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Demokratisierung gegen Widerstände. Zur Geschichte der Demokratieforschung an IfS und SFI
Im Rahmen des Forschungsverbunds DemoReg wird im Teilprojekt »Demokratisierung gegen Widerstände« der Frage nachgegangen, wie Institut für Sozialforschung (IfS) und Sigmund-Freud-Institut (SFI) die Erfahrungen des Nationalsozialismus als Ausgangspunkte ihrer wissenschaftlichen Tätigkeit in der Nachkriegszeit gestaltet haben. Die Gründung bzw. Neugründung beider außeruniversitärer Frankfurter Einrichtungen zielte nicht zuletzt auf demokratiepolitische Erkenntnisse und Interventionsansätze. Vor dem Hintergrund gegenwärtiger Tendenzen zur Demokratiegefährdung wird diese wenig reflektierte Dimension der Geschichte beider Institutionen – schwerpunktmäßig für die 1950er- und 60er- (IfS) bzw. 1960er- und 70er-Jahre (SFI) – auf ihren Aktualitätsgehalt hin geprüft. Dabei gilt den Schnittstellen von Kritischer Theorie und Psychoanalyse sowie der jeweiligen Praxis »öffentlicher Wissenschaft« im Kontext von Demokratieforschung ein besonderes Augenmerk.
Beginn des Teilprojekts war November 2025; es wird geleitet von Prof. Vera King (SFI) und Prof. Stephan Lessenich (IfS); studentische Mitarbeiter:innen sind Pia Goldschmitt (SFI) und Joshua Lefort (IfS) – mit Unterstützung von Enrico Floris, Hendrik Burmeister und Maischa Gelhard.