Mediathek


[taz]

Aufregung um die Linkspartei: »Das ist erst der Anfang«

Interviews, Aus dem IfS

Hinter der Angst vor Elif Eralp steht eine Tradition des Antikommunismus, sagt der Soziologe Anton Schmidt, Mitglied des Promotionskollegs »Dialektik der Teilhabe« am IfS, im Gespräch mit der taz. Diese Panik komme auch ohne Kommunist:innen aus.


[philosophie Magazin]

Dirk Braunstein: »Nazis waren immer die anderen«

Interviews, Zeitungsartikel, Über das IfS

Wie hartnäckig hielt sich nationalsozialistisches Denken nach 1945? Der Philosoph und Archivar Dirk Braunstein erforscht das nahezu vergessene „Gruppenexperiment“ des Instituts für Sozialforschung. Im Gespräch erläutert er, was die von Theodor W. Adorno geleitete Studie über autoritäre Denkmuster, Selbstentlastung und deren Fortwirken bis heute verrät.

Dirk Braunstein im Interview mit Louis Pienkowski über das IfS-Forschungsprojekt »Die postnazistische Gesellschaft«.


[Hessischer Rundfunk]

»Erschreckend bis heute«: Das Adorno-Experiment.

Radiobeiträge, Über das IfS

Frankfurter Forschung zu Antisemitismus in der Nachkriegszeit. Wie antisemitisch sind die Deutschen? Wie sehr sind ihre Haltungen noch vom Nationalsozialismus geprägt? Diesen Fragen ging kurz nach dem Zweiten Weltkrieg das Frankfurter Institut für Sozialforschung nach. Die Ergebnisse schockierten selbst Theodor W. Adorno.

Die Sendung »Hessenschau« im Hessischen Rundfunk berichtet über das IfS-Forschungsprojekt »Die postnazistische Gesellschaft«.


[Deutschlandfunk]

Wie antisemitisch sind die Deutschen? Zu Adornos »Gruppenexperiment«

Radiobeiträge, Über das IfS

Die Sendung »Kultur heute« im Deutschlandfunk berichtet über das IfS-Forschungsprojekt »Die postnazistische Gesellschaft«.


[FAZ]

Soziologisches Experiment: Was Adorno geheim halten wollte

Zeitungsartikel, Über das IfS

Anfang der Fünfzigerjahre ließen Frankfurter Sozialforscher Bürger frei erzählen, was sie über Juden und die NS-Zeit dachten. Erst jetzt werden die beklemmenden Ergebnisse des Versuchs komplett zugänglich gemacht.

Die FAZ berichtet über das IfS-Forschungsprojekt »Die postnazistische Gesellschaft«.


[Deutschlandfunk Kultur]

Die postnazistische Gesellschaft – Das »Gruppenexperiment« des IfS von 1950

Interviews, Radiobeiträge, Über das IfS

Die Sendung »Zeitfragen« im Deutschlandfunk Kultur berichtet über das IfS-Forschungsprojekt »Die postnazistische Gesellschaft«.


[ZEIT]

Skandal im Sperrbezirk

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Ist die Soziologie zu links? Wer das behauptet, wie Armin Nassehi und Irmhild Saake in der ZEIT, verkennt das eigene Fach und betreibt das Geschäft seiner Gegner.

Ein Gastbeitrag von Stephan Lessenich (Direktor des IfS) und Sarah Nies (Kollegium des IfS)


[FR]

FR: Was ein bröckelndes Selbstbild mit der Gesellschaft macht

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Das Phänomen, dass Deutschland sich über seinen wirtschaftlichen Wiederaufbau definiert, besteht seit Jahrzehnten, sagt Stephan Lessenich, Professor für Gesellschaftstheorie am Institut für Sozialforschung in Frankfurt. »Nach dem verlorenen Weltkrieg und dem Verlust von wahrgenommener deutscher ›Größe‹ habe sich die deutsche Gesellschaft identitär in eine neue Rolle als wirtschaftliche Großmacht und ›Exportweltmeister‹ begeben«, erklärt er gegenüber der Frankfurter Rundschau von Ippen.Media. Darauf hat auch die Welt geschaut und gestaunt. Dass globale Gegenspieler wie die USA, vor allem aber China, Deutschland mittlerweile den Rang ablaufen, fühle sich an »wie eine tiefe Kränkung«.

Was mit einer Gesellschaft passiert, wenn ihr Selbstbild Risse bekommt, ist für Lessenich klar: Es stürzt sie in eine Identitätskrise. In Deutschland, sagt er, habe man eine »identitätspolitische Krise, die real ist und sich gewaschen hat«. Das bleibe nicht ohne Folgen, sagt der Gesellschaftsforscher: Der erste Impuls sei die Sehnsucht nach den »guten alten Zeiten«, in diesem Fall der Wunsch zurück zur »alten Bundesrepublik«, ohne Rücksicht auf deren Lücken, Tücken und Brüche. Die zweite Reaktion ist in der politischen Debatte besonders stark vertreten: die Suche nach den vermeintlich Schuldigen des deutschen Abstiegs.


[Süddeutsche Zeitung]

Stephan Lessenich und Sven Reichardt: Die Faschismus-Debatte ist leider keine linke Nebelkerze

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

»Denn was sich am Horizont der gegenwärtigen Entwicklung liberaldemokratischer Gesellschaften abzeichnet, geht übe postliberale Zustände und die Aushöhlung demokratischer Institutionen und Verfahren hinaus. Wir stehen vor der Realität von politischen Programmatiken massenhafter Ausgrenzung und systematischer Entrechtung, die sich eines gesellschaftlichen Zuspruchs erfreuen, der von wahlpolitischen Mehrheiten längst nicht mehr weit entfernt ist.
Genau um die soziale Akzeptanz von Verrohung, Dehumanisierung und Gewalt geht es aber, wenn die Diagnose von der Faschisierung zur Debatte steht. Dies ist zugleich das Phänomen, das in der bisherigen, stark auf Personen orientierten Auseinandersetzung unterbelichtet geblieben ist. Dabei findet sich hier die Antwort auf die von Reemtsma mit Unverständnis quittierte ›Faschismus-Frage‹: Man fragt so, weil offenkundig viele Menschen in diesem Lande (wie auch anderswo) genau das wollen, was ihnen als sogenannter Rechtspopulismus angeboten wird.«


[Bayern 2]

Bayern 2 Podcast: Normal genug? Warum Inklusion so schwer zu erreichen ist

Radiobeiträge, Aus dem IfS

Unter anderen mit Stephan Lessenich, Direktor des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt.