Das IfS veranstaltet in unregelmäßigen Abständen öffentliche Vorträge, über geplante Veranstaltungen informieren wir Sie hier

Tuesday

2og:dondorf

Public Lectures

Public Lectures

The past is now. Alongside, and often in alliance with, a veritable storm of disruptive technologies, ostensibly outdated forms of authoritarian politics and subjectivities are on the rise. The emerging new world order replays the patterns of old imperial geopolitics. And the changing climate is driven by the recalcitrance of the fossil past. The panel starts from the assumption that the troubling anachronisms of the present cannot be properly understood in terms of a regress of progress – as if the angel of history has a rewind and fast forward button. Rather, it turns to the pains of the perennial, to the resilience and resurgence of that which remains. »Lingerings« serves as an umbrella to shelter different attempts to theorize the ongoingness of pasts in the present: as »phantom possession« (von Redecker), the nihilist »ruins of neoliberalism« (Brown), »residual reification« (Folkers). The panel will analyse different, yet intersecting registers of lingerings – material and ideological, economic and political, affective and planetary. Given their inherent untimeliness, the impulse to ›move past‹ or ›leave behind‹ lingerings cannot break their spell. Instead, lingerings demand new forms of resistance and repair.

Thursday

Goethe-Universität Frankfurt (Campus Westend), Casino-Gebäude Renate von Metzler-Saal

Public Lectures, Meetings, Conferences, Workshops

Public Lectures, Meetings, Conferences, Workshops

Abschlusskonferenz des Promotionskollegs »Dialektik der Teilhabe«

Dialektik der Teilhabe bedeutet, dass die Entwicklungsdynamik moderner, demokratisch-kapitalistischer Gesellschaften ein Doppelgesicht aufweist: Der historischen Bewegung einer institutionellen Garantie und Erweiterung von Teilhabemöglichkeiten korrespondiert die Gegenbewegung ihrer Verweigerung und Einschränkung. Solche Doppelbewegungen wurden im Kolleg in drei Dimensionen untersucht: in ihrer sozialstrukturellen Dynamik von In- und Exklusion, Auf- und Abstieg; in ihrer räumlichen Dynamik von Mobilitätsprozessen und -blockaden; sowie in ihrer politischen Dynamik der progressiven und regressiven Bearbeitung gesellschaftlicher Widersprüche in sozialen Bewegungen und Gegenbewegungen.

Auf der Abschlusskonferenz werden zentrale Befunde der am Kolleg durchgeführten Forschung zur Dialektik der Teilhabe präsentiert und miteinander ins Gespräch gebracht. Das Panel Teilhabe in Labour widmet sich auf der Grundlage eines erweiterten Arbeitsbegriffes der Vergesellschaftung von Subjekten im Spannungsfeld von Reproduktion und Produktion, wobei es nach den subjektiven Be- und Verarbeitungsformen dieser Spannung fragt. Anhand von Auseinandersetzungen um städtische Bodenpolitik, rassistische Gewalt und die Kriminalisierung der Seenotrettung geht das Panel Räumliche Selektivität staatlicher Ordnung den Widersprüchen gesellschaftlicher Teilhabe nach. Das individuelle wie kollektive Ringen um Befreiung steht im Zentrum des Panels Das Vertrackte der Emanzipation, das sich für die inneren und äußeren Dynamiken, die Hindernisse und das Unabgegoltene von Emanzipationsprozessen interessiert. Das Panel Autoritäre Spuren in Gegenwartsphänomenen spürt in verschwörungstheoretischen Mobilisierungen, Aushandlungen zu regionalen Transformationsprozessen und rückzügliche Bewegungen der Selbstversorgung dem autoritären Potenzial vermeintlich normaler Vergesellschaftungsprozesse nach.

Eingerahmt wird die Vorstellung zentraler Ergebnisse der Kollegsarbeit durch drei Podien: Emma Dowling und Serhat Karakayali nehmen die Dialektik der Teilhabe ausgehend von der Verschränkung von Migration und Reproduktionsarbeit in den Blick nehmen. Eva von Redecker und Sven Reichardt denken über Liberalismus und Faschisierung in der Gegenwart nach. Mit der Initiative 19. Februar Hanau diskutieren wir über Rassismus, Solidarität und Erinnerung in postmigrantischen Räumen sowie über die Frage: Wem gehört die Stadt?

