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[welt]
welt über das IfS: »Oskar Negt: Das bodenständige Gegenstück zum feinen Denkerclub«
Zeitungsartikel, Über das IfS
In der preziösen Welt der Frankfurter Schule war Oskar Negt der schwarze Schwan. Seine nicht-bürgerliche Herkunft bewahrte ihn vor einem Radikalismus, der Ende der 60er-Jahre unter jungen Bürgerkindern Mode wurde. Als die RAF mordete, zeigte er im linken Milieu Mut.
[nd]
nd über das IfS: »Die Praxis der Kritischen Theorie«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Die Studie »Der nonkonformistische Intellektuelle« ist neu aufgelegt – und wurde in Frankfurt mit deren Autor Alex Demirović aktuell diskutiert. Mit 20 Minuten Verspätung beginnt die Buchvorstellung im mittlerweile überfüllten Café KoZ auf dem ehemaligen Campus Bockenheim der Universität in Frankfurt am Main. 100 Menschen sind gekommen, um der Vorstellung von Alex Demirović’ Buch »Der nonkonformistische Intellektuelle« beizuwohnen, das ihn, wie er sagt, »zwölf Jahre meines Lebens gekostet hat«. Stephan Lessenich, Direktor des Instituts für Sozialforschung (IfS), und Christina Engelmann, die an einer aktuellen Studie zu feministischen Perspektiven auf die Geschichte des IfS mitgearbeitet hat, diskutieren die neu aufgelegte Studie zur Erneuerung des marxistischen Denkens durch die Kritische Theorie im Nachkriegsdeutschland.
[nd]
nd über das IfS: »Alex Demirović: »Wie ein Steinwurf ins Fenster««
Zeitungsartikel, Über das IfS
Alex Demirović spricht über kritische Gesellschaftstheorie im Handgemenge, Intellektuellenbilder und die konformistischen Rebellen von rechts.
[NZZ]
NZZ über 100 Jahre IfS: »Hundert Jahre kritisch Denken: Die Frankfurter Schule ist eine philosophische Theorie, die ihr eigenes Markenzeichen geworden ist«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Als Ort für die Revolutionstheorie wurde es vor gut hundert Jahren gegründet und entwickelte sich zu einem Zentrum gelehrter Gesellschaftskritik: Was hält das Frankfurter Institut für Sozialforschung heute zusammen?
Ein unabhängiges Institut für Sozialforschung, getragen von einem vermögenden Grosskaufmann und seinem politisch links engagierten Sohn: Das war etwas Aussergewöhnliches, selbst in einer aