Viernes

Jornadas, conferencias, talleres

Jornadas, conferencias, talleres

Zur Aktualität der Herrschaftskritik von Johann Benjamin Erhard und Étienne de La Boétie

Gibt es ein Recht auf Revolution? Und wenn ja, wer ist Trägerin dieses Rechts und wie ist es begründet? Diese Fragen, die historisch bereits früh und zunächst in Bezug auf ein generelles Widerstandsrecht sowie die Rechtfertigung von Tyrannenmorden diskutiert wurden, finden in der deutschsprachigen Philosophie eine erneute Aktualität im Nachklang zur Französischen Revolution. Unter dem Eindruck der Revolution von 1789 wird nicht nur deren Praxis und Adaption diskutiert, sondern auch die herrschaftskritische Bedeutung des Naturrechts sowie neuzeitliche Konzepte der Volkssouveränität und der konstituierenden Macht wieder aufgegriffen.

Der Workshop widmet sich diesen Fragen und Themen ausgehend von dem nur wenig rezipierten, aber äußerst einflussreichen Denken Johann Benjamin Erhards und dessen Werk Über das Recht des Volks zu einer Revolution (1795), das als ein politischer Schlüsseltext der Revolutionszeit um 1800 gesehen werden kann. Erhards Deutung eines Rechts auf Revolution geht dabei eine intensive Auseinandersetzung mit der Kritik der Alleinherrschaft und der freiwilligen Knechtschaft, wie sie Étienne de La Boétie bereits im 16. Jahrhundert formuliert hat, voraus. Diese Linie der Revolutionstheorie soll im Workshop diskutiert und mit Blick auf die Gegenwart nachvollzogen werden.

Organisatorisches und Anmeldung

Die Texte, die zur Vorbereitung des Workshops dienen, werden nach Anmeldung versendet. Workshopsprache sind englisch und deutsch. Der Workshop bildet den Abschluss des durch die Gerda Henkel-Stiftung geförderten Forschungsprojekts »Die Modernität der freiwilligen Knechtschaft«.

Anmeldung bitte unter: trautmann@em.uni-frankfurt.de

Eine Onlineteilnahme an der Veranstaltung ist möglich.

Organisation: Felix Trautmann (Institut für Sozialforschung)

Programm

Einleitung: Wessen Recht, zur Überwindung von was? Erhard liest La Boétie
Felix Trautmann

Erhard im Spektrum des radikalen Kantianismus
Guido Naschert

Erhard’s Revolutionary Natural Law Theory
James A. Clarke

Erhard on Economic Injustice
Elisabeth T. Widmer

Erhard and Fichte on Revolution
Michael Nance

James A. Clarke ist Senior Lecturer an der University of York und forscht zur post-kantischen praktischen Philosophie, vor allem zum Deutschen Idealismus sowie zu Fragen der Moralphilosophie und des Naturrechts. Derzeit arbeitet er (gemeinsam mit Michael Nance) an einer englischen Übersetzung und kommentierten Edition von Erhards Revolutions-Buch.

Elisabeth T. Widmer ist Research Fellow am Philosophieinstitut der Universitetet i Oslo und Visiting Researcher an der London School of Economics. In ihrer Forschung befasst sie sich insbesondere mit sozialistischen Deutungen Kants und dem Linkskantianismus der Marburger Schule. Erhard deutet sie als Protosozialisten und sein Revolutionsbuch als Theorie der sozialen Gerechtigkeit.

Michael Nance ist Associate Professor am Department of Philosophy der University of Maryland, Baltimore County, und forscht zur deutschsprachigen politischen und Sozialphilosophie, insbesondere zu Kant, Fichte und Hegel. Derzeit arbeitet er (gemeinsam mit James A. Clarke) an einer englischen Übersetzung und kommentierten Edition von Erhards Revolutions-Buch.

Guido Naschert ist Fellow am Forschungszentrum Gotha zur Wissensgeschichte der Neuzeit. Seine Forschung widmet sich u.a. der deutschsprachigen Philosophie der Aufklärung. Er ist der Herausgeber zahlreicher Sammelbände (etwa zu Friedrich Christian Laukhard und Friedrich Breckling) sowie der Schriften von u.a. Friedrich Carl Forberg. Derzeit arbeitet er an einer Neuedition von Erhards Revolutions-Buch.

Martes

PEG 1. G 150, Campus Westend

Serie de ponencias «Sociología crítica»

Serie de ponencias «Sociología crítica»

Vortrag von Doris Schweitzer (Goethe-Universität Frankfurt a. M.)

Kommentiert von Katharina Hoppe (Goethe-Universität Frankfurt a. M.)

