Westend Cover 1-2016-Bild

 

Die seit 2004 vom Institut für Sozialforschung herausgegebene Zeitschrift WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung richtet sich an ein breites intellektuelles Lesepublikum. An ihre berühmte Vorgängerin, die in den Jahren 1932 bis 1941 erschienene Zeitschrift für Sozialforschung, schließt sie mit dem Gedanken der Interdisziplinarität und dem Anspruch einer kritischen Gesellschaftstheorie an. Zur Veröffentlichung kommen Aufsätze und Essays aus unterschiedlichen sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen, die zur Analyse der aktuellen gesellschaftlichen Lage beitragen. Die Rubrik »Studien« enthält jeweils drei Aufsätze, die eine grundsätzliche Frage der Sozial- oder ästhetischen Theorie behandeln. Ein »Stichwort«, das den Schwerpunkt der jeweiligen Ausgabe anzeigt, versammelt Beiträge zu einem zeitdiagnostisch relevanten Thema. Unter dem Titel »Eingriffe«, der dritten Rubrik, finden sich kürzere Texte, die in aktuelle Debatten intervenieren und zu wichtigen theoretischen Entwicklungen Stellung beziehen.

Mit dem 11. Jahrgang ist die Zeitschrift vom Stroemfeld Verlag zum Campus Verlag gewechselt.

Impressum und Redaktionsanschrift

Bezugsmöglichkeiten und Abonnentenbetreuung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

1—2016

Privatheit und politische Freiheit

 

Inhalt

Studien

3 Peter E. Gordon: Kritische Theorie zwischen dem Heiligen und dem Profanen

35 Thomas Khurana: Die Kunst der zweiten Natur. Zu einem modernen Kulturbegriff nach Kant, Schiller und Hegel  

57 Paul Thompson und Kendra Briken: Kognitiver Kapitalismus. Wider eine fragwürdige Diagnose

85 Stichwort: Privatheit und politische Freiheit. Hg. von Sandra Seubert | lesen …

89 Sandra Seubert: Zwischen Emanzipation und Beherrschung. Das Private im digitalen Zeitalter  

103 Beate Rössler: Wie wir uns regieren. Soziale Dimensionen des Privaten in der Post-Snowden-Ära

119 Andrew Roberts: Privatheit und republikanische Freiheit

133 Paula Helm: Freiheit durch Anonymität? Privatheitsansprüche, Privatheitsnormen und der Kampf um Anerkennung

145 Johannes Voelz: Der Wert des Privaten und die Literatur der »Neuen Aufrichtigkeit«

Eingriffe

157 Richard J. Bernstein: Replik auf Peter E. Gordon

167 Axel Honneth: Neoliberalismus? Eine skeptische Wortmeldung anlässlich einer Studie von
David M. Kotz

Archiv

181 Dirk Braunstein: Theodor W. Adornos Einleitung in das soziologische Hauptseminar »Probleme der qualitativen Analyse«

187 Theodor W. Adorno: Einleitung in das soziologische Hauptseminar »Probleme der qualitativen Analyse«, 9. Mai 1961

Mitteilungen aus dem IfS

205 Zum Tod von Helmut Dubiel

207 Zum Tod von Christa Sonnenfeld

209 Christa Sonnenfeld: Das Archiv des Instituts für Sozialforschung

217 Frankfurter Adorno-Vorlesungen

219 Autorinnen und Autoren

 

Archiv

02—2015 Stoner – Ambivalenze einer literarischen Sozialfigur
01—2015 Ethik im Finanzsystem?
02—2014 Neuroenhancement. Fantasien der Selbstoptimierung
01—2014 Exodus. Leben jenseits von Staat und Konsum?
2 | 2013 Aufruhr und Protest
1 | 2013 Soziologie der Polizei
1|2 | 2012 Freundschaft im gegenwärtigen Kapitalismus
2 | 2011 Postsäkularismus
1 | 2011 Normative Paradoxien der Gegenwart
2 | 2010 Digitales Selbst. Personale Identität im Zeitalter des Internet
1 | 2010 Marcel Hénaff | Gabe und soziale Integration
2 | 2009 Pathologien der chinesischen Moderne
1 | 2009 Neue Bürgerlichkeit? Tragödie und Face
2 | 2008 Luc Boltanski | Eine Soziologie der Moral
1 | 2008 Die Herrschaft der Zahlen (2)
2 | 2007 Die Herrschaft der Zahlen (1)
1 | 2007 Neue Väter – alles beim Alten?
2 | 2006 Angst im Rechtsstaat
1 | 2006 Marktexzesse
2 | 2005 Entgrenzung der Arbeit?
1 | 2005 Liebe und Kapitalismus
1 | 2004 Gewaltverhältnisse

 

Die Jahrgänge 1 bis 10 sind im Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main und Basel, erschienen.