Kosmopolitismus von unten – Annäherungen an globale Demokratie

der utopische raum im globalen frankfurt | 1.-3. Oktober 2022

Können wir noch von Kosmopolitismus reden, wenn der autoritäre Nationalismus grassiert? Wollen wir noch Weltbürger:innen sein, wenn »Globalisierung« wie »Krise« klingt? Das Symposium »Kosmopolitismus von unten – Annäherungenan globale Demokratie« beruht auf der Überzeugung, dass diese Themen gerade jetzt auf die Tagesordnung gehören: Nicht weniger globale Kooperation ist vonnöten, sondern die intensive Suche nach »gemeinsamen Welten« und Formen solidarischen Zusammenwirkens – ein Kosmopolitismus von unten. Wie könnte ein demokratischer Kosmopolitismus aussehen? Wo wird er, oft jenseits der Wahrnehmung einer breiten Öffentlichkeit, bereits praktisch gelebt? Diesen Fragen ist die dreitägige Veranstaltung gewidmet. Dabei geht es sowohl um theoretische Annäherungen als auch um Beispiele aus der Praxis. Neben Vorträgen, Diskussionsforen und Lesungen steht unter dem Titel »Der universelle Kompass« ein Abend für die Menschenrechte in Wort und Musik mit dem Ensemble Modern und dem Orchester Bridges – Musik verbindet auf dem Programm.

Zum Programm und zur Anmeldung

Montag

Offenes Haus der Kulturen im Studierendenhaus

Der Utopische Raum, Kosmopolitismus von unten – Annäherungen an globale Demokratie

Der Utopische Raum, Kosmopolitismus von unten – Annäherungen an globale Demokratie

Tag 3/3 des Symposiums »Kosmopolitismus von unten. Annäherungen an globale Demokratie«

Können wir noch von Kosmopolitismus reden, wenn autoritärer Nationalismus grassiert? Wollen wir noch Weltbürger:innen sein, wenn »Globalisierung« wie »Krise« klingt? Das Symposium, das zugleich auf den Prozess einer Global Assembly zum 175. Jahrestag der deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche im Mai 2023 hinführt, geht von der der Überzeugung aus, dass diese Themen gerade jetzt auf die Tagesordnung gehören: Nicht weniger globale Kooperation ist vonnöten, sondern die intensive Suche nach »gemeinsamen Welten« und Formen solidarischen Zusammenwirkens. Wie könnte ein demokratischer Kosmopolitismus aussehen? Wo wird er, oft jenseits der Wahrnehmung einer breiten Öffentlichkeit, bereits praktisch gelebt? Diesen Fragen sind die Vorträge, Berichte aus der Praxis, Diskussionsforen und Lesungen gewidmet. Unter dem Titel »Der universelle Kompass« steht zudem ein Abend für die Menschenrechte in Wort und Musik mit dem Ensemble Modern und Bridges - Musik verbindet auf dem Programm.

Programm

 

10:00 Uhr Begrüßung Utopischer Raum im globalen Frankfurt

10.15 Uhr Lesungen und Gespräche

  • Fiston Mwanza Mujila, Autor von Tanz der Teufel, Zsolnay Verlag, 2022
  • Anna Yeliz Schentke, Autorin von Kangal, S. Fischer Verlage, 2022

Moderation: Ramona Lenz, stiftung medico international, und Ilija Trojanow, Schriftsteller

11.30–12.00 Uhr Pause

12.00 Uhr Vortrag und Gespräch

Alberto Acosta Espinosa, ehemaliger Präsident der Verfassunggebenden Versammlung Ecuadors: Eine andere Welt ist möglich. Würdiges Leben für Mensch und Natur

12.45–13.00 Uhr Resümee und Ausblick

Cornelia Füllkrug-Weitzel, ehem. Präsidentin von Brot für die Welt / Initiativkreis Global Assembly

 

Eine vorherige Anmeldung für die Veranstaltung ist erforderlich.

