Mediathek
[nd]
Constanze Stutz: »Das widerständige Erbe der ostdeutschen Frauenbewegung«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Unabgegoltene Geschichte: Die Forderungen der kurzen nicht-staatlichen Frauenbewegung der DDR gingen weit über die Vereinbarkeitsfrage hinaus. »Wir haben seinerzeit in Küchen zusammengefunden, um patriarchale und undemokratische Verhältnisse zu ändern. Die Erinnerung daran verstehen wir als notwendigen Teil eines Lernprozesses, um auf die drängenden Probleme der Gegenwart Antworten zu finden« (lila offensive 2011).
[FAZ]
FAZ über die Frankfurter Schule: »Liebe in Zeiten von Instagram«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Erich Fromm hat auf den Marktwert hingewiesen, der die menschlichen Beziehungen bestimmt. Denn wer Liebe erfahren will, dürfe sich nicht als Objekt verkaufen. Aber wie lässt sich die gesellschaftliche Liebesunordnung auflösen?
[nd]
nd über Futuring Critical Theory: »Die Zukunft der Kritischen Theorie«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Kritische Theorie kommt zu ihrem Jubiläum »auf den Prüfstand«. Eine Glosse zum Stand gegenwärtiger kritischer Theorien. Wer es noch nicht mitbekommen hat: Das Institut für Sozialforschung (IfS) feiert dieses Jahr seinen 100. Geburtstag und damit das Bestehen und die Tradition der Kritischen Theorie. Was war das gleich noch mal? Ganz allgemein gesagt handelt es sich bei der Kritischen Theorie um die Erkenntnis der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft als Ganzer und der Ideologien, die sie am Laufen halten. So abstrakt kann darunter alles Mögliche fallen, das sich irgendwie »kritisch« zur Gesellschaft verhält. Lange schon spricht man daher von »kritischer Theorie mit kleinem k«. Lassen sich also Rassismus-, Kolonialismus-, Sexismus- oder Zivilisationskritik so zu einem gemeinsamen Programm vernähen.
[FAZ]
FAZ über die Frankfurter Schule: »Was Herbert Marcuse von Gen Z und Klimaklebern gehalten hätte«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Herbert Marcuse stand auf der Seite neuer sozialer Bewegungen und jugendlicher Rebellen. Er hätte die Gen Z verteidigt und wohl auch die Klimakleber unterstützt.
[WOZ]
Stephan Lessenich: »Sterben lassen und leben machen«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Sind wir heute nicht alle ein bisschen neoliberal? Bei dieser Frage könnte das Gedenken an den Putsch in Chile beginnen, von dem aus der Neoliberalismus seinen historischen Siegeszug antrat.
[FAZ]
FAZ über die Frankfurter Schule: »Horkheimer und das Verhältnis des Menschen zum Tier«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Die Missachtung von Tieren beweist ein gestörtes Verhältnis zur Natur, sagt Max Horkheimer: Vorstufe einer Einstellung, die sich heute mehr und mehr Bahn bricht.
[FAZ]
FAZ über die Frankfurter Schule: »Was Adorno zur woken Identitätspolitik gesagt hätte«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Wenn er das geahnt hätte: Die Kulturindustrie durchdringt die Gesellschaft wie nie zuvor. Und eine Identitätspolitik greift um sich, die Menschengruppen isoliert. Adorno hätte das jedenfalls nicht behagt.
[FAZ]
Christian Spernac–Wolfer und Ferdinand Sütterlütty: »Vom falschen Versprechen guter Arbeit«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Tausende rumänische Arbeiter bauen unter miserablen Bedingungen an der Zukunft Deutschlands. Ein Projekt am Institut für Sozialforschung in Frankfurt begleitet einige der Wanderarbeiter.
[jW]
Dirk Braunstein: »Denk’ ich an Frankfurt in der Nacht …«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Eine Party wird vorbereitet: »Schon Wochen vor dem großen Fest wurden die Einladungen verschickt.« Statt, wie üblich, erst Wochen danach – nicht, dass die Fete Ausmaße annimmt! »Für den 27. Februar 1932 baten der protestantische Theologieprofessor Paul Tillich und seine Frau Hannah zum Maskenball in ihrer Wohnung in Frankfurt-Niederrad, Vogelstraße 11. Wie sich letztere erinnert.« – Moment, wer? Die Elf? Die Vogelstraße? Die Wohnung? Ganz sicher und überaus zuverläs...
[jW]
Dirk Braunstein: »So ein hässliches Wort«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Wer Texte veröffentlicht, muss mit Reaktionen rechnen, denn dafür schreibt man ja. Dann wird man rezensiert, zu Tagungen eingeladen – z. B. und überraschenderweise nach Beijing sowie, zum selben Thema, nach Paderborn –, und so geht’s halt seinen wissenschaftsbetrieblichen Gang, der gerne »öffentlicher Diskurs« genannt wird. Wichtig ist hier das Adjektiv »öffentlich«! – Wer hingegen die Rezeption eines Textes mit einem Kennenlernen dessen Autors verwechselt, darf sic...
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