Miércoles

Karl Marx Buchhandlung

Ponencias públicas

Ponencias públicas

Die Entwicklung der am Institut entstandenen Kritischen Theorie ist keineswegs abgeschlossen. Als zeitgebundene Gesellschaftskritik, die in die jeweils herrschenden politischen, sozialen und kulturellen Verhältnisse interveniert, ist ihr der Gedanke eines abgeschlossenen Gedankensystems sogar ausgesprochen fremd. Dennoch markieren der Tod Theodor W. Adornos (1969), Friedrich Pollocks (1970), Max Horkheimers (1973) – um nur die wichtigsten Akteure der Nachkriegszeit zu nennen – einen Bruch in dem, was das Institut geschichtlich und intellektuell einst ausgezeichnet hat. Wer begreifen möchte, was die Kritische Theorie in ihrem Kern ausmacht, sollte sich über ihre historische Genese im Klaren sein. Philipp Lenhard erzählt die Geschichte des Instituts für Sozialforschung von den Anfängen nach dem Ersten Weltkrieg bis zur Entstehung der »Frankfurter Schule« in den 1960er Jahren.

Buchvorstellung und Diskussion mit Philipp Lenhard (University of California, Berkeley).

Moderation: Dirk Braunstein (Institut für Sozialforschung).

House of Labour

Ponencias públicas

Ponencias públicas

Jüngste Krisen, wie die Corona-Pandemie, haben gezeigt, dass Solidarität durchaus noch existiert. Doch immer mehr politische Akteure stellen die gesellschaftliche Solidarität, sei es mit Geflüchteten, Andersdenkenden oder Menschen, denen Arbeitsplatzverlust droht, in Frage. Gleichzeitig machen die vielen Menschen Hoffnung, die auf die Straße gehen und Zusammenhalt gegen Rechtsextremismus und Ausgrenzung demonstrieren. Es muss darüber diskutiert werden, wie eine solidarische und demokratische Gesellschaft in Zukunft aussehen kann. Darüber sprechen zwei Expert:innen aus Praxis und Wissenschaft, Christiane Benner, 1. Vorsitzende der IG Metall, und Stephan Lessenich, Direktor des Instituts für Sozialforschung.

Das Programm der Veranstaltung sowie den Link zur Anmeldung zu der Veranstaltung finden Sie auf der Veranstaltungsseite der University of Labour.

Lunes

Casino-Gebäude, R. 1801 (Renate von Metzler-Saal), Campus Westend

Ponencias públicas

Ponencias públicas

Public lecture by Peter E. Gordon.

According to the well-known Hegelian dictum, philosophical knowledge seeks to recognize the rationality in conditions that have already gained their full actualization: it paints »gray on gray.« In Negative Dialektik, Adorno takes exception to Hegel’s claim, because it would seem to prohibit the possibility of critique: »Consciousness,« he writes, »could not despair at all over what is grey, if it did not harbor the concept of a different color, whose scattered trace is not lacking in the negative whole [Bewußtsein könnte gar nicht über das Grau verzweifeln, hegte es nicht den Begriff von einer verschiedenen Farbe, deren versprengte Spur im negativen Ganzen nicht fehlt].« The practice of immanent critique therefore demands that we reject the interpretation of Adorno’s philosophy that ascribes to it a species of totalizing negativism. The negative whole is not seamless or harmonistic; it is shot through with immanent traces that indicate a normative surplus or unrealized possibility.

The event will be in English.

Peter E. Gordon is Amabel B. James Professor of History at Harvard University.

Jueves

Instituto Cervantes

Ponencias públicas

Ponencias públicas

Das Instituto Cervantes Frankfurt hat in seiner Bibliothek eine neue Abteilung über Philosophie und zeitgenössisches Denken eingerichtet, die auch zahlreiche Bände zur Kritischen Theorie in der Tradition der Frankfurter Schule enthält.

Zur Eröffnung der Sammlung unterhält sich der Direktor des Instituts für Sozialforschung Stephan Lessenich mit dem spanischen Philosophen José Manuel Cuevas Romero (Universidad de Alcalá) Romero Cuevas publizierte erst 2023 einen Aufsatz über La recepción de la Teoría crítica en España: una lectura en clave política und promovierte über Experiencia, conocimiento y verdad en F. Nietzsche. Über Protagonisten der Kritischen Theorie – von Walter Benjamin über Herbert Marcuse bis zu Jürgen Habermas und Axel Honneth – hat er umfangreich veröffentlicht.
 

Mit:

Stephan Lessenich, Direktor des Instituts für Sozialforschung.

José Manuel Romero Cuevas, lehrt Philosophie an der Universidad de Alcalá (Spanien). Seine Forschungsschwerpunkte sind Sozialphilosophie, Hermeneutik und Kritische Theorie.

Jueves – Viernes

Festsaal im Studierendenhaus

Jornadas, conferencias, talleres

Jornadas, conferencias, talleres

Am 16. und 17. Mai 2024 findet im Festsaal des Bockenheimer Studierendenhauses, Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt der interdisziplinäre Workshop »Subjekte der ökologischen Verwüstung. Soziologische, psychoanalytische und sozialphilosophische Beiträge zur Aktualisierung der Kritischen Theorie« statt. Der Workshop gilt der Befragung und Vergegenwärtigung der frühen Kritischen Theorie angesichts der ökologischen Zerstörung und richtet seine Aufmerksamkeit insbesondere auf die in den Debatten über das Anthropozän oft dethematisierten Subjekte der ökologischen Verwüstung. Hier geht es zum Programm der Veranstaltung.

Eine kostenfreie Teilnahme ist möglich. Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldung per E-Mail bis spätestens 10. Mai 2024 an: verwuestung@ifs-frankfurt.de.

Der Workshop wird von Thomas Barth (Institut für Sozialforschung), Ricarda Biemüller (Institut für Sozialforschung), Tobias Heinze (Goethe-Universität Frankfurt a. M./Institut für Sozialforschung) und Heiko Stubenrauch (Leuphana Universität Lüneburg) sowie in Kooperation mit dem Institut für Allgemeine Erziehungswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und dem Institut für Philosophie und Kunstwissenschaften der Leuphana Universität Lüneburg organisiert.

Martes

PEG 1. G 150, Campus Westend

Serie de ponencias «Sociología crítica»

Serie de ponencias «Sociología crítica»

Vortrag von Bernd Belina (Goethe-Universität Frankfurt a. M.)

Kommentiert von Ann-Katrin Kastberg (Goethe-Universität Frankfurt a. M.)

Textgrundlage für den Vortrag und die Diskussion:

Belina, Bernd 2021: ›Provinzialität‹ bei Adorno, in: Geographische Zeitschrift 109(2-3), 105–125 ‹https://biblioscout.net/article/99.140005/gz202102010501›.

Jueves

Festsaal im Studierendenhaus

Ponencias públicas

Ponencias públicas

Die Veranstaltung findet auf Englisch statt.

Lange Zeit für besiegt gehalten, ist die Inflation 2021 mit ganzer Macht zurückgekehrt - zur Überraschung auch der allermeisten Ökonom:innen, die so ein weiteres Mal ihre Inkompetenz unter Beweis gestellt haben. Jetzt müssen wahlweise die laxe Geldpolitik von Zentralbanken und Regierungen oder Sonderfaktoren wie die Corona-Pandemie und der Krieg in der Ukraine herhalten für das Debakel. Zur Abhilfe verordnen die politisch Verantwortlichen unverdrossen die gewohnte Kur: Die Zentralbanken erhöhen die Leitzinsen und drohen so eine ohnehin schon wackelige Konjunktur vollends abzuwürgen. Paul Mattick, ausgewiesener Kenner der bürgerlichen Wirtschaftstheorien wie auch der marxschen Ökonomiekritik, deutet die aktuelle Inflation dagegen nicht als Ergebnis einer falschen Geldpolitik oder zufälliger Geschehnisse, sondern als weitere Manifestation einer im Kern irrationalen und krisenträchtigen Produktionsweise, wie sie sich seit dem Zweiten Weltkrieg entwickelt hat. In seiner knappen und verständlichen Darstellung zeichnet er die Geschichte von Geld, Kapital und Inflation ebenso nach wie die hilflosen Versuche der Ökonom:innen, das mysteriöse Geschehen auch nur zu begreifen, geschweige denn, dass sie über Rezepte verfügten, es bewusst zu steuern. Dabei wird deutlich, dass auch der unter Linken bis heute populäre Keynesianismus theoretisch und politisch in die Irre führt. Wer sich mit Krisen und Inflation nicht abfinden mag, muss an die Wurzel des Problems gehen und die verselbstständigte, auf Profit geeichte Wirtschaftsordnung als Ganzes infrage stellen.

Die deutsche Übersetzung von The Return of Inflation ist jüngst bei Dietz Berlin erschienen.

Paul Mattick ist emeritierter Professor für Philosophie an der Adelphi University in New York und hat viele Jahre das International Journal of Political Economy herausgegeben. Heute betreut er die politische Rubrik der New Yorker Kulturzeitschrift Brooklyn Rail. Seine Aufsätze zum marx‘schen Kapital hat er 2018 als Theory as Critique (Leiden: Brill) veröffentlicht, auf Deutsch erschien 2012 Business as Usual. Krise und Scheitern des Kapitalismus (Hamburg: Edition Nautilus).

Moderation: Lilith Dieterich (Institut für Soziologie, Goethe-Universität Frankfurt a. M.) und Robin Mohan (Institut für Sozialforschung)

Diese Veranstaltung wird gefördert von der Rosa Luxemburg Stiftung.

Lunes

autorenbuchhandlung marx & co

Prismen. IfS bei marx & co

Prismen. IfS bei marx & co

Stephan Lessenich und Thomas Scheffer im Gespräch mit Flurina Schneider

Klimawandel, Armutsmigration, Krieg: Spätmoderne Gesellschaften ebenso wie deren Gesellschaftswissenschaften werden von einer ganzen Reihe existenzieller Probleme herausgefordert – und allem Anschein nach überfordert. Wie aber könnte der Problemschwere wissenschaftlich wie gesellschaftlich überhaupt Rechnung getragen werden? Was bräuchte es, um den existenziellen Charakter von Problemen zu realisieren, also zum einen zu erkennen, zum anderen aber auch zur Leitlinie des eigenen Handelns zu machen? Was verhindert die so verstandene Realisierung der großen Fragen unserer Zeit? Und wie wäre es um die überkommenen Formen der gesellschaftlichen Herstellung des Anscheins von Normalität bestellt, wenn existenzielle Probleme als solche anerkannt und angegangen würden?

Das Buch ist vor Kurzem in der Reihe IfS Aus der Reihe des Instituts für Sozialforschung erschienen: Stephan Lessenich und Thomas Scheffer (Hg.): Gesellschaften unter Handlungszwang. Existenzielle Probleme, Normalität und Kritik. Berlin: Bertz + Fischer 2024.

Stephan Lessenich ist Professor für Gesellschaftstheorie und Sozialforschung an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und Direktor des Instituts für Sozialforschung.

Thomas Scheffer ist Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt interpretative Sozialforschung an der Goethe-Universität Frankfurt a. M.

Flurina Schneider ist Professorin für Soziale Ökologie und Transdisziplinarität an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und wissenschaftliche Geschäftsführerin des Instituts für sozialökologische Forschung (ISOE).

 

Institut für Sozialforschung

Jornadas, conferencias, talleres

Jornadas, conferencias, talleres

Dass der Erfolg von Emanzipationsbemühungen nicht schon in der Übernahme der Macht besteht und dass sich Herrschaftsverhältnisse nicht einfach mit Gegengewalt zerschlagen lassen, diese Überzeugung zeichnet eine Linie der Herrschaftskritik aus, die sich von der Neuzeit bis in den sozialistischen Anarchismus, genauer von Étienne de La Boétie bis Gustav Landauer ziehen lässt. Für beide ist klar, dass der revolutionäre Prozess ein Subjekt schafft, das sich aus sich selbst heraus aber auch gegen seine eigene Involvierung in Herrschaft befreien muss. Hierin teilen sie einen utopischen sowie zugleich skeptischen Sinn für die Revolution. Für Landauer wird die Einbeziehung der neuzeitlichen Herrschaftskritik zu einer wichtigen Quelle für die Reflexion der revolutionären Bestrebungen seiner Zeit, wie dessen zentrales Werk Die Revolution (1907) zeigt. Die Transformation der Herrschaft im Sinne einer »freiwilligen Knechtschaft« (La Boétie) wird für ihn zur Herausforderung einer jeden Revolution.

Auf was und gegen wen richtet sich dann aber politische Befreiung? Wie formiert sich das Zusammenleben und auf welche kritischen Ressourcen kann die revolutionäre Gemeinschaft zurückgreifen? Wie kann die Revolution diejenigen Kräfte freisetzen, die bislang die Herrschaft gestützt haben, und wie sich zur eigenen Vergangenheit ins Verhältnis setzen, um einen neuen Anfang zu setzen? Im Workshop werden wir diesen Fragen anhand von La Boéties und Landauers Verständnis der Revolution nachgehen und die verschiedenen Bezüge ihres Denkens diskutieren – auch mit Blick auf eine gegenwärtige Staatskritik und der Revolutionierung der gesellschaftlichen Verhältnisse.

Ein Workshop des Forschungsprojekts »Die Modernität der freiwilligen Knechtschaft«.

 

Referent:innen:

Anatole Lucet lehrt Philosophie in Le Havre und war zuletzt Vertretungsprofessor an der staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe. Er ist Übersetzer von Landauers Schriften ins Französische. Jüngste Publikation: Communauté et révolution chez Gustav Landauer, Klincksieck 2023.

Libera Pisano ist Assistant Researcher an der Universidade Nova de Lisboa und war Fellow an der Universitat Pompeu Fabra, Barcelona. Sie ist Mitherausgeberin des Sammelbandes Skepsis and Antipolitics. The Alternative of Gustav Landauer, Brill 2022.

Einführung und Moderation: Felix Trautmann (Institut für Sozialforschung).

 

Organisatorisches und Anmeldung

Die Texte, die zur Vorbereitung des Workshops dienen, werden nach Anmeldung versendet. Teilnehmende, die auf der Grundlage ihrer aktuellen Forschung zum Thema des Workshops einen Kurzvortrag oder eine Respondenz halten wollen, können dies bei der Anmeldung mitteilen. Der Workshop findet als Abschluss des durch die Gerda Henkel-Stiftung geförderten Forschungsprojekts „Die Modernität der freiwilligen Knechtschaft“ statt.

Anmeldung bitte unter trautmann@em.uni-frankfurt.de

Organisation: Felix Trautmann (Institut für Sozialforschung)

Eine Onlineteilnahme an der Veranstaltung ist möglich.

 

Jueves

Institut für Sozialforschung

Ponencias públicas

Ponencias públicas

Öffentlicher Vortrag von Encarnación Gutiérrez Rodríguez

In his essay »Violence, Peace, and Peace Research,« Galtung (1969, 171) differentiates between personal violence—a singular act or »violence with a subject«—and structural violence—a repetitive broad occurrence or »violence without a subject.« Marked by vertical relations of power, based on unequal economic relations of value-exchange and asymmetrical interactions on the political, military, communication, and cultural levels, structural violence describes historically sedimented forms of power, control, and domination (Galtung and Fischer 2013). Galtung developed this approach empirically through his analysis of imperialism, war, and armed conflicts, while seeking the consolidation of peace. Critiquing the sedimented character of violence in Galtung’s approach, other scholars (see Ditls et al. 2012) have suggested that we look at the fluid, subtle, and ordinary character of violence. Feminist critiques (Confortini 2006) have addressed the interdependent character of personal and structural violence when it comes to gendered and sexualized violence. Veena Das (2000; 2006), for example, has developed an analysis of everyday violence as structural, symbolic, cultural, and interpersonal. Examining how ordinary intersectional violence effects everyday lives, this presentation draws attention to the somatic, emotional, and subjective impact of violence on gendered, racialized and migrantized bodies at the university as a workplace. It engages with structural silence and epistemic injustice, but also it explores moments of resistance.

Encarnación Gutiérrez Rodríguez ist Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Kultur und Migration am Institut für Soziologie der Goethe-Universität Frankfurt a. M.

Organisation: AK Feldforschung am Institut für Sozialforschung in Kooperation mit dem Institut für Migrationsforschung (IMIK) an der Frankfurt University of Applied Sciences

Team: Annette Hilscher, Minna K. Ruokonen-Engler und Irini Siouti

Martes

Institut für Sozialforschung

Jornadas, conferencias, talleres

Jornadas, conferencias, talleres

Workshop mit Isabel Bredenbröker und Adam Pultz Melbye

Der Workshop vermittelt einen Einblick in die Arbeit mit soundbasierten Methoden an der Schnittstelle von künstlerischer Praxis und Sozialforschung. Die Referent:innen stellen u. a. ihr interdisziplinäres Projekt »Queer Sonic Fingerprint« vor, das sich mit Hilfe von sound-basierten Methoden mit der Frage nach einem queeren Verständnis von Kinship auseinandersetzt und dieses auf den Umgang mit ethnographischen Objekten bezieht. Ausgehend von diesem konkreten Projekt werden allgemeine Fragen hinsichtlich der Potentiale und Probleme von soundbasierten Methoden in Kunst und Sozialforschung diskutiert. Der Workshop umfasst neben einem Vortrag der beiden Referent:innen eine gemeinsame Lektürediskussion zum Thema. Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

 

Isabel Bredenbröker ist Walter-Benjamin-Stipendiatin und PostDoc an der Humboldt-Universität zu Berlin.

Adam Pultz Melbye ist freier Kontrabassist, Komponist und Improvisator und arbeitet im Bereich des akustischen und elektronischen Klangs.

 

Um Anmeldung wird gebeten unter: wildt@em.uni-frankfurt.de.

Weitere Informationen zum Workshop mit Lektüreempfehlungen und Links zu Sound-Beispielen erhalten Sie nach der Anmeldung.

 

Organisation: AK Feldforschung und AK Ästhetik und Medienkultur

Der Workshop ist Teil einer Reihe, die sich der Epistemologie ästhetischer Verfahren in der Sozialforschung und gesellschaftskritischen Aspekten künstlerischer Untersuchungsverfahren widmet.
Miércoles

Sigmund-Freud-Institut

Ponencias públicas

Ponencias públicas

Der Vortrag fokussiert auf minderjährige unbegleitete Migrant:innen, die über die spanische Exklave Melilla nach Europa zu gelangen versuchen. Unter Rückgriff auf Befunde des am Institut für Sozialforschung durchgeführten Dissertationsprojekts sollen Einblicke in die soziale Welt im spanisch-marokkanischen Grenzraum geboten werden. Mithilfe von Interviewtranskripten, Fotos und ethnographischen Aufzeichnungen werden die lokalen Gegebenheiten veranschaulicht, die an Europas Außengrenzen entstanden sind und mit denen die jungen Migrant:innen einen Umgang finden müssen. Auch relevante rechtliche und politische Zusammenhänge werden dabei eine Rolle spielen.

Der Vortrag mit Alexander Kern (IfS) findet am 06.03.24 um 17 Uhr im großen Hörsaal des SFI statt und steht allen Interessierten offen.

Bitte melden Sie sich per E-Mail bei Frau Groß unter folgender Adresse an: gross@sigmund-freud-institut.de. Die Teilnehmer:innenzahl ist begrenzt.

Eine Kooperation des Sigmund-Freud-Instituts und des Instituts für Sozialforschung.

Viernes

Festsaal im Studierendenhaus

Ponencias públicas

Ponencias públicas

Ein Gesprächsabend mit Martin Dannecker, Renate Franke und Lutz Garrels

Vor 50 Jahren wurde das Frankfurter Institut für Sexualwissenschaft gegründet, das während seines über 30-jährigen Bestehens die fachwissenschaftlichen und öffentlichen Debatten über Sexualität und Geschlecht in der BRD maßgeblich prägte. Zwischen der Humanmedizin und den Gesellschaftswissenschaften verortet, führte das Institut vor Augen, wie klinische, insbesondere psychoanalytische, Arbeit mit Menschen mit sexuellen Problemen und kritisch-sexualsoziologische Forschung sich gegenseitig befruchten können. Auf verschiedenen Feldern leisteten die Mitarbeiter*innen des Instituts, vornehmlich Volkmar Sigusch, Sophinette Becker, Martin Dannecker und Reimut Reiche, Pionierarbeiten, namentlich durch ihre Forschungen zur männlichen Homosexualität, zu psychosozialen Dimensionen von HIV und AIDS, zu Transgeschlechtlichkeit, zu weiblichen und männlichen Perversionen, zu sexuellen Funktionsstörungen, aber auch durch ihre Diagnosen über Wandel und Beständigkeit der sexuellen und Geschlechterverhältnisse sowie durch ihre Arbeiten zur Geschichte der Sexualwissenschaft. Trotz massiver öffentlicher Proteste und entschiedener Interventionen relevanter Fachgesellschaften wurde das Institut im Jahr 2006 abgewickelt.Der Gesprächsabend findet anlässlich des Jahrestags des Instituts und des Versterbens zweier seiner Protagonist*innen - Volkmar Sigusch (†2023) und Sophinette Becker (†2019) - im Frankfurter Studierendenhaus statt. Gemeinsam mit ehemaligen Mitarbeiter*innen und Assoziierten des Instituts, unter anderen Martin Dannecker, Renate Franke und Lutz Garrels, werden wir diskutieren über die Geschichte des Instituts und den dortigen Arbeitsalltag, über die Rolle Siguschs und Beckers sowie generell über die Möglichkeiten und Schwierigkeiten, kritische Sexualforschung und klinische Arbeit miteinander zu verbinden. Die Moderation für den Abend übernehmen Julia König und Aaron Lahl.

Die Abendveranstaltung findet im Rahmen des Workshops »Kritische Sexualforschung gestern und heute«, vom 15. bis 17. Februar, statt. Organisiert wird die Veranstaltung von Mitgliedern des IfS Arbeitskreises Gender, Kinship, Sexuality: Sabine Flick, Hans Goerdten, Julia König, Aaron Lahl, Miriam Pietras und Stella Schäfer.

Unterstützt wird die Veranstaltung von der International Psychoanalytic University Berlin, dem Institut für Sozialforschung in Frankfurt, den Freunden und Förderern der Goethe-Universität und der Karl-Marx-Buchhandlung.

Jueves

IG-Metall-Forum

El espacio utópico

El espacio utópico

Vortrag und Gespräch mit der Philosophin Eva von Redecker und Nina Treu, Autorin und Aktivistin, Moderation: Almut Poppinga.

Im Zuge der neoliberalen Umwälzungen kam es nicht nur zu einem mitunter massiven Abbau von sozialer Infrastruktur. An Einfluss gewann auch jenes Verständnis von Freiheit, das Freiheit an die Prinzipien kapitalistischer Marktwirtschaft koppelt. Vielen Menschen brachte das keineswegs ein Mehr an Freiheit, sondern oft nur eine Art »Vogelfreiheit« – ein Leben bar jeder sozialen Sicherung. Die Konsequenzen sind erheblich, denn mit dem Verlust von Sicherheit geht auch der Verlust einer für Freiheit unerlässlichen Voraussetzung einher: ein die Freiheit schützendes (negative Freiheit) und zugleich ermöglichendes (positive Freiheit) soziales Umfeld. Wie kann Freiheit aus der verführerischen Idee einen liberalen Besitzstandsindividualismus gelöst werden? Wie sind Freiheit und soziale Sicherheit in eine utopische Balance zu bringen?

Eintritt frei. Keine Anmeldung erforderlich

Jueves

AStA-Workshopreihe: »Einführung in die Kritische Theorie«

Theodor W. Adorno: Marginalien über Theorie und Praxis [1969] (in: Gesammelte Schriften 10.2, S. 759-782). Referent:in: Detlev Claussen.

Die Vorbereitung der Lektüre ist nicht verpflichtend (aber sicher hilfreich). Auf Anfrage sendet der AStA die Texte digital zu. Dafür bitte anfragen bei: kritischetheorie@asta-frankfurt.de.

Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Alle Veranstaltungen finden auf dem IG Farben Campus im IG Farben Nebengebäude Raum NG2.731 statt.

Mehr Informationen unter https://asta-frankfurt.de/2023-10/termine-fuer-die-asta-workshopreihe-einfuehrung-die-kritische-theorie.

Miércoles

Online, in English

Jornadas, conferencias, talleres

Jornadas, conferencias, talleres

Als kooperierende Institution der Global Assembly laden wir Sie herzlich ein, am Mittwoch, 31. Januar 2024, von 13:00 bis 17:00 Uhr, online an einem Webinar zum Thema Flucht, Migration und Staatenlosigkeit teilzunehmen.

Die Idee zu diesem Webinar ist im Rahmen der Global Assembly entstanden, zu der im Mai 2023 zahlreiche Menschenrechtsaktivist:innen in Frankfurt am Main zusammenkamen, um über Demokratie und Menschenrechte in globaler Dimension zu diskutieren. Die Versammlung wird im März 2024 erneut tagen. Das Webinar dient unter anderem dazu, Fragen zu bestimmen, die dann im März weiterverfolgt werden.

Das Programm und Hintergrundüberlegungen finden sich auf der Website der Global Assembly: https://www.globalassembly.de/en/overall-projekt-calender/preparatory-events/at-the-borders-of-democracy-webinar

Für die Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich, über den Link auf der Webseite oder hier: https://zoom.us/webinar/register/WN_8JxMJXjGT5uheHqqrYc85Q

Nach der Anmeldung erhalten Sie von Zoom eine Bestätigungs-E-Mail mit Informationen zur Teilnahme am Webinar.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt.

Jueves

AStA-Workshopreihe: »Einführung in die Kritische Theorie«

Herbert Marcuse: Herbert Marcuse: Versuch über die Befreiung [1968]. Referent:in: Arash Abazari

Die Vorbereitung der Lektüre ist nicht verpflichtend (aber sicher hilfreich). Auf Anfrage sendet der AStA die Texte digital zu. Dafür bitte anfragen bei: kritischetheorie@asta-frankfurt.de.

Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Alle Veranstaltungen finden auf dem IG Farben Campus im IG Farben Nebengebäude Raum NG2.731 statt.

Mehr Informationen unter https://asta-frankfurt.de/2023-10/termine-fuer-die-asta-workshopreihe-einfuehrung-die-kritische-theorie.

Miércoles

Café KoZ

Ponencias públicas

Ponencias públicas

Mit Alex Demirović und Kommentaren von Christina Engelmann und Stephan Lessenich (Moderation: Jule Tabel, AK kritische Gesellschaftstheorie)

Nach über 20 Jahren ist die bahnbrechende Studie zu den zivilgesellschaftlichen Aktivitäten Max Horkheimers und Theodor W. Adornos nach ihrer Rückkehr aus dem Exil wieder erhältlich.

Die Studie zeigt, wie die kritischen Theoretiker nach dem Nationalsozialismus zur Erneuerung der marxistischen Theorie in Westdeutschland beigetragen haben. Vernunft und Theorie sollten wieder verbindlich gemacht werden. Die Grundlage dafür bildete die Lehre an der Universität und der Wiederaufbau des Instituts für Sozialforschung. Die Studierenden sollten auf anspruchsvollste Weise mit philosophischen Begriffen, mit den Bewegungsgesetzen der bürgerlichen Gesellschaft und mit empirischen Methoden vertraut gemacht werden. Als anti-autoritäre Intellektuelle sollten sie sich nicht auf mächtige Tendenzen der Geschichte berufen, sondern autonom denken sowie widerständig und demokratisch handeln. Untersucht wird, wie Horkheimer und Adorno die institutionellen Bedingungen für diese neue Form kritischer Intellektualität schufen, wie sie ihre Lehre und Forschung durchführten, um eine emanzipatorische Wahrheitspolitik zu ermöglichen, der es um die Veränderung des Ganzen geht.

In Kooperation mit dem AStA, der Karl Marx Buchhandlung und dem AK kritische Gesellschaftstheorie.

Martes

Goethe-Universität Frankfurt, Casino-Gebäude, R. 1.811

Ponencias públicas

Ponencias públicas

Vortrag von Alex Demirović

Der Vortrag ist Teil der Internationalen Ringvorlesung des Promotionskollegs »Dialektik der Teilhabe. Dynamiken sozialräumlicher Öffnung und Schließung«

Demokratie ist mit der Erwartung verbunden, dass die Bürger:innen sich an den politischen Prozessen beteiligen. Denn die Staatsgewalt soll vom Volk ausgehen. Es bedarf also der Aktivität dieses Volkes. Doch wer gehört zum Volk? Viele sind ausgeschlossen und können sich nicht beteiligen. Wenn unterstellt wird, dass alle nur deswegen, weil sie Bürger:innen sind, sich auch schon beteiligen können oder wollen, so ist das ein Fehlschluss: es fehlt Bildung, Information, Zeit, Zugang zu den Institutionen, es fehlt die Erwartung, auf das Geschehen, Einfluss nehmen zu können. Neben solchen Exklusionen gibt es weitere, die sich in und durch Beteiligung selbst vollziehen. Solche Fallstricke der Beteiligung sind Gegenstand des Vortrags.

 

Über die Internationale Ringvorlesung:

Im Zentrum der Internationalen Ringvorlesung steht eine widersprüchliche Entwicklungsdynamik demokratisch-kapitalistischer Gesellschaften: Der historischen Bewegung einer institutionellen Garantie und Erweiterung von Teilhabemöglichkeiten korrespondiert die Gegenbewegung ihrer Verweigerung und Einschränkung. Derartige Prozesse der Öffnung und Schließung werden in insgesamt sechs Vorträgen in ihrer sozialstrukturellen Dynamik von In- und Exklusion, in ihrer räumlichen Dynamik von Mobilitätssteigerungen und -blockaden sowie in ihrer politischen Dynamik der progressiven wie regressiven Bearbeitung gesellschaftlicher Widersprüche in politischen Bewegungen und Gegenbewegungen untersucht.

Lunes

Karl Marx Buchhandlung, Jordanstraße 11, 60486 Frankfurt a. M.

Prismen. IfS bei marx & co

Prismen. IfS bei marx & co

Hannes Kuch im Gespräch mit Marina Martinez Mateo und Martin Saar

Je ausgeprägter das Wissen um machbare Alternativen zum kapitalistischen Markt, desto wirkmächtiger die Kritik an dieser Wirtschaftsform. Von dieser Annahme ist Hannes Kuchs Studie geleitet, die eine neue Form der Kapitalismuskritik entwickelt und Alternativen zum Kapitalismus analysiert. Der kapitalistische Markt unterwandert das, was G. W. F. Hegel »Sittlichkeit« nannte: ein lebendiges, wirksames Ethos demokratischer Gerechtigkeit. Daraus ergibt sich die Forderung, dass demokratische Fähigkeiten bereits in der Wirtschaft eingeübt und wachgehalten werden müssen. Das ist die leitende Idee des liberalen Sozialismus. Die Umrisse dieser Wirtschaftsform werden in Auseinandersetzung mit der Idee einer Eigentümerdemokratie entfaltet, die John Rawls als Alternative zum Kapitalismus entwickelt.

Im Gespräch mit Marina Martinez Mateo und Martin Saar stellt Hannes Kuch seine Thesen zur Diskussion. Sein Buch ist vor Kurzem in der Schriftenreihe des Instituts für Sozialforschung erschienen: Hannes Kuch: Wirtschaft, Demokratie und liberaler Sozialismus. Frankfurt am Main und New York: Campus 2023.

Marina Martinez Mateo ist Juniorprofessorin für Medien- und Technikphilosophie an der Akademie der Bildenden Künste München.

Martin Saar ist Professor für Sozialphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und Mitglied des Kollegiums am Institut für Sozialforschung.

Hannes Kuch ist Privatdozent am Institut für Philosophie der Goethe-Universität Frankfurt a. M.

Jueves

AStA-Workshopreihe: »Einführung in die Kritische Theorie«

Herbert Marcuse: Triebstruktur und Gesellschaft [1963]. Referent:in: Finn Gölitzer

Die Vorbereitung der Lektüre ist nicht verpflichtend (aber sicher hilfreich). Auf Anfrage sendet der AStA die Texte digital zu. Dafür bitte anfragen bei: kritischetheorie@asta-frankfurt.de.

Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Alle Veranstaltungen finden auf dem IG Farben Campus im IG Farben Nebengebäude Raum NG2.731 statt.

Mehr Informationen unter https://asta-frankfurt.de/2023-10/termine-fuer-die-asta-workshopreihe-einfuehrung-die-kritische-theorie.

Miércoles

Historisches Museum Frankfurt

El espacio utópico

El espacio utópico

Podiumsdiskussion mit Biancka Arruda Miranda, Politikwissenschaftlerin, Umweltaktivistin und Vorstandsmitglied von »Kooperation Brasilien e. V.« (angefragt), Julia Krohmer, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, und Tilo Wesche, Autor des Buches Die Rechte der Natur, Moderation: Jamila Adamou (angefragt).

Ob in Brasilien oder im heimischen Fechenheimer Wald: Trotz Klimakrise dominieren noch immer Überlegungen, wie sich Natur gewinnbringend in Wert setzen lässt. Aber um der weiteren ökologischen Zerstörung Einhalt zu gebieten, bedarf es eines anderen Verständnisses von Natur: eines, das die Natur nicht als »auszubeutendes« Objekt menschlichen Handelns begreift, sondern ihr eigene Rechte zugesteht. In Ländern wie Ecuador und Bolivien genießt inzwischen die Natur eigene Rechte. In Deutschland setzen sich zahlreiche Initiativen für entsprechende Gesetzesänderungen ein. Warum, so lässt sich fragen, können nicht auch Flüsse und Seen als juristische Personen betrachtet werden, wie dies etwa für Aktiengesellschaften oder Vereine längst Usus ist?

In Kooperation mit dem Stadtlabor Demokratie im Historischen Museum Frankfurt.

Eintritt: 4,-/2,- Euro, Anmeldung unter besucherservice@historisches-museum-frankfurt.de oder Tel. 069 - 212 - 3 51 54.

Martes

SH 3.105 (Campus Westend)

Serie de ponencias «Sociología crítica»

Serie de ponencias «Sociología crítica»

Vortrag von Marie-Theres Piening (Goethe-Universität Frankfurt a.M.).

Im Rahmen der Vortragsreihe des AK Kritische Soziologie »Hochschule als politischer Raum« (Wintersemester 2023/2024)

Gemeinsamer Arbeitskreis am Institut für Soziologie der Goethe-Universität und am Institut für Sozialforschung (IfS) Frankfurt am Main

Alle Vorträge finden c.t. statt.

Koordination: Laura Hanemann, Stephan Lessenich, Susanne Martin, Doris Schweitzer

Kontakt: lessenich@soz.uni-frankfurt.de