Westend Cover 2-2017_

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die seit 2004 vom Institut für Sozialforschung herausgegebene Zeitschrift WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung richtet sich an ein breites intellektuelles Lesepublikum. An ihre berühmte Vorgängerin, die in den Jahren 1932 bis 1941 erschienene Zeitschrift für Sozialforschung, schließt sie mit dem Gedanken der Interdisziplinarität und dem Anspruch einer kritischen Gesellschaftstheorie an. Zur Veröffentlichung kommen Aufsätze und Essays aus unterschiedlichen sozial- und geisteswissenschaftlichen Disziplinen, die zur Analyse der aktuellen gesellschaftlichen Lage beitragen. Die Rubrik »Studien« enthält jeweils drei Aufsätze, die eine grundsätzliche Frage der Sozial- oder ästhetischen Theorie behandeln. Ein »Stichwort«, das den Schwerpunkt der jeweiligen Ausgabe anzeigt, versammelt Beiträge zu einem zeitdiagnostisch relevanten Thema. Unter dem Titel »Eingriffe«, der dritten Rubrik, finden sich kürzere Texte, die in aktuelle Debatten intervenieren und zu wichtigen theoretischen Entwicklungen Stellung beziehen.

Mit dem 11. Jahrgang ist die Zeitschrift vom Stroemfeld Verlag zum Campus Verlag gewechselt.

Impressum und Redaktionsanschrift

Bezugsmöglichkeiten und Abonnentenbetreuung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2—2017

Gefängnis und Armut

 

Inhalt

Studien

3 Till van Rahden: Eine Welt ohne Familie. Über Kinderläden und andere demokratische Heilsversprechen

27 Gerald Siegmund: Zwischen Repräsentation und Partizipation. Zur gesellschaftlichen Lage des Theaters  

53 Robin Celikates: Epistemische Ungerechtigkeit, Loopingeffekte und Ideologiekritik. Eine sozialphilosophische Perspektive

73 Stichwort: Stichwort: Gefängnis und Armut
Hg. von Il-Tschung Lim, Daniel Loick,
Nadine Marquardt und Felix Trautmann | lesen …

77 Franziska Dübgen und Liza Mattutat: Neoliberalisierung im Vollzug. Gibt es einen »Prison-Industrial Complex« in Deutschland?  

99 Didier Fassin: Vor dem Gesetz. Politische Anatomie der Strafe

111 Frank Wilde: Das Gefängnis als Armenhaus

125 Il-Tschung Lim, Daniel Loick, Nadine Marquardt und Felix Trautmann: Delinquenzmilieu. Armut und Gefängnis am Beispiel der Ersatzfreiheitsstrafe

Eingriffe

139 Ferdinand Sutterlüty: Fallstricke situationistischer Gewaltforschung

157 Wolfgang Schwentker: Was heißt in Japan »Nachkriegszeit«?

Archiv

171 Hubertus Buchstein: Sozialstruktur und Strafjustiz. Vier bislang unbekannte Zeitungsartikel des jungen Otto Kirchheimer über Strafvollzug
und Strafgerichtsbarkeit in der Weimarer Republik

181 Otto Kirchheimer: Vier Zeitungsartikel

Mitteilungen aus dem IfS

191 Tagung: Agency, Self-Determination, Autonomy. Questioning Key Concepts of Childhood Studies

193 Autorinnen und Autoren

 

Archiv

01—2017 Alexis de Tocqueville und die Paradoxien der Gleichheit
02—2016 Die Gegenwart der Homophobie
01—2016 Privatheit und politische Freiheit
02—2015 Stoner – Ambivalenze einer literarischen Sozialfigur
01—2015 Ethik im Finanzsystem?
02—2014 Neuroenhancement. Fantasien der Selbstoptimierung
01—2014 Exodus. Leben jenseits von Staat und Konsum?
2 | 2013 Aufruhr und Protest
1 | 2013 Soziologie der Polizei
1|2 | 2012 Freundschaft im gegenwärtigen Kapitalismus
2 | 2011 Postsäkularismus
1 | 2011 Normative Paradoxien der Gegenwart
2 | 2010 Digitales Selbst. Personale Identität im Zeitalter des Internet
1 | 2010 Marcel Hénaff | Gabe und soziale Integration
2 | 2009 Pathologien der chinesischen Moderne
1 | 2009 Neue Bürgerlichkeit? Tragödie und Face
2 | 2008 Luc Boltanski | Eine Soziologie der Moral
1 | 2008 Die Herrschaft der Zahlen (2)
2 | 2007 Die Herrschaft der Zahlen (1)
1 | 2007 Neue Väter – alles beim Alten?
2 | 2006 Angst im Rechtsstaat
1 | 2006 Marktexzesse
2 | 2005 Entgrenzung der Arbeit?
1 | 2005 Liebe und Kapitalismus
1 | 2004 Gewaltverhältnisse

 

Die Jahrgänge 1 bis 10 sind im Stroemfeld Verlag, Frankfurt am Main und Basel, erschienen.