nd mit einem Auszug aus dem Sammelband: »Handeln in einer schlechten Welt. Zur Kritik im Handgemenge«

03.01.2025 - Medienberichte

Was gilt es zu tun für eine schwache Linke? Jenny Stupka plädiert in ihrem Beitrag »Nicht irgendeine Praxis« für »strategisch involvierte Theoriearbeit« - etwa in Vergesellschaftungskämpfen. Angesichts der Klimakrise hat politische Strategiebildung den Luxus einer langen Zukunft verloren. In dem Wissen, dass Zeitdruck viele schwierige Dinge nur noch schwieriger macht, ist dieser Text ein Plädoyer für strategisch informierte, interessierte und involvierte Theoriearbeit. In der gegenwärtigen Kritischen Theorie, insofern sie in der akademischen Philosophie zu Hause ist, werden politisch-strategische Fragen häufig aus der Diskussion ausgeklammert. Diese Abstinenz gilt es zu überwinden. Hierfür möchte ich zunächst beschreiben, was ich in der Praxis der Initiative »Deutsche Wohnen & Co. enteignen« (DWE) als Strategiebildung kennengelernt habe. Anschließend möchte ich reflektieren, was strategisch involvierte Theoriearbeit ausmachen kann und inwiefern sich Kritische Theoretiker*innen anders zur strategiebildenden Praxis politischer Organisationen, Gruppen und Bewegungen verhalten sollten, als sie es gegenwärtig meist tun. Der Text ist ein gekürzter Abdruck aus dem von Mirko Broll und Eva Fleischmann herausgegebenen Sammelband »Handeln in einer schlechten Welt« (Bertz + Fischer 2024, 234 S., br., 18 €). Der Band erschien in der Publikationsreihe des Instituts für Sozialforschung »IfS aus der Reihe«.

Zum Beitrag

Kontakt Öffentlichkeitsarbeit:

Dr. Mirko Broll

broll@em.uni-frankfurt.de