Die beleidigte Republik. Überwachen und Strafen als Antwort auf gesellschaftliche Konflikte – Özge Inan im Gespräch mit Franziska Wildt

Eine Veranstaltung der Reihe »Wie es kommen musste – Aspekte des neuen Autoritarismus«

 

Am 22. April 2026 um 20 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm.

Im Internet und auf der Straße, in den Buchhandlungen und Universitäten weht der raue Wind des Strafens. Wer Memes über Politiker postet, muss damit rechnen, dass die Polizei vor der Tür steht. Satirische Posts können Ermittlungen nach sich ziehen, manchmal Gerichtsverfahren. Der strafende Feminismus will patriarchale Gewalt mit der Staatsgewalt beenden und im Kampf gegen Rechts richten sich die Hoffnungen auf ein Parteiverbot der AfD. Wo immer sich Konflikte auftun, scheint es nur noch eine Antwort zu geben, und diese Antwort legt Handschellen an. Das Strafrecht soll das schärfste Schwert des Staates sein und hängt immer tiefer über unseren Köpfen. Wo sind wir da hineingeraten? Und wollen wir überhaupt noch raus?

 

Eine Veranstaltungsreihe von Institut für Sozialforschung und dem Künstler*innenhaus Mousonturm.

Weitere Infos hier.

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