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Nach Franco: 50 Jahre demokratischer Wandel in Spanien
Auf den Tod des Diktators folgte die Demokratie, doch war diese Entwicklung keineswegs selbstverständlich. Dass die Diktatur ohne Franco keinen Fortbestand hatte, lag nicht zuletzt an der Mobilisierung der Bevölkerung, auf die sich die demokratischen Kräfte stützen konnten. In dieser Konstellation entstand die spanische Zivilgesellschaft, wie wir sie heute kennen, einschließlich einer stetig wachsenden feministischen Bewegung. In drei parallel zur Ausstellung »Ferien unter Franco« stattfindenden Veranstaltungen geht es um die sozialen Veränderungen, die die transición mit sich brachte. Und um die Emotionen, die sich mit Aufbruch, Ungewissheit und kollektivem Kampf verbanden.
Aussstellung »Ferien unter Franco«
Parallel zu diesen Veranstaltungen ist noch bis 31. März 2026 die Ausstellung »Ferien unter Franco« im Instituto Cervantes zu sehen.
Urlaub in einer Diktatur? Das Thema ist aktueller denn je: Die Zahl der Autokratien nimmt zu und darunter sind viele beliebte Reiseziele. Das Instituto Cervantes Frankfurt untersucht in der Ausstellung »Ferien unter Franco«, ob und wie sich Deutsche bei ihrem Urlaub im Spanien von Diktator Franco mit der politischen und gesellschaftlichen Realität auseinandersetzten.
In multimedialen Installationen, Fotografien und Collagen verarbeiten die Künstlerinnen und Künstler Monika Anselment, Denys Blacker, Christoph Otto, Annette Riemann, Tom Theunissen, Stefanie Unruh, Ulrike Weiss und Jörg Zimmer ihre Erinnerungen an das Franco-Spanien. Sie thematisieren den Widerspruch zwischen der Begegnung mit Einheimischen, die vom Tourismus lebten, und dem autoritären Regime, das durch die Devisen gestützt wurde.