Sonntag

Offenes Haus der Kulturen: Festsaal

Der Utopische Raum, Kosmopolitismus von unten – Annäherungen an globale Demokratie

Der Utopische Raum, Kosmopolitismus von unten – Annäherungen an globale Demokratie

Tag 2/3 (Abendprogramm) des Symposiums »Kosmopolitismus von unten. Annäherungen an globale Demokratie«

Können wir noch von Kosmopolitismus reden, wenn autoritärer Nationalismus grassiert? Wollen wir noch Weltbürger:innen sein, wenn »Globalisierung« wie »Krise« klingt? Das Symposium, das zugleich auf den Prozess einer Global Assembly zum 175. Jahrestag der deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche im Mai 2023 hinführt, geht von der der Überzeugung aus, dass diese Themen gerade jetzt auf die Tagesordnung gehören: Nicht weniger globale Kooperation ist vonnöten, sondern die intensive Suche nach »gemeinsamen Welten« und Formen solidarischen Zusammenwirkens. Wie könnte ein demokratischer Kosmopolitismus aussehen? Wo wird er, oft jenseits der Wahrnehmung einer breiten Öffentlichkeit, bereits praktisch gelebt? Diesen Fragen sind die Vorträge, Berichte aus der Praxis, Diskussionsforen und Lesungen gewidmet. Unter dem Titel »Der universelle Kompass« steht zudem ein Abend für die Menschenrechte in Wort und Musik mit dem Ensemble Modern und Bridges - Musik verbindet auf dem Programm.

Für die Abendveranstaltung ist eine gesonderte Anmeldung/Ticketkauf erforderlich. Tickets gibt es zu 20 Euro (ermäßigt 15 Euro). Näheres dazu unter www.ensemble-modern.com.
 

Programm

 

20:00 Uhr

Abendveranstaltung in Kooperation mit dem Ensemble Modern

Der universelle Kompass – in Musik und Wort

  • Ensemble Modern, Bridges – Musik verbindet
  • Ilija Trojanow (Literarische Konzeption),
  • Hermann Kretzschmar (Musikalische Konzeption und Leitung)
  • Werke von William Byrd, Hermann Kretzschmar, Karlheinz Stockhausen u.a.

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Offenes Haus der Kulturen im Studierendenhaus

Der Utopische Raum, Kosmopolitismus von unten – Annäherungen an globale Demokratie

Der Utopische Raum, Kosmopolitismus von unten – Annäherungen an globale Demokratie

Tag 2/3 des Symposiums »Kosmopolitismus von unten. Annäherungen an globale Demokratie«

Können wir noch von Kosmopolitismus reden, wenn autoritärer Nationalismus grassiert? Wollen wir noch Weltbürger:innen sein, wenn »Globalisierung« wie »Krise« klingt? Das Symposium, das zugleich auf den Prozess einer Global Assembly zum 175. Jahrestag der deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche im Mai 2023 hinführt, geht von der der Überzeugung aus, dass diese Themen gerade jetzt auf die Tagesordnung gehören: Nicht weniger globale Kooperation ist vonnöten, sondern die intensive Suche nach »gemeinsamen Welten« und Formen solidarischen Zusammenwirkens. Wie könnte ein demokratischer Kosmopolitismus aussehen? Wo wird er, oft jenseits der Wahrnehmung einer breiten Öffentlichkeit, bereits praktisch gelebt? Diesen Fragen sind die Vorträge, Berichte aus der Praxis, Diskussionsforen und Lesungen gewidmet. Unter dem Titel »Der universelle Kompass« steht zudem ein Abend für die Menschenrechte in Wort und Musik mit dem Ensemble Modern und Bridges - Musik verbindet auf dem Programm.

Programm

 

09:30-12:00 Uhr Gemeinsame Welten – Annäherungen in der Theorie

  • Einführung Thomas Gebauer, stiftung medico international

Vorträge und Diskussionen mit

  • Regina Kreide, Justus-Liebig-Universität Gießen: Globale Ungleichheit, politische Selbstbestimmung und die Kollektivierung der Demokratie
  • Dana Schmalz, Max-Planck-Institut für ausländisches öffentliches Recht und Völkerrecht, Heidelberg: Universalistische Versprechen des internationalen Rechts: Menschenrechtsschutz und politische Teilhabe
  • Ulrich Brand, Universität Wien: Globale Austauschverhältnisse – Fluch oder Segen?

Moderation: Sidonia Blättler und Thomas Gebauer

12:00-14:00 Uhr Mittagspause

14:00-15:45 Uhr Globalisierung von unten – Annäherungen in der Praxis

Forum 1: Orte und Organisationsformen transnationaler Öffentlichkeit

  • Tasneem Essop, Climate Action Network/ Südafrika: Nicht-hegemoniales Networking (Videoaufzeichnung) Annette Knaut, Universität Augsburg: Transnationale Diskurse
  • Francisco Mari, Brot für die Welt: Globale Treffen – Die Weltsozialforen und die globale Entfesselung des Kapitalismus
  • Barbara Unmüßig, Heinrich-Böll-Stiftung: Globale Kampagnen – Die Klimaschutzbewegung im Drängen auf internationale Verrechtlichung

Moderation: Stephan Hebel, Frankfurter Rundschau

Forum 2: Lokale kosmopolitische Projekte

  • Kathi Hahn, Kooperative Longo Maï und Alexander Behr, Kollektiv Mühle Nikitsch: Gemeineigentum und nachhaltiges Wirtschaften
  • Dominik Herold, mehr als wählen e.V.: Globales Denken – Demokratiekonvente und multiple Zugehörigkeiten
  • Bea Schwager, Züri City Card: Urban Citizenship. Die Verwirklichung des »Rechts, Rechte zu haben« jenseits nationalstaatlicher Zugehörigkeit

Moderation: Felix Trautmann, Institut für Sozialforschung

Forum 3: Globale kosmopolitische Projekte

  • Attiya Waris, University of Nairobi / UN-Menschenrechtskommission: Tax Justice – On the Way to a UN
  • Tax Justice Treaty (Videoaufzeichnung) Sonja Buckel, Universität Kassel: Umkämpfte Institutionen. Über die politische Durchsetzung von Menschenrechten
  • Wolfgang Kaleck, European Center for Constitutional and Human Rights, ECCHR: Einhegung oder Überwindung der globalen Verhältnisse? Über die Utopie der Menschenrechte

Moderation: Miriam Saage-Maaß, ECCHR

16:15-17:00 Uhr Plenum – Berichte aus den Foren

Moderation: Stephan Hebel

 

Eine vorherige Anmeldung für die Veranstaltung ist erforderlich.

Samstag

Paulskirche

Der Utopische Raum, Kosmopolitismus von unten – Annäherungen an globale Demokratie

Der Utopische Raum, Kosmopolitismus von unten – Annäherungen an globale Demokratie

Tag 1/3 des Symposiums »Kosmopolitismus von unten – Annäherungen an globale Demokratie«

Können wir noch von Kosmopolitismus reden, wenn der autoritäre Nationalismus grassiert? Wollen wir noch Weltbürger:innen sein, wenn »Globalisierung« wie »Krise« klingt? Das Symposium »Kosmopolitismus von unten – Annäherungenan globale Demokratie« beruht auf der Überzeugung, dass diese Themen gerade jetzt auf die Tagesordnung gehören: Nicht weniger globale Kooperation ist vonnöten, sondern die intensive Suche nach »gemeinsamen Welten« und Formen solidarischen Zusammenwirkens – ein Kosmopolitismus von unten. Wie könnte ein demokratischer Kosmopolitismus aussehen? Wo wird er, oft jenseits der Wahrnehmung einer breiten Öffentlichkeit, bereits praktisch gelebt? Diesen Fragen ist die dreitägige Veranstaltung gewidmet. Dabei geht es sowohl um theoretische Annäherungen als auch um Beispiele aus der Praxis. Neben Vorträgen, Diskussionsforen und Lesungen steht unter dem Titel »Der universelle Kompass« ein Abend für die Menschenrechte in Wort und Musik mit dem Ensemble Modern und dem Orchester Bridges – Musik verbindet auf dem Programm.

 

Programm

 

17:00 Uhr Anreise

18:00 Uhr Gespaltener Kosmopolitismus – Globalisierung von unten

  • Begrüßung | Utopischer Raum im globalen Frankfurt
  • Grußworte | Stadträtin Dr. Ina Hartwig Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main
  • Einführung | Stephan Lessenich, Institut für Sozialforschung / Goethe-Universität

18:30 Uhr Eröffnungsrede
(live zugeschaltet) Seyla Benhabib, Columbia University / Yale University: The Counter-Revolution Against Cosmopolitanism in our Times: Hatred of Women, Nature and the Other.

19:30 Uhr Podium

  • Ina Kerner, Universität Koblenz-Landau: Wer zählt? Zur brüchigen Idee der Gleichheit
  • Sérgio Costa, Freie Universität Berlin: Kosmopolitismus als Konvivialität
  • Manuela Bojadžijev, Humboldt-Universität zu Berlin: Welche Zukunft hat die  Globalisierung?
  • Daniel Loick, University of Amsterdam: No Border oder Barbarei

Moderation: Stephan Lessenich

21:00 Uhr Empfang der Stadt Frankfurt

 

Eine vorherige Anmeldung für die Veranstaltung in der Paulskirche ist erwünscht, die Registrierung vor Ort wird jedoch ebenfalls möglich sein.