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[Deutschlandfunk Kultur] Saskia Gränitz: »Gewalt gegen Obdachlose – Warum die Brutalität wächst«

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Die Soziologin Saskia Gränitz vom Institut für Sozialforschung sagte im Deutschlandfunk, die Gewalt gegen Obdachlose sei seit 2018 wieder angestiegen, seit 2022 sogar massiv bei den Todesfällen.
General nehme solche Gewalt meist in Krisenzeiten wie diesen zu. Individueller Hintergrund sei häufig eine sozialdarwinistische Einstellung der Täter, wonach sich in der Gesellschaft immer der Stärkere durchsetzt. Schwächeren werde dann mit Hass und Verachtung begegnet. Dieser Sozialdarwinismus sei oft Teil eines rechtsextremen Weltbildes. Leider seien die Ermittlungsbehörden nicht immer in der Lage, dies zu erkennen.
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[soziopolis] Dirk Braunstein im Gespräch mit Hannah Schmidt-Ott : »Die Protokolle zeugen von Kälte und Empathielosigkeit«

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In den frühen 1950er-Jahren versuchte das Institut für Sozialforschung den Mentalitäten der bundesrepublikanischen Nachkriegsgesellschaft auf die Spur zu kommen. Beim sogenannten »Gruppenexperiment« wurden Personen im Rahmen von Gruppendiskussionen befragt. Große Teile des erhobenen Materials blieben jedoch unveröffentlicht. Das auf zwölf Jahre angelegte, DFG-geförderte Langzeitprojekt Die postnazistische Gesellschaft. Das ›Gruppenexperiment‹ des Instituts für Sozialforschung: Erschließung, Edition, Forschung will das gesamte Materialkorpus nun erstmals zugänglich machen und beforschen. Dirk Braunstein, Leiter des Archivs des Instituts für Sozialforschung, koordiniert das Projekt. Herr Braunstein, zu Beginn ganz grundsätzlich gefragt: Was zeichnet das Gruppenexperiment als Forschungsmethode aus?

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UniReport über die »Schlaglichter« des Instituts für Sozialforschung

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100 JAHRE INSTITUT FÜR SOZIALFORSCHUNG. »Schlaglichter« erinnern auf der Website des Instituts an seine »häufig sagenumwobene, in jedem Fall aber wechselhafte Geschichte«.
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[evangelisch.de] Stephan Lessenich: »Gesellschaft verdrängt Folgen des Klimawandels«

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Trotz scharfer Mahnungen vor den Folgen steigender Temperaturen verschiebt die Politik die Klimaziele. Katastrophenszenarien nutzen sich ab, sagt der Soziologe Lessenich. Hilfreich wäre es, die Vorteile notwendiger Veränderungen zu betonen.
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nd über die Adorno Vorlesungen 2025: »Wer macht überhaupt das Geld?«

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Die Juristin Katharina Pistor spricht über die herrschende Geldordnung und über die Frage, wer von dem System profitiert.
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Jacobin über die Adorno Vorlesungen 2025: »Unser Geldsystem erodiert die Demokratie«

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Um zu einer gerechteren Gesellschaft zu kommen, braucht es ein anderes Geldsystem, findet die Juristin Katharina Pistor. Im Interview spricht sie über das Problem mit Krypto, die Zukunft des Euro und darüber, wie demokratische Banken funktionieren könnten.
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soziopolis über die Adorno Vorlesungen 2025: »Frankfurt School statt Frankfurter Schule«

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Bericht zu den Adorno-Vorlesungen „In guter Verfassung? Zur Neuordnung des Geldes“ von Katharina Pistor am 22., 23. und 24. Oktober 2025 in Frankfurt am Main

Vom »Wesen des Geldes« bis zur »Neuordnung des Geldwesens« bot Katharina Pistor in drei Vorlesungen, den diesjährigen Adorno-Lectures, die Sicht einer sozialwissenschaftlich interessierten Rechtsprofessorin auf das liebe Geld dar. Sie changierte dabei zwischen juristischer Begutachtung, sozialwissenschaftlicher Problematisierung und politischer Intervention. Pistor hatte vor allem mit der Monografie »Der Code des Kapitals« (2020 hierzulande ein weites Publikum gefunden und die Sozialwissenschaften sowie andere Fachfremde für die kapitalismuskonstitutive Rolle des Rechts sensibilisiert. Dieser interdisziplinäre Dialog sollte nun in Frankfurt am Main über das Geld fortgeführt werden. Dass die Reden und Gegenreden an den drei Abenden mitunter etwas weitläufig gerieten, sagte weniger über die »intellektuell stets liquide« Rednerin von der Columbia University New York als über die Widerspenstigkeit des Themas und die überraschende Zusammensetzung des Frankfurter Publikums aus.
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TAZ über die Adorno Vorlesungen 2025: » Katharina Pistors Adorno-Vorlesungen: Geld ist immer Kredit, aber nicht jeder Kredit ist Geld«

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Wie wird Geld geregelt? Ihre Adorno-Vorlesungen in Frankfurt am Main widmete die Juristin Katharina Pistor der aktuellen Verfassung des Finanzsystems.
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FAZ über die Adorno Vorlesungen 2025: »Eine Alternative zur Alternativlosigkeit«

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Die Rechtsprofessorin Katharina Pistor bietet bei den Frankfurter Adorno-Vorlesungen dem globalen Finanzkapitalismus die Stirn und präsentiert eine soziale Alternative zum heutigen System.
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Jüdische Allgemeine über das IfS: »Wir müssen das Jüdische in der Kritischen Theorie neu entdecken«

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Das Judentum hatte einen spürbaren Einfluss auf das Denken von Philosophen wie Max Horkheimer, Walter Benjamin oder Theodor W. Adorno. Dieses Erbe wird heute selten berücksichtigt.
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