»Die feministische Transition / La transición feminista« – Cristina Fallarás im Gespräch mit Eleonora Herder

Im Übergang zur Demokratie wurde das Schweigen institutionalisiert. »Mein Name ist Cristina und ich bin auf der Suche nach meinen Toten.« So beginnt der Roman, in dem sich Fallarás mit dem Schweigen und den Lügen in ihrer eigenen Familie auseinandersetzt: Der eine Großvater wurde der von den Franco-Leuten erschossen, der andere stand auf der Seite der Sieger. Andererseits entstand in der transición eine feministische Bewegung, die auch in ihren langfristigen Wirkungen zu den stärksten weltweit zählt.

Cristina Fallarás ist Journalistin, Autorin und eine unermüdliche feministische Aktivistin. Nach dem Kuss-Skandal bei der Frauenfussball-WM 2023 begann sie in ihren sozialen Netzwerken anonyme Zeugenaussagen zu teilen, die schließlich zum Rücktritt von Iñigo Errejón, dem Sprecher der Linkspartei Sumar führten. Zusammen mit der spanisch-deutschen Künstlerin und Theaterregisseurin Eleonora Herder spricht Fallarás über die feministische Bewegung, die aus der transición hervorging. Dabei werden auch kontroverse Themen wie Prostitution oder die Position des Feminismus zu Trans-Personen nicht ausgespart.

 

El feminismo surgido de la transición española es uno de los más potentes del mundo. Cristina Fallarás, periodista y autora de una docena de libros, practica un incansable activismo feminista. Tras la polémica del Caso Rubiales, en 2023, comenzó a compartir en sus redes sociales testimonios anónimos que finalmente dieron pie a la dimisión del portavoz de Sumar, Iñigo Errejón. Junto con la artista y directora de teatro Eleonora Herder, Fallarás hablará del origen del feminismo español, además de abordar temas polémicos dentro del propio movimiento, como la prostitución o las mujeres trans.

Ort: Instituto Cervantes

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