Antisemitismus und der Angriff auf die Demokratie

Antisemitismus ist nicht nur das »Gerücht über die Juden« (Adorno), sondern ein frontaler Angriff auf das demokratische Miteinander. Historisch wie gegenwärtig zeigt sich: Die Konstruktion eines ›inneren Feindes‹ dient dazu, gesellschaftliche Konflikte umzulenken – und untergräbt zugleich grundlegende Prinzipien wie Gleichheit, Teilhabe und Solidarität, letztlich also das demokratische Miteinander. Das Panel geht den demokratiegefährdenden Effekten des Antisemitismus nach und fragt, welche spezifischen Dynamiken dabei wirksam werden. Diskutiert werden historische Entwicklungen, aktuelle Tendenzen sowie Konsequenzen für antisemitismuskritische Bildungspraxis.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Wissensnetzwerks »Antisemitismus und Demokratiegefährdung« statt, das vom HMWK gefördert und am Institut für Sozialforschung koordiniert wird.

 

Grußwort: Christoph Degen, Staatssekretär Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur, HMWK

Es diskutieren:

Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Direktorin des Jüdischen Museum Frankfurt

Prof. Dr. Ilka Quindeau, Professorin für Psychoanalyse, Frankfurt University of Applied Sciences

Prof. Dr. Sophie Schmitt, Professorin für Didaktik der Sozialwissenschaften, Justus-Liebig-Universität Gießen

 

Moderation: Dr. Saba-Nur Cheema, Politologin & Erziehungswissenschaftlerin, Institut für Sozialforschung

Ort: Jüdisches Museum Frankfurt

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