04.07.2022 - Medienberichte
Linda M. Alcoff bestritt die Frankfurter Adorno-Vorlesungen. Im Raum stand die Vermutung, sie sympathisiere mit einem Israel-Boykott.
»Kein Israelboykott im Namen Adornos!« – unter diesem reißerisch-plakativen Titel äußerten vier jüdisch-israelische Organisationen in einem offenen Brief an das Frankfurter Institut für Sozialforschung im Vorfeld der Veranstaltung Kritik an der Referentin der diesjährigen Adorno-Vorlesungen, die das Institut und der Suhrkamp-Verlag gemeinsam veranstalten.
Die Vorlesungen bestritt die New Yorker Philosophin Linda Martín Alcoff. In drei Vorlesungen vom 29. 6. bis 1. 7. behandelte sie das weitläufige Thema »Race, Culture, History«. Auch der Lokalpolitiker Uwe Becker (CDU) meldete sich kritisch zu Wort.
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