Antidemokratische Mobilisierung und die Macht der Gefühle. Diskussion anlässlich der Oper »Tancredi«

Panelgäste: Manuel Schmitt (Opernregisseur), Konrad Kuhn (Dramaturg), Vera King (SFI) und Stephan Lessenich (IfS)

In Kooperation mit dem Sigmund-Freud-Institut und der Oper Frankfurt fand das Symposium Nach uns die Sintflut mit Bezügen u.a. zur Neuproduktion Melusine statt. Daran anknüpfend startet unter dem Titel Brüche – Demokratie in Zeiten ihrer Regression eine neue Reihe als Beitrag zu dem vom Land Hessen geförderten Forschungsschwerpunkt »Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression: Zeiten, Räume und Diskurse«. Damit sollen wissenschaftliche und künstlerische Perspektiven zusammengebracht werden. Den Auftakt macht ein öffentliches Panel im Chagallsaal mit Kurzbeiträgen und Diskussion zum Thema Antidemokratische Mobilisierung und die Macht der Gefühle. Anlässlich der Neuproduktion der Oper Tancredi von Gioachino Rossini kommen der Regisseur Manuel Schmitt, die Sozialpsychologin Vera King (Geschäftsführende Direktorin des Sigmund-Freud-Instituts) und der Soziologe Stephan Lessenich (Direktor des Instituts für Sozialforschung) ins Gespräch. Die Handlung der Oper bietet zahlreiche Anknüpfungsmöglichkeiten: Erzählt wird von der (realen oder imaginierten) Bedrohung einer Gemeinschaft durch innere und äußere Gefährdungen, von Abschottung und Radikalisierung als regressiven Reaktionsweisen.

Mit Prof. Dr. Vera King, Prof. Dr. Stefan Lessenich und dem Regisseur Manuel Schmitt.
Moderation, Konrad Kuhn

Fortsetzung nach der Vorstellung von Tancredi (Beginn 19.00 Uhr) im Format Oper im Dialog.

Eine Veranstaltung im Rahmen der Reihe »Brüche«, einer Kooperation von Institut für Sozialforschung, Sigmund-Freud-Institut und der Oper Frankfurt

Ort: Oper Frankfurt

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