 

Das vollständige Programm findet sich hier als PDF-Datei zum Download.

Friday

Goethe-Universität Frankfurt (Campus Westend), Casino-Gebäude Renate von Metzler-Saal

Public Lectures, Meetings, Conferences, Workshops

Public Lectures, Meetings, Conferences, Workshops

Abschlusskonferenz des Promotionskollegs »Dialektik der Teilhabe«

Dialektik der Teilhabe bedeutet, dass die Entwicklungsdynamik moderner, demokratisch-kapitalistischer Gesellschaften ein Doppelgesicht aufweist: Der historischen Bewegung einer institutionellen Garantie und Erweiterung von Teilhabemöglichkeiten korrespondiert die Gegenbewegung ihrer Verweigerung und Einschränkung. Solche Doppelbewegungen wurden im Kolleg in drei Dimensionen untersucht: in ihrer sozialstrukturellen Dynamik von In- und Exklusion, Auf- und Abstieg; in ihrer räumlichen Dynamik von Mobilitätsprozessen und -blockaden; sowie in ihrer politischen Dynamik der progressiven und regressiven Bearbeitung gesellschaftlicher Widersprüche in sozialen Bewegungen und Gegenbewegungen.

Auf der Abschlusskonferenz werden zentrale Befunde der am Kolleg durchgeführten Forschung zur Dialektik der Teilhabe präsentiert und miteinander ins Gespräch gebracht. Das Panel Teilhabe in Labour widmet sich auf der Grundlage eines erweiterten Arbeitsbegriffes der Vergesellschaftung von Subjekten im Spannungsfeld von Reproduktion und Produktion, wobei es nach den subjektiven Be- und Verarbeitungsformen dieser Spannung fragt. Anhand von Auseinandersetzungen um städtische Bodenpolitik, rassistische Gewalt und die Kriminalisierung der Seenotrettung geht das Panel Räumliche Selektivität staatlicher Ordnung den Widersprüchen gesellschaftlicher Teilhabe nach. Das individuelle wie kollektive Ringen um Befreiung steht im Zentrum des Panels Das Vertrackte der Emanzipation, das sich für die inneren und äußeren Dynamiken, die Hindernisse und das Unabgegoltene von Emanzipationsprozessen interessiert. Das Panel Autoritäre Spuren in Gegenwartsphänomenen spürt in verschwörungstheoretischen Mobilisierungen, Aushandlungen zu regionalen Transformationsprozessen und rückzügliche Bewegungen der Selbstversorgung dem autoritären Potenzial vermeintlich normaler Vergesellschaftungsprozesse nach.

Eingerahmt wird die Vorstellung zentraler Ergebnisse der Kollegsarbeit durch drei Podien: Emma Dowling und Serhat Karakayali nehmen die Dialektik der Teilhabe ausgehend von der Verschränkung von Migration und Reproduktionsarbeit in den Blick nehmen. Eva von Redecker und Sven Reichardt denken über Liberalismus und Faschisierung in der Gegenwart nach. Mit der Initiative 19. Februar Hanau diskutieren wir über Rassismus, Solidarität und Erinnerung in postmigrantischen Räumen sowie über die Frage: Wem gehört die Stadt?

 

Das vollständige Programm findet sich hier als PDF-Datei zum Download.

Monday

Institut für Sozialforschung | Sitzungssaal

Public Lectures

Public Lectures

Energie gilt gemeinhin als Ressource – als Stoff, den wir aus der Natur entnehmen, umwandeln und verbrauchen. Daniela Russ stellt in ihrem Buch Working Nature. A Critical History of Energy diese scheinbar selbstverständliche Vorstellung grundlegend in Frage: Energie sei nicht primär eine physikalische Eigenschaft von Dingen, sondern ein soziales Verhältnis zur Natur, das über 200 Jahre kapitalistischer Industrialisierung geformt wurde. Ausgehend von dieser These untersucht Russ, wie Ingenieur:innen, Naturwissenschaftler:innen und Ökonom:innen die Produkte der Natur trotz sozialer und natürlicher Widerstände nutzbar machten und in die Zirkulation gebracht haben. Diese kritische Geschichte der Energie liefert damit zentrale Hintergründe, um gegenwärtige Debatten über Energiewende, Dekarbonisierung und die Transformation unserer Energiesysteme historisch und gesellschaftstheoretisch einzuordnen. Theoretisch bietet das Buch eine faszinierende Verbindung des westlichen Marxismus der Frankfurter Schule und Adornos Kritik der Naturbeherrschung mit dem osteuropäischen Marxismus Alexander Bogdanows.

Daniela Russ wird das Buch vorstellen, bevor Andreas Folkers und Doris Schweitzer mit Kommentaren in die Diskussion einführen.

Zur Verlagsseite.

 

Book Discussion: Daniela Russ, Working Nature. A Critical History of Energy

Energy is commonly understood as a resource – something extracted from nature, converted, and consumed. In Working Nature. A Critical History of Energy, Daniela Russ fundamentally challenges this assumption: energy, she argues, is not primarily a physical property of things but a social relation to nature forged over two centuries of capitalist industrialization. On this basis, the book traces how engineers, scientists, and economists harnessed and circulated the products of nature in the face of both social and natural resistance. This critical history of energy provides essential context for understanding present-day debates around the energy transition, decarbonization, and the transformation of our energy systems. Theoretically, the book provides a fascinating combination of the Western Marxism of the Frankfurt School and Adorno's critique of the domination of nature with the Eastern Marxism of Alexander Bogdanov.

Daniela Russ will present the book, followed by comments from Andreas Folkers and Doris Schweitzer, before opening into broader discussion.

Tuesday

Gewerkschaftshaus Frankfurt – Saal A

Public Lectures

Public Lectures

Wie wird sich Arbeit verändern?
Welchen Einfluss hat Künstliche Intelligenz?
Welche Macht haben Arbeitnehmer:innen?
Was sind gewerkschaftliche Strategien?

Die Schlagwörter Künstliche Intelligenz, Transformation und Deindustrialisierung prägen die Diskussion über den Wandel der zukünftigen Arbeitswelt.
Florian Butollo (Arbeitssoziologie) und Detlef Gerst (IG Metall) diskutieren, ob diese Schlagwörter tatsächlich die anstehenden Veränderungen beschreiben können und welche Strategien Arbeitnehmer:innen und Gewerkschaften haben müssen.

Eine Kooperationsveranstaltung von DGB Frankfurt, Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften Frankfurt-Rhein-Main und IfS.

Friday

2og:dondorf (ehemalige Dondorf Druckerei)

Public Lectures

Public Lectures

In vielen Ländern haben sich Arbeitskämpfe intensiviert. Alexander Gallas konstatiert in seinem Buch Exiting the Factory (2024, Bristol University Press), dass es weltweit zahlreiche Streiks im öffentlichen Dienst und im Dienstleistungssektor gibt und die Beteiligten sich auch über Unternehmens- und Branchengrenzen hinweg solidarisieren und mobilisieren. Er deutet dies als Anzeichen für Klassenformierungsprozesse. Nach Jahren der Offensiven der Kapitalseite im Zuge von Neoliberalisierungsprozessen lässt sich möglicherweise eine gewisse Stärkung der Seite der Arbeit beobachten.

Allerdings beziehen sich Gallas‘ Beobachtungen vornehmlich auf den Zeitraum zwischen 2008 und 2020. Es verdichten sich die Anzeichen, dass sich die Lage einmal mehr verändert hat, denn es beschleunigen sich politische, ökonomische und ökologische Krisenprozesse. In dieser Situation bemühen Regierungen Krisenerzählungen, um umfassende Angriffe auf Sozialleistungen und Errungenschaften, die von Arbeiter:innen erkämpft worden sind, zu begründen und zu planen. Zugleich kommt es zu grundlegenden Veränderungen im Arbeitsprozess – auch im Dienstleistungsbereich und im öffentlichen Dienst. Betriebe setzen generative Modelle ein, die Arbeitsschritte automatisieren, was insbesondere für nichtindustrielle Bereiche einen Umbruch darstellt. Und Gewerkschaften sind mit Abwehrkämpfen beschäftigt.

Was sind die Erfolgschancen nichtindustrieller Streiks im gegenwärtigen Moment, und wie wirken sich die umfassenden Krisentendenzen, technologischen Veränderungen und politischen Verschiebungen auf sie aus? Sind die gegenwärtig zu beobachtenden Offensiven der Kapitalseite als Reaktion auf die Landgewinne von Arbeiter:innen in den Streiks der Jahre zuvor zu verstehen? Und was bedeutet es, dass rechte politische Kräfte auf dem Vormarsch sind und sich die politische ‚Mitte‘ weiter radikalisiert? Wir möchten diese Fragen mit Gallas diskutieren und ausloten, welche strategischen Perspektiven sich für Gewerkschaften und aktive Beschäftigte ergeben.

Veranstaltung mit Alexander Gallas, Professur für die Organisation und Transformation wohlfahrtsstaatlicher Sicherungssysteme (FRA-UAS)

Moderation: Robin Mohan (IfS)

Friday

Institut für Sozialforschung

Public Lectures

Public Lectures

Welche Gefühle und (unbewussten) Konflikte kommen bei der Beschäftigung mit dem extrem rechten Terror des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) auf? Charlie Kaufhold zeichnet durch eine psychoanalytisch orientierte Vorgehensweise ein facettenreiches Bild der deutschen Gesellschaft, in der Rassismus und Antisemitismus vielfach das Empfinden prägen. Der Fokus liegt auf den psychosozialen Dynamiken der Dominanzgesellschaft, das heißt dem Teil der Gesellschaft, der nicht von Rassismus und/oder Antisemitismus betroffen ist.

Mittels Tiefenhermeneutik werden fünf Gruppendiskussionen mit soziodemografisch heterogenen Realgruppen ausgewertet. Der Nationalsozialistische Untergrund stellt für die Studienteilnehmenden eine Vergegenwärtigung der nationalsozialistischen Vergangenheit Deutschlands dar. Bei den dominanzdeutschen Teilnehmenden führt dies auf latenter Ebene zu Konflikten um die eigene Identität als Deutsche. Psychosoziale Folgewirkungen des Nationalsozialismus und des schuldabwehrenden Umgangs mit seinen Verbrechen in der Nachkriegszeit werden dabei erkennbar. Bei den Teilnehmenden, die von Rassismus oder Antisemitismus betroffen sind, zeigt sich hingegen auf latenter Ebene eine Konfrontation mit Angst, die so bedrohlich ist, dass sie abgewehrt werden muss.

 

Kaufhold wird das Buch vorstellen. Bettine Rau, Leonie Wüst und Dirk Braunstein aus dem Forschungsprojekt »Die postnazistische Gesellschaft. Das ›Gruppenexperiment‹ des Instituts für Sozialforschung« sowie Alexander Kern und Eva Fleischmann aus dem Forschungsprojekt »Globale Verteilungskämpfe. Migrationsabwehr als Quelle autoritärer Gefährdung der Demokratie« werden die Buchvorstellung kommentieren.

Zur Verlagsseite.

 

Anmeldung über: li.pfeifer@em.uni-frankfurt.de

Wednesday

2og:dondorf

Public Lectures

Public Lectures

Ulrich Bröckling im Gespräch mit Regina Kreide und Martin Saar

Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine gilt in Deutschland Kriegstüchtigkeit als das Gebot der Stunde. Die geistige Mobilmachung im Namen des militärischen Realismus wiederholt parteiübergreifend das immer gleiche Credo: Aufrüstung tut not, Abschreckung schafft Sicherheit, Pazifismus ist eine Schönwetterideologie für Träumer und Putin-Versteher. Längst sind drastische Erhöhungen des Wehretats beschlossen, und die Wiedereinführung der Wehrpflicht steht vor der Tür. Ulrich Bröckling erhebt in seinem Buch Einspruch gegen die vermeintliche Alternativlosigkeit dieses Rufs zu den Waffen. Ohne die Brutalität des russischen Angriffskriegs kleinzureden oder sich auf Utopien einer friedlichen Welt zurückzuziehen, formuliert er eine Antikriegsposition auf der Höhe der Zeit. Dabei stellt er die unausgesprochenen Vorannahmen der militärischen Thinktanks infrage und schärft den Blick dafür, dass eine Gesellschaft, die sich zur Verteidigung der Freiheit dem Imperativ der Kriegsführungsfähigkeit unterwirft, selbst in Richtung Autoritarismus rückt.

Ulrich Bröckling ist emeritierter Professor für Kultursoziologie an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg.

Regina Kreide ist Professorin für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

Martin Saar ist Professor für Sozialphilosophie an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und Mitglied des Kollegiums am Institut für Sozialforschung.

 

Thursday

2og:dondorf (ehemalige Dondorf Druckerei)

Public Lectures

Public Lectures

Symposium im Rahmen der Reihe »Brüche«, einer Kooperation von Institut für Sozialforschung, Sigmund-Freud-Institut und der Oper Frankfurt

 

Eine vorherige Anmeldung per Mail ist erforderlich: anmeldung@ifs-frankfurt.de

Die Teilnahme am Symposium ist kostenlos. Für Tagungsteilnehmer:innen besteht die Möglichkeit des vergünstigten Besuchs der Opernvorstellungen Le roi Arthus. Das Kartenkontingent für den Opernbesuch ist begrenzt. Die Anmeldung wird erst gültig nach dem Erhalt einer Bestätigung.

 

Symposium

Die liberale Demokratie steht unter erheblichem Druck. Viele fürchten um ihre Zukunft, nicht wenige wünschen ihr offenbar das Ende. Etliche bekämpfen die demokratischen Institutionen, Verfahren und Öffentlichkeiten vermeintlich ›im Namen‹ der Demokratie. Den direkten oder verschleierten autoritären Angriffen wird teils mit Ratlosigkeit begegnet, teils mit hilflosen Verteidigungsstrategien, die selbst Elemente der Angriffsbewegung übernehmen. Antidemokratisch ausgerichtete Regression ist vor diesem Hintergrund eine breit geteilte Gegenwartsdiagnose. Unklar bleibt dabei jedoch, wohin Rückschritte führen werden: Was wird aus der Demokratie, wie wir sie kennen? Welche Rolle spielen dabei Zukunftsbilder? Können die zeitgenössischen Krisen auch produktive Perspektiven eröffnen?
Das Symposium in der Reihe Brüche – Demokratie in Zeiten ihrer Regression fragt nach heute schon verfügbaren Szenarien einer postregressiven Zukunft – in Überwindung jener erstarrten Phantasie, die der Aufstieg antidemokratischer Kräfte verursacht und die eben diesen Aufstieg ihrerseits befördert.

 

Programm

10:00–10:15 Begrüßung und Einführung (Vera King und Stephan Lessenich)

10:15–11:30 Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt): Regression, Resilienz, Renaissance? Die Zukunft der Demokratie

11:30–11:45 Pause

11:45–13:00 Stephan Lessenich, Bettine Rau und Leonie Wüst (IfS): Die Zukunft der Geschichte der Gegenwart. Das Gruppenexperiment des Instituts für Sozialforschung

13:00–13:45 Mittagspause

13:45–15:00 Konrad Kuhn und Magdalena Hinterdobler (Oper Frankfurt): Die Oper Le roi Arthus – Utopie und Scheitern der demokratischen Idee

15:00–15:15 Pause

15:15–16:30 Vera King und Ferdinand Sutterlüty (SFI und Goethe-Universität Frankfurt): Rache an der Zukunft. Über neue Autoritarismen

16:30–16:45 Pause

16:45–18:00 Cynthia Fleury (Conservatoire national des arts et métiers / L’hôpital Sainte-Anne, Paris): Der Faschismus als psychisches und kulturelles Dispositiv [in französischer Sprache]

18:00 Tagungsende