Solidarität und Wohltätigkeit
02—2018 Sozialisation und familiale Triade
01—2018 Sozialer Aufstieg – Sozialer Abstieg
02—2017 Gefängnis und Armut
01—2017 Alexis de Tocqueville und die Paradoxien der Gleichheit
02—2016 Die Gegenwart der Homophobie
01—2016 Privatheit und politische Freiheit
02—2015 Stoner – Ambivalenze einer literarischen Sozialfigur
01—2015 Ethik im Finanzsystem?
02—2014 Neuroenhancement. Fantasien der Selbstoptimierung
01—2014 Exodus. Leben jenseits von Staat und Konsum?
2 | 2013 Aufruhr und Protest
1 | 2013 Soziologie der Polizei
1|2 | 2012 Freundschaft im gegenwärtigen Kapitalismus
2 | 2011 Postsäkularismus
1 | 2011 Normative Paradoxien der Gegenwart
2 | 2010 Digitales Selbst. Personale Identität im Zeitalter des Internet
1 | 2010 Marcel Hénaff | Gabe und soziale Integration
2 | 2009 Pathologien der chinesischen Moderne
1 | 2009 Neue Bürgerlichkeit? Tragödie und Face
2 | 2008 Luc Boltanski | Eine Soziologie der Moral
1 | 2008 Die Herrschaft der Zahlen (2)
2 | 2007 Die Herrschaft der Zahlen (1)
1 | 2007 Neue Väter – alles beim Alten?
2 | 2006 Angst im Rechtsstaat
1 | 2006 Marktexzesse
2 | 2005 Entgrenzung der Arbeit?
1 | 2005 Liebe und Kapitalismus
1 | 2004 Gewaltverhältnisse

 

Die Jahrgänge 1 bis 10 sind im Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main und Basel, erschienen.