Gibt es ein Recht auf Ausbeutung?

Der Utopische Raum: Über das Verhältnis zwischen Demokratie und Eigentum. Vorträge, Filme und künstlerische Interventionen in Zusammenarbeit mit “mehr als wählen e.V.“ und dem Offenen Haus der Kulturen, Frankfurt

Es gehört zu den Widersprüchen kapitalistischer Vergesellschaftung, dass sie zwar formalrechtlich die Gleichheit propagiert, ihren Fortbestand aber auf die systematische Produktion von Ungleichheit gründet. Zur Verteidigung und Weiterentwicklung von Demokratie zählt deshalb auch die Klärung der Rolle des Rechts auf Eigentum im Verhältnis zum Gemeinwohl.

Berechtigt der Schutz des Privateigentums, wie er in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verbrieft ist, zur Kapitalakkumulation und damit zur Ausbeutung anderer? Gibt es ein Recht auf Profit, das alle anderen Rechte überstrahlt? Welche Bedeutung haben radikaldemokratische Gegenentwürfe in Form von Allmenden, Commons und konkreten Utopien?

Ort: Offenes Haus der Kulturen

Zurück