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SUMMARY:IM DUNKELN SEHN
DESCRIPTION:Asamblea\nmit Filmen\, Gästen und Gesprächen\n \nOrganisiert
  vom Projekt »Die Kunst der Gegenuntersuchung«\nIm Dunkeln sehen heißt 
 innehalten\, sich einlassen\, den Augen Arbeit zumuten\; heißt die Dinge 
 in einem anderen Licht sehen\, Gewohnheiten und Perspektiven überdenken\,
  nochmal hinschauen\, zuhören\, nachfragen.\nIM DUNKELN SEHN befragt in e
 inem erweiterten mediengesellschaftlichen Rahmen die künstlerisch und fil
 misch formulierte Kritik an den Ermittlungen von rechtsextremen Gewalttate
 n in Deutschland seit den 1960er-Jahren und an der tatenlosen Kultur der G
 leichgültigkeit.\nAm 4. November 2011 hat sich der NSU selbst enttarnt un
 d damit einen vielfachen Schock ausgelöst. Die rassistisch motivierten\, 
 rechtsextremen Morde in München\, Halle und Hanau und unzählige weitere 
 Taten wurden erst im Nachgang in ihrem tatsächlichen Ausmaß erkennbar. K
 ünstler:innen und Filmschaffende springen immer wieder in die Bresche und
  beginnen dort mit ihren Mitteln zu arbeiten\, wohin die Behörden nicht v
 ordringen\, wo Leugnung und Kriminalisierung der Opfer und ihrer Familien 
 in der breiten Öffentlichkeit und vor Gericht vorherrschen. Sie legen ein
 e »Inventur des Ignorierens« (Natascha Sadr Haghighian) frei\, suchen al
 ternative Formen und Perspektiven\, tun sich in Ausstellungsprojekten und 
 Netzwerken zusammen.\nIm Dunkeln sehen heißt sich Erfahrungen zuwenden\, 
 die für manche offensichtlich und andere unterschwellig den Alltag präge
 n\, heißt Strukturen aufspüren\, die in Institutionen wirken\, die spalt
 en\, ausgrenzen und verletzen. Im Dunkeln sehen ist aber auch ein besonder
 es Angebot des Films: im Kino spannt sich ein Raum der Auseinandersetzung\
 , der Hinwendung und Distanzierung auf\; hier im Dunkeln sehen und hören 
 wir konzentrierter zu\, finden Zeit für neue Fragen\, nehmen Kritik und a
 lternative Gestaltungskräfte wahr.\nWir laden ein\, gemeinsam Filme zu se
 hen\, zu diskutieren und nachzudenken. Es kommen die Filmemacher:innen Hat
 ice Ayten\, Aysun Bademsoy\, Cana Bilir-Meier\, Pary El-Qalqili und Christ
 iane Schmidt\, Pınar Öğrenci\, Natascha Sadr Haghighian und Julian Voge
 l\; als weitere Gäste kommen Kathrin Brinkmann\, Annett Busch\, Daniel Fa
 irfax\, Duygu Gürsel\, Angelika Levi\, Luise Schröder\, Vassilis Tsianos
 \, u.a.\n \n\nv.l.n.r. Tiefenschärfe (Mareike Bernien & Alex Gerbaulet\,
  2017)\, Hausordnung (Želimir Žilnik\, 1975)\, Töchter zweier Welten (S
 erap Berrakkarasu & Gisela Tuchtenhagen\, 1991)\, Gurbet is a home now (P
 ınar Öğrenci\, 2021)\, Ohneland (Hatice Ayten\, 1995)\, © die Filmemac
 her*innen\n \nPROGRAMM\nFreitag\, 8. November 2024\, Kinopolis Hanau \n18
 h: Spuren – Die Opfer des NSU (Aysun Bademsoy\, 2019)\nFilmgespräch mit
  der Regisseurin und weiteren Gästen\, anschließend Empfang.\nSamstag\, 
 9. November 2024\, HfG Offenbach (Aula)\n9h30 – 20h: Filme von Hatice Ay
 ten\, Serap Berrakkarasu und Gisela Tuchtenhagen\, Cana Bilir-Meier\, Mare
 ike Bernien und Alex Gerbaulet\, Sefa Defterli\, Pary El-Qalqili und Chris
 tiane Schmidt\, Pınar Öğrenci\, Natascha Sadr Haghighian\, Navina Sunda
 ram\, Želimir Žilnik\, u.a.\; Screenings mit Gesprächen und Beiträgen 
 der Filmemacher:innen und weiterer Gäste\; Info- und Leseraum.\nSonntag\,
  10. November 2024\, Frankfurt \n11h30 Kino im DFF: Former East / Former W
 est (Shelly Silver\, 1990)\, Filmgespräch mit Angelika Levi u.a.\n14h00 M
 al Seh’n Kino: Ausschnitte aus Einzeltäter Teil 3: Hanau (Julian Vogel\
 , 2023)\, Werkstattgespräch mit Filmteam und Akteur:innen vor und hinter 
 der Kamera\n19h00 Pupille – Kino in der Uni: Lehrerzimmer (Ilker Çatak\
 , 2023)\nAlle Filme in Originalfassung\, zu weiten Teilen mit englischen U
 ntertiteln\nDas vollständige Programm folgt in Kürze.\n \nIM DUNKELN SE
 HN ist eine Veranstaltung des Projekts Die Kunst der Gegenuntersuchung (Hf
 G Offenbach und IfS Frankfurt). Seit 2023 arbeiten Marie-Hélène Gutberle
 t (HfG Offenbach)\, Felix Trautmann und Franziska Wildt (beide IfS) gemein
 sam mit Arman Manafpour-Ossaloo\, Johanna Schlegel\, Anna Schlote und Fain
 a Yunusova zu künstlerischen Untersuchungen rechter Gewalttaten in Deutsc
 hland.\nDas Projekt »Die Kunst der Gegenuntersuchung« wird gefördert vo
 n der VolkswagenStiftung.\nIM DUNKELN SEHN wird gefördert von HessenFilm&
 Medien\, vom Kulturamt der Stadt Frankfurt sowie vom Fachbereich Kultur\, 
 Stadtidentität und Internationale Beziehungen der Stadt Hanau.
URL:https://www.ifs.uni-frankfurt.de/eventleser/im-dunkeln-sehn.html
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