Miércoles

Historisches Museum Frankfurt

El espacio utópico

El espacio utópico

Podiumsdiskussion mit Biancka Arruda Miranda, Politikwissenschaftlerin, Umweltaktivistin und Vorstandsmitglied von »Kooperation Brasilien e. V.« (angefragt), Julia Krohmer, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, und Tilo Wesche, Autor des Buches Die Rechte der Natur, Moderation: Jamila Adamou (angefragt).

Ob in Brasilien oder im heimischen Fechenheimer Wald: Trotz Klimakrise dominieren noch immer Überlegungen, wie sich Natur gewinnbringend in Wert setzen lässt. Aber um der weiteren ökologischen Zerstörung Einhalt zu gebieten, bedarf es eines anderen Verständnisses von Natur: eines, das die Natur nicht als »auszubeutendes« Objekt menschlichen Handelns begreift, sondern ihr eigene Rechte zugesteht. In Ländern wie Ecuador und Bolivien genießt inzwischen die Natur eigene Rechte. In Deutschland setzen sich zahlreiche Initiativen für entsprechende Gesetzesänderungen ein. Warum, so lässt sich fragen, können nicht auch Flüsse und Seen als juristische Personen betrachtet werden, wie dies etwa für Aktiengesellschaften oder Vereine längst Usus ist?

In Kooperation mit dem Stadtlabor Demokratie im Historischen Museum Frankfurt.

Eintritt: 4,-/2,- Euro, Anmeldung unter besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de oder Tel. 069 - 212 - 3 51 54.

Jueves

IG-Metall-Forum

El espacio utópico

El espacio utópico

Vortrag und Gespräch mit der Philosophin Eva von Redecker und Nina Treu, Geschäftsführerin für Wirtschaft und Gesellschaft bei Greenpeace, Moderation: Almut Poppinga.

Im Zuge der neoliberalen Umwälzungen kam es nicht nur zu einem mitunter massiven Abbau von sozialer Infrastruktur. An Einfluss gewann auch jenes Verständnis von Freiheit, das Freiheit an die Prinzipien kapitalistischer Marktwirtschaft koppelt. Vielen Menschen brachte das keineswegs ein Mehr an Freiheit, sondern oft nur eine Art »Vogelfreiheit« – ein Leben bar jeder sozialen Sicherung. Die Konsequenzen sind erheblich, denn mit dem Verlust von Sicherheit geht auch der Verlust einer für Freiheit unerlässlichen Voraussetzung einher: ein die Freiheit schützendes (negative Freiheit) und zugleich ermöglichendes (positive Freiheit) soziales Umfeld. Wie kann Freiheit aus der verführerischen Idee einen liberalen Besitzstandsindividualismus gelöst werden? Wie sind Freiheit und soziale Sicherheit in eine utopische Balance zu bringen?

Eintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich