Mediathek
[jW]
Dirk Braunstein: »Vergessen Sie Coca-Cola! Geisteswissenschaft der Sichtbarkeit«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Eines der Schlag-, nein: Schlüssel-, nein: Zauberwörter des Wissenschaftsbetriebs lautet »Sichtbarkeit«. Sie können tun und machen, wie und was Sie wollen – solange das kein Schwein mitkriegt, können Sie’s genauso gut auch lassen, aber lassen können Sie’s nicht, wenn Sie im Wissenschaftsbetrieb sind, also brauchen Sie Sichtbarkeit, und Sichtbarkeit bedeutet, ob man seinen eigenen Namen bei Google findet. Der Autor dieser kleinen Aufklärungskolumne etwa ist ganz wahn...
[illiberalism]
Sarah Speck und Paula–Irene Villa: »Academia and Politics – Entangled, Yet Not the Same«
Aus dem IfS
The COVID-19 pandemic, the climate crisis, and the increasingly prominent LGBTIQ* movements as well as growing political incentives for professionalized academic outreach have intensified debates on relations between academia and the public—raising, in turn, (once more) the question of the relation between academia and politics. These debates take place in very different contexts and, thus, political constellations and are perhaps more explosive in the United States at present than in the German context from which we argue here, although they are fiercely contested there as well. But as important and revealing as it is to shed light on the respective discourse constellations and sometimes severe consequences—think, for example, of the banning of certain socio-critical study material—we will focus on one aspect in the following paper. The point of departure is the accusation, appearing in many of these debates and contexts, that gender studies is an example of an (excessively/inappropriately/dangerously) politicized scientific discipline.
[TAZ]
TAZ über das IfS: »Gedenkveranstaltung für André Gorz. Raus aus dem Eitelkeitstheater«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Das Frankfurter Institut für Sozialforschung erinnerte an den Philosophen André Gorz. Gorz gilt als Pionier der sozialökologischen Ökonomie.
[jW]
Dirk Braunstein: »Angst vor dem Kernloch Geisteswissenschaft aus dem Rechner«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
– »Can we speak German?« – »Ja, wir können Deutsch sprechen. Was möchtest du wissen?« – »Warum duzen wir uns?« – »In Deutschland ist es üblich, sich mit dem Du anzusprechen, wenn man sich nicht formell vorstellt. Es wird als Zeichen der Vertrautheit und Nähe angesehen. In bestimmten Situationen, wie zum Beispiel im Berufsverkehr, wird jedoch häufig das Sie verwendet, um Respekt und Distanz auszudrücken.« – »Ich glaube, das stimmt so nicht. Können wir bitte ...
[taz]
Tobias Heinze und Martin Mettin: »Mehrstimmigkeit suchen«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Der Sozialphilosoph Ulrich Sonnemann war ein Unruhestifter, Lagerdenken ließ er nicht gelten. Seine Wiederentdeckung lohnt sich. Der Sozialphilosoph Ulrich Sonnemann setzte sich unermüdlich für eine kritische Öffentlichkeit ein. Zu Lebzeiten laut hörbar, wurde es nach seinem Tod im Jahr 1993 still um ihn. Angesichts einer verhärteten Debattenkultur gewinnen seine Bemühungen um Differenzierung wieder an Aktualität.
[nd]
Stephan Lessenich: »100 Jahre Institut für Sozialforschung: Symbol veränderter Praxis«
Interviews, Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Im Interview spricht Stephan Lessenich über Tradition und Zukunft einer kritischen Gesellschaftstheorie.
[nd]
Juliane Karakayali und Stefanie Kron: »In der Schwebe gehalten«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Seit Beginn des Krieges flüchten auch »Drittstaatler« nach Deutschland, die in der Ukraine lebten. Ein Lehrforschungsprojekt untersucht die Situation dieser Menschen, die meist aus afrikanischen oder asiatischen Ländern stammen.
[Jüdische Allgemeine]
Jüdische Allgemeine über 100 Jahre IfS: »Revolutionäre Intellektuelle«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Das Jahr 1923 lieferte den Stoff für die akademische Arbeit quasi frei Haus. Denn als auf Initiative des jüdischen Getreidegroßhändlers Hermann Weil und seines Sohnes Felix in Frankfurt am Main vor genau 100 Jahren das Institut für Sozialforschung ins Leben gerufen wurde, stand es mit der jungen deutschen Demokratie nicht gerade zum Besten. Das Trauma des verlorenen Weltkriegs wirkte nach, Ruhrbesetzung, Hyperinflation sowie der Hitler-Putsch prägten den politischen Alltag – kurzum, es herrschte Krisenstimmung allerorten.
[Zeit]
Alexandra Schauer: »Es gelingt nicht mehr, ein gemeinsames Bewusstsein zu entwickeln«
Interviews, Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Statt sozialem Engagement setzen heute viele auf Selbstoptimierung. Was das mit Uhren und dem Ende der Geschichte zu tun hat, erklärt die Soziologin Alexandra Schauer.
[ZEIT]
ZEIT über 100 Jahre IfS: »Quetschgebiss mit Jochzähnen«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Das immer noch legendäre Frankfurter Institut für Sozialforschung ist in dieser Woche 100 Jahre alt geworden. Ein runder Geburtstag bedeutet natürlich erst mal einen Grund zum Feiern, auch wenn die historische Hypothek (Gründung, Vertreibung, Exil, Rückkehr, Nachkriegs-BRD und Studentenproteste) naturgemäß nicht mehr ganz so frisch wirkt. Aber dafür gibt es schließlich Frischzellenkuren.
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