Samstag

Institut für Sozialforschung

Öffentliche Vorträge

Öffentliche Vorträge

Eine Veranstaltung des Instituts für Sozialforschung in Kooperation mit .akut – Verein für Ästhetik und angewandte Kulturtheorie.
Mit freundlicher Unterstützung der Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur und des Theodor W. Adorno Archivs.
Alle Pätze der Veranstaltung sind bereits reserviert. Eine Anmeldung ist leider nicht mehr möglich.

Für das Programm siehe hier.

Donnerstag

Institut für Sozialforschung

Öffentliche Vorträge

Öffentliche Vorträge

Vortrag und Diskussion mit Ronald Blaschke, Claus Leggewie und Mascha Schädlich

Durch seine unorthodoxe Kritik am Kapitalismus und Neoliberalismus war der Sozialphilosoph und Publizist André Gorz ein anerkannter Vordenker für die europäischen sozialen Bewegungen. Seine wachstumskritischen Ansätze orientierten sich strikt an der Emanzipation als eine Befreiung der Einzelnen und der gesamten Gesellschaft. Dabei scheute er auch den Konflikt mit Teilen der traditionellen Linken nicht: In seinen Werken Abschied vom Proletariat (1980), Wege ins Paradies (1983), Kritik der ökonomischen Vernunft (1988) und Arbeit zwischen Misere und Utopie (1999) verabschiedet sich Gorz von der Lohnarbeit als strukturgebendes Element der Vergesellschaftung. Zentral für sein Denken ist die Überwindung der Lohnarbeitsgesellschaft sowie die radikale Begrenzung der kapitalistischen Akkumulation und der Konsum- und Freizeitindustrie zugunsten einer kooperativen und autonomen Lebensführung sowie einer politischen Ökologie. An seinem 100. Geburtstag widmet sich die Veranstaltung dem Werk von André Gorz und seiner Aktualität für die Gegenwart.

Vortrag

Claus Leggewie (Justus-Liebig-Universität Gießen): »André Gorz – Vermächtnis und Aktualität. Politische Notwendigkeiten für eine neue, moderne Linke«

Interventionen

Ronald Blaschke (Netzwerk Grundeinkommen): »Vergesellschaftung und Gesellschaftlichkeit jenseits von Lohnarbeit«

Mascha Schädlich (Konzeptwerk Neue Ökonomie): »Zukunft für alle. Eine Vision für 2048: gerecht. ökologisch. machbar.«

Die Veranstaltung wird eröffnet und moderiert von Stephan Lessenich (Institut für Sozialforschung).

 

Um Anmeldung unter anmeldung@ifs.uni-frankfurt.de wird gebeten. Alle weiteren Informationen folgen.

Mittwoch

autorenbuchhandlung marx & co

Prismen. IfS bei marx & co

Prismen. IfS bei marx & co

Almut Poppinga und Ferdinand Sutterlüty im Gespräch mit David Lorenz und Franziska Wildt

Wenn Widerstand in demokratischen Gesellschaften verdeckte Formen annimmt, stimmt etwas nicht ‒ entweder mit dem Widerstand oder mit der Demokratie. Entweder kann sich der Widerstand nicht öffentlich legitimieren oder aber die Verdeckung des Widerstands verweist auf gravierende Missstände. Wie viel man über die empirische Realität auch demokratischer Gesellschaften erfahren kann, wenn man sie mit den Augen derjenigen betrachtet, die verdeckten Widerstand als »Waffe der Schwachen« einsetzen, soll die Diskussionsveranstaltung vor Augen führen. Neben einigen konzeptionellen Fragen sollen vor allem gegenwärtige Praktiken und Kontexte verdeckten Widerstands im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. Unter anderem werden ästhetische Formen von verdecktem Widerstand sowie widerständige Praktiken im Kontext von Flucht und Migration näher beleuchtet. Fragen der Rechtfertigung verdeckten Widerstands sollen ebenso diskutiert werden wie dessen mitunter nicht intendierten gesellschaftlichen Wirkungen.

Den Hintergrund der Veranstaltung bildet der in der Schriftenreihe des IfS erschienene Band von Ferdinand Sutterlüty und Almut Poppinga (Hg): Verdeckter Widerstand in demokratischen Gesellschaften. Frankfurt am Main und New York: Campus 2022.

David Lorenz ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Stadt- und Regionalentwicklung an der Frankfurt University of Applied Sciences.

Almut Poppinga ist Mitglied der wissenschaftlichen Geschäftsführung am Institut für Sozialforschung.

Ferdinand Sutterlüty ist Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Familien- und Jugendsoziologie an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und war bis 2021 kommissarischer Direktor am Institut für Sozialforschung.

Franziska Wildt ist Doktorandin am Institut für Sozialforschung.

Sonntag

Chagallsaal, Schauspiel Frankfurt

Öffentliche Vorträge

Öffentliche Vorträge

Die Künstlerin Samara Hersch im Gespräch mit der Soziologin Sarah Mühlbacher

Aus der Reihe »Where do we go from here?«

Kooperationsveranstaltung der Hochschule für Gestaltung Offenbach, dem Institut für Sozialforschung Frankfurt und dem Schauspiel Frankfurt.

 

Samara Herschs aktuelles Werk ist eingebettet in einen partizipativen, generationenübergreifenden Diskurs, der Intimität durch Distanz und nicht-hierarchische Formen des Wissensaustauschs erforscht. Wie können durch Gespräche zwischen den Generationen kritische Perspektiven zu Unsicherheit, Hoffnung und Veränderung entstehen?

Nach einer Einführung in ihre jüngsten Arbeiten wird Hersch ihre Erkenntnisse anhand eines Gesprächs zwischen einer jungen und einer alten Person praktisch verdeutlichen. Anschließend sprechen Samara Hersch und Sarah Mühlbacher über den Austausch und die Demokratisierung von transgenerationalem Wissen und intergenerationaler Fürsorge.

Samara Hersch ist Regisseurin und lehrende Künstlerin. Sie untersucht in ihrer Praxis die Schnittstelle von zeitgenössischer Performance und gesellschaftlichem Engagement. Ihre Arbeiten wurden international gezeigt und mehrfach ausgezeichnet, u. a. mit dem Jurypreis und dem Publikumspreis des Zürcher Theater Spektakels.

Sarah Mühlbacher ist Wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und am Institut für Sozialforschung (IfS). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen im Bereich der Childhood Studies, der kritischen Theorie sowie (queer-)feministischer, post- und dekolonialer Theorien.

 

Alle weiteren Informationen zum Kartenverkauf und den weiteren Veranstaltungen der Reihe finden sich im beigefügten Flyer, sowie auf der Homepage des Schauspiels Frankfurt.

Donnerstag

Osthafenforum im medico-Haus

Der Utopische Raum

Der Utopische Raum

Der Utopische Raum: Vortrag und Gespräch mit May Rostom und Britta Schneider über transnationale Sprachpraxen

Im Zeitalter von globaler Migration, digitaler transnationaler Sprachpraxis und postkolonialer Kritik erscheinen national-normative Betrachtungen von Sprache zunehmend fragwürdig und reproduzieren koloniale und rassistische Ausschließungsmechanismen. Wie können wir Sprache und Sprechen denken, ohne auf binäre Ideologien von ›richtig‹ und ›falsch‹ zurückzugreifen, ohne essentialistische Konzepte von ›Muttersprachen‹ zu reproduzieren? Was ist legitime Sprache, wenn wir einen emanzipatorischen und kosmopolitischen Anspruch haben? Einblicke in neuere Sprachtheorien und empirische Beobachtungen von Sprachpraktiken im Kontext globaler Migration können helfen, Sprache kosmopolitisch zu denken.

Die Veranstaltung findet im medico-Haus statt und wird zusätzlich auf dem Youtube-Kanal von medico international gestreamt.

Donnerstag

Osthafenforum im medico-Haus

Der Utopische Raum

Der Utopische Raum

Der Utopische Raum: Vortrag und Gespräch mit Wolfgang Kaleck

Der Wert von Menschenrechten erweist sich nicht zuletzt an ihrer Durchsetzbarkeit. Zwar sind sie in vielen Dokumenten und Verträgen festgeschrieben, aber wenn sie zum Beispiel von Unternehmen verletzt werden, »fehlt es den Betroffenen fast vollkommen am Zugang zum Recht«, sagt Wolfgang Kaleck. Wie lässt sich das ändern, wie kann das »Recht, Rechte zu haben«, Wirklichkeit werden? Wie ist der Verrechtlichung von Kapitalinteressen, dem »Code of Capital«, eine wirksame Praxis allgemeiner Menschenrechte entgegenzusetzen?

Wolfgang Kaleck, Gründer und Generalsekretär des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR), berichtet über die Praxis der juristischen Menschenrechtsarbeit und entwirft Ideen für eine – so auch der Titel seines Buches – konkrete Utopie der Menschenrechte.

Die Veranstaltung findet im medico-Haus statt und wird zusätzlich auf dem Youtube-Kanal von medico international gestreamt.

Freitag – Samstag

Goethe-Universität Frankfurt a. M.

Öffentliche Vorträge

Öffentliche Vorträge

Gemeinsame Konferenz des Instituts für Sozialforschung (IfS) und des Sigmund-Freud-Instituts (SFI), gefördert von der Hans-Böckler-Stiftung:

Die Konferenz »Das Ringen um Zugehörigkeit« schließt an die Frankfurter Tradition interdisziplinärer Forschung an. Sie bildet eine Kooperation zweier von der Hans-Böckler-Stiftung geförderter Graduiertenkollegs. Einerseits werden zum Abschluss des Promotionskollegs des Sigmund-Freud-Instituts »Psychosoziale Folgen von Migration und Flucht – generationale Dynamiken und adoleszente Verläufe« zentrale Themen und ausgewählte Befunde präsentiert. Anderseits stellt das Kolleg des Instituts für Sozialforschung »Dialektik der Teilhabe. Dynamiken sozialräumlicher Öffnung und Schließung« zum Auftakt seine Forschungsziele vor. Mit ihren disziplinenübergreifenden Zugängen bieten beide Kollegs eine produktive Grundlage für die Analyse der Herausforderungen und Hindernisse sozialer Teilhabe in der Migrationsgesellschaft.

Mit Beiträgen von u.a. Francesca Melandri und Aladin El-Mafaalani.

Alle weiteren Informationen zum Programm können dem Flyer der Konferenz entnommen werden. Um Anmeldung wird unter folgendem Link gebeten.

Offenes Haus der Kulturen

Der Utopische Raum: Über das Verhältnis zwischen Demokratie und Eigentum. Vorträge, Filme und künstlerische Interventionen in Zusammenarbeit mit “mehr als wählen e.V.“ und dem Offenen Haus der Kulturen, Frankfurt

Es gehört zu den Widersprüchen kapitalistischer Vergesellschaftung, dass sie zwar formalrechtlich die Gleichheit propagiert, ihren Fortbestand aber auf die systematische Produktion von Ungleichheit gründet. Zur Verteidigung und Weiterentwicklung von Demokratie zählt deshalb auch die Klärung der Rolle des Rechts auf Eigentum im Verhältnis zum Gemeinwohl.

Berechtigt der Schutz des Privateigentums, wie er in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verbrieft ist, zur Kapitalakkumulation und damit zur Ausbeutung anderer? Gibt es ein Recht auf Profit, das alle anderen Rechte überstrahlt? Welche Bedeutung haben radikaldemokratische Gegenentwürfe in Form von Allmenden, Commons und konkreten Utopien?

Freitag – Montag

Studierendenhaus, Campus Bockenheim

100 Jahre IfS

100 Jahre IfS

 

»Man muss Maulwurf auch dann sein, wenn viele Illusionen zerstoben sind.«

(Johannes Agnoli)

 

Über Pfingsten 1923 fand in Geraberg (Thüringen) die »Marxistische Arbeitswoche« statt – das erste Theorieseminar des zu Beginn desselben Jahres gegründeten Instituts für Sozialforschung. Teilnehmer:innen waren Marxist:innen und Kommunist:innen, die intellektuell an der frühen Ausrichtung des IfS mitwirkten. Anlässlich seines 100-jährigen Bestehens lädt das Institut für Pfingsten 2023 zur Zweiten Marxistischen Arbeitswoche ein. Sie soll eines der Themen der Ersten Arbeitswoche, »die Behandlungsarten des gegenwärtigen Krisenproblems«, aktualisierend aufnehmen. Denn in der gegenwärtigen Kumulation gesellschaftlicher Krisenphänomene wird zum einen die Unhaltbarkeit der gegebenen Verhältnisse immer offensichtlicher – zugleich zeigt sich, wie sehr die Kritik dieser Verhältnisse in Theorie und Praxis systematisch hinter der Drastik der Krisenkonjunktur zurückbleibt: Tatsächlich erfolgreich sind stattdessen regressive und autoritäre Problemlösungsstrategien. Vor diesem Hintergrund geht die Zweite Marxistische Arbeitswoche einerseits der Frage nach den Anforderungen an eine materialistische Gesellschaftstheorie nach, die ihre eigene Zeit auf der Höhe der theoretischen Möglichkeiten ideologiekritisch reflektiert. Anderseits ist die Krisenhaftigkeit einer akademisch institutionalisierten, aber gesellschaftlich marginalisierten Gesellschaftskritik in den Blick zu nehmen, die eine grundlegende Veränderung ihres Gegenstands oftmals selbst gar nicht mehr in Betracht zieht.

Wir laden alle Interessierten ein, sich an der Diskussion dieser Problemdiagnose zu beteiligen, vor allem aber an einer Debatte über die Konsequenzen für die heutigen »Behandlungsarten« des Krisenproblems.

 

Programm

 

Freitag, 26. Mai

19.00 – 20.45 Uhr: Was bedeutet Marxismus heute? Podiumsdiskussion mit Manuela Bojadžijev, Florian Butollo, Ines Schwerdtner, Matthias Spekker

Ab 21.00 Uhr: Kneipenabend mit Musik: Akademischer Arbeiterliederchor

 

Samstag, 27. Mai

11.00 – 11.30 Uhr: Begrüßung und Organisatorisches

11.30 – 12.30 Uhr: »Besondere Probleme der marxistischen Theorie.« Die marxistische Arbeitswoche 1923 im Kontext ihrer Zeit. Einführungsvortrag von Christian Voller

12.30 – 14.15 Uhr: Workshops

14.15 – 15.15 Uhr: Mittagspause

15.15 – 17.00 Uhr: Workshops

17.15 – 18.30 Uhr: Die Diversität der Ausbeutung. Vortrag von Bafta Sarbo

18.30 – 19.30 Uhr: Abendessen im Studierendenhaus

19.30 – 20.45 Uhr: Subjekt und Gesellschaft. Vortrag von Christine Kirchhoff

21.00 – 22.00 Uhr: Alltäglicher Wahnsinn. Lesung von Stefan Gärtner

ab 22.30 Uhr: Party im Café KoZ

 

Sonntag, 28. Mai

11.00 – 12.30 Uhr: Workshops

12.45 – 13.45 Uhr: Unbedingte Solidarität. Vortrag von Lea Susemichel und Jens Kastner

13.45 – 14.45 Uhr: Mittagspause

14.45 – 16.15 Uhr: Workshops

16.30 – 18.30 Uhr: Subjekt und Befreiung. Buchvorstellung und Diskussion mit Lea Fink, Simon Helling und Askan Schmidt

18.30 – 19.30 Uhr: Abendessen im Studierendenhaus

19.30 – 20.45 Uhr: Materialismus und Stoffwechsel: Grundzüge eines ökologischen Marxismus. Vortrag von Raul Zelik

ab 21.00 Uhr: Kritik der Bedürfnisse. Vortrag von Thomas Ebermann

 

Montag, 29. Mai

11.30 – 12.30 Uhr Workshops

12.45 – 13.45 Uhr Was ist materialistischer Feminismus? Podiumsdiskussion mit Lisa Yashodhara Haller und Barbara Umrath

13.45 – 15.00 Uhr Mittagspause

15.00 – 16.30 Uhr Workshops

16.45 – 18.30 Uhr Antisemitismus der Gegenwart. Podiumsdiskussion mit Christine Achinger und Oliver Decker

18.30 – 19.00 Uhr Abendessen im Studierendenhaus

19.30 – 20.45 Uhr Emanzipatorisches Subjekt – Klasse & Kritische Theorie. Podiumsdiskussion mit Helen Akin (tba) und Julian Bierwirth (tba)

Ab 21.00 Uhr Kneipenabend

 

Ausführliche Ankündigungstexte folgen in den nächsten Wochen. Das Workshopprogramm wird im März veröffentlicht.

 

Hier geht es zum Call for Workshops.

Mittwoch – Freitag

Campus Bockenheim

Adorno-Vorlesungen

Adorno-Vorlesungen

Weitere Informationen folgen in Kürze.

Mittwoch – Freitag

Campus Westend

Donnerstag – Sonntag

Campus Bockenheim

Tagungen, Konferenzen, Workshops

Tagungen, Konferenzen, Workshops

Critical Theory in Motion - Dance into Multidimensionality


The Institute for Social Research in Frankfurt celebrates its 100th anniversary in 2023. To mark this occasion, the 10th biennial conference of the International Herbert Marcuse Society (IHMS) will take place in Frankfurt am Main, October 5-8 at the Student House on the Bockenheim campus, established in 1953 by May Horkheimer, and the Archive Center of the Johann Wolfgang Goethe University of Frankfurt.

While known as the »Frankfurt School«, for more than three decades now, numerous archival materials publications of documents, letters, drafts, photographs, and other materials of its members are scattered across Germany. From the University of Frankfurt, which houses the archives of Herbert Marcuse, Leo Löwenthal, and Max Horkheimer, to the collections of Theodor W. Adorno and Walter Benjamin which are at the Akademie der Künste in Berlin, as well as Erich Fromm’s archive in the University of Tübingen, have provided from these different vantages new insights on the Institute for Social Research. The conference will not only reflect this multidimensionality of Critical Theory, but also ask Marcusean questions: Are we still living in a one-dimensional society? What is a multidimensional concept of in a time of overlapping crises? Despite the current forces of repression what are the possibilities for a multidimensional society?

The conference will accept abstract submissions and papers on broadly conceived topics related to Herbert Marcuse’s critique and reflections of society. Abstracts that address the themes of the conference and engage with the founders of Critical Theory are especially welcome.

The eight panels and two round table discussions that will be considered at the conference are oriented around the following themes:

  1. Criticism of capitalism, in particular its contradictions between the global »North« and »South«
  2. Analyses of Anti-Semitism and National Socialism in Critical Theory
  3. Feminism and Critical Theory
  4. Political Practice of (New) Social Movements and the power(lessness) of NGOs
  5. Psychoanalysis and social criticism
  6. The possibilities of solidarity in times of crises
  7. The role of »rackets« in Critical Theory as an analytical tool of social, political, and economic critique
  8. Friendship and utopia
  9. New research results to Herbert Marcuse

We also invite proposals for participants in two six-person roundtable discussions

  1. Education for maturity – What is the role of critical pedagogy today?
  2. Liberating or oppressive violence – Are there justified wars?

 

Panels will open with a 30-minute keynote presentation and then four 15-minute presentations by panel members. Roundtables will coordinate among themselves.

Send abstracts of 600 words (max.) to the organizers (see below) by April 30th, 2023. Decisions for participation will be made by June 15th

The conference will take place in the Student House (Campus Bockenheim) and the Archive Center of the Johann Wolfgang Goethe University/Frankfurt. A reader with partly unpublished texts from the archives of Marcuse and Löwenthal will be published for the conference. During the conference, two guided tours will take place at the Institute for Social Research (please book in advance; details to follow). In addition to events at the university's archive center, the various archives of Critical Theory will be exhibited, and there will be a workshop for digital access to the archives.

The conference fee for all days is 40 Euro for students, and 70 Euro for faculty, staff, and community members. A single day registration is 15 Euro.


Organizers: Peter-Erwin Jansen, M.A. Philosophy (International Herbert Marcuse Society, Marcuse/Löwenthal Archive, Koblenz University of Applied Sciences)
Dr. Inka Engel (Educational and Research Community on Herbert Marcuse and Leo Löwenthal, University of Koblenz)

Coordinating Team: Alexander Neupert, and Lisa Doppler, Thomas Gebauer, Taylor Hines, Robert Kirsch, Maley, Harold Marcuse, Terr Maley, Sarah Surak.

Conference Partners and Sponsors: The International Herbert Marcuse Society (IHMS), Institut für Sozialforschung (IfS), Archivzentrum der Johann Wolfgang Goethe Universität, ASTA and Editors of the ASTA newspaper/Universität Frankfurt, Bildungs- und Forschungsgemeinschaft zu Herbert Marcuse und Leo Löwenthal (HMLL e.V.)/Frankfurt, zu Klampen Verlag/Hannover-Springe, Raiders of the Storm/Frankfurt.

Please submit abstracts to: hmll.ffm@gmail.com

 

 

Samstag

Campus Bockenheim

100 Jahre IfS

100 Jahre IfS