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[nd] Stephan Lessenich : »100 Jahre Institut für Sozialforschung: Symbol veränderter Praxis«

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Im Interview spricht Stephan Lessenich über Tradition und Zukunft einer kritischen Gesellschaftstheorie.
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Jüdische Allgemeine über 100 Jahre IfS: »Revolutionäre Intellektuelle«

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Das Jahr 1923 lieferte den Stoff für die akademische Arbeit quasi frei Haus. Denn als auf Initiative des jüdischen Getreidegroßhändlers Hermann Weil und seines Sohnes Felix in Frankfurt am Main vor genau 100 Jahren das Institut für Sozialforschung ins Leben gerufen wurde, stand es mit der jungen deutschen Demokratie nicht gerade zum Besten. Das Trauma des verlorenen Weltkriegs wirkte nach, Ruhrbesetzung, Hyperinflation sowie der Hitler-Putsch prägten den politischen Alltag – kurzum, es herrschte Krisenstimmung allerorten.
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[Zeit] Alexandra Schauer: »Es gelingt nicht mehr, ein gemeinsames Bewusstsein zu entwickeln«

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Statt sozialem Engagement setzen heute viele auf Selbstoptimierung. Was das mit Uhren und dem Ende der Geschichte zu tun hat, erklärt die Soziologin Alexandra Schauer.
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TAZ über 100 Jahre IfS: » 100 Jahre Institut für Sozialforschung ›Widersprüche ins Zentrum stellen‹«

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Stephan Lessenich möchte als Direktor des IfS zu einer Globalisierung der Kritischen Theorie beitragen und Bezüge zum alten Institut akzentuieren. or der Kulisse der Frankfurter Hochhäuser steht in der Senckenberganlage 26 ein unauffälliges dreistöckiges Gebäude, das von einer widerständigen Geschichte zeugt. Hier residiert das Institut für Sozialforschung (IfS), das in diesen Tagen sein 100-jähriges Bestehen feiert. Der Gedanke des Instituts war und ist, statt beim katastrophalen „Weiter so“ des gesellschaftlichen Alltags mitzumachen, Kritik am Gegebenen zu formulieren.
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FAZ über 100 Jahre IfS: »Eine Legende in Legitimationsnöten«

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Das Frankfurter Institut für Sozialforschung wird 100 Jahre alt. Was kann es der Gesellschaft heute geben? In einer Feierstunde wird nach Antworten gesucht.
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FR über 100 Jahre IfS: »Institut für Sozialforschung Frankfurt: 100 Jahre alt und noch immer relevant«

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Land, Stadt, Universität und das Kollegium feiern die Gründung des Instituts für Sozialforschung 1923. Auftakt ins Festjahr.

Da scheint etwas zusammen gewachsen zu sein. Seit 1. Juli 2021 leitet der Soziologe Stephan Lessenich das Frankfurter Institut für Sozialforschung (IfS). Zuvor ist er in München tätig gewesen. Sein Büro an der Senckenberganlage trägt die Zimmernummer 1a. Irgendwer hat einen gelben Zettel darüber gepappt mit dem Zusatz »Güteklasse«. Bürohumor, aber mit Zuneigung. Wo doch das Haus voller Gäste ist. Am Montag haben Institut, Stadt, Land und Universität 100 Jahre IfS gefeiert.
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[jW] Dirk Braunstein: »Musk till dawn Was machen Geisteswissenschaftler auf Twitter?«

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Ein promovierter Philosoph schreibt via Twitter: »Leute, die sich ernsthaft darüber empören, dass andere nicht so reagieren, wie sie es erwarten, weil sie ihre eigene Sichtweise mit der herrschenden Moral identifizieren, haben sich noch nie ernsthaft mit Philosophie auseinandergesetzt.« Nun ließe sich zwar einwenden, es sei nicht Aufgabe eines promovierten Philosophen, andern »Leuten« vorzuwerfen, sie hätten sich nicht »mit Philosophie auseinandergesetzt«; auch, das...
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[blog feministische Sudien] Constanze Stutz, Radwa Khaled und Inga Nüthen: »Zwischen Aufbruch und politischer Depression. Ein Austausch über queer-feministische (Ermöglichungs-) Räume im Digitalen und der virtuellen Lehre«

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Im Sommersemester 2021 haben wir uns als Teil des Lehrteams am Arbeitsbereich Politik und Geschlechterverhältnisse des politikwissenschaftlichen Instituts der Philipps-Universität Marburg kennengelernt und bis zum Sommersemester 2022 neben viel Frustration auch anregende und spannende Diskussionen um die Möglichkeit queer-feministischer Räume im Digitalen geführt, die wir hier mit dem Stand März 2022 dokumentieren. Unsere Diskussionen über solche (Ermöglichungs-)Räume erlebten wir als gemeinsame Suchbewegung, in der wir nicht mit einer Stimme sprechen, sondern im kontroversen Dialog Antworten suchen.[1] Wir versuchen, wie Corine Kumar es beschreiben würde ‚fragend voranschreiten‘ (asking we walk) (Kumar 2011). Die gemeinsame Kartographierung unserer Lebens- und Lehrverhältnisse (Gago 2021) ernst zu nehmen, verstehen wir als eine Form der politischen Praxis. Im Folgenden bilden wir diesen Diskussions- und Suchprozess in Form eines Austauschs ohne zugewiesen Autor*innenschaft ab. Das darin auftretende Subjekt ist ein kollektives, als solches konflikthaft und nicht mit sich identisch. Wenn wir in Ich-Form schreiben, machen wir die unterschiedlichen Perspektiven deutlich, die in unserer Diskussion relevant geworden sind.
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FAZ über 100 Jahre IfS: »100 Jahre im Grand Hotel Abgrund«

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Zum Studium des Marxismus wurde es 1923 gegründet, nach der Rückkehr von Horkheimer und Adorno aus dem Exil erlebte es seine goldene Epoche: Das Frankfurter Institut für Sozialforschung feiert Jubiläum.
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FR über 100 Jahre IfS: »Institut für Sozialforschung: Im Angstschweiß Adornos«

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Vor 100 Jahren gegründet: Erinnerung an die Besetzung des Instituts für Sozialforschung im Januar 1969.

Gegründet wurde das „Institut für Sozialforschung“ 1923, also in einem der schwierigsten Jahre der Weimarer Republik – Ruhrbesetzung, rechte und linke Putschversuche, Inflation. Kein Wunder, dass die offizielle Eröffnung erst am 22. Juni 1924 stattfand. Finanziers waren Hermann Weil (1868–1927) und sein Sohn Felix (1898–1975). Weil und Co. waren über Jahre die größten Getreidehändler der Welt. Bertolt Brecht erwog einmal, ein Stück über das Institut zu schreiben: „ein reicher alter mann (der weizenspekulant weil) stirbt, beunruhigt über das elend auf der welt. er stiftet in seinem testament eine große summe für die errichtung eines instituts, das die quelle des elends erforschen soll. das ist natürlich er selber.“ Dass Stück wurde nie geschrieben. Auch über Bill Gates ist nichts Vergleichbares auf die Bühne oder den Bildschirm gekommen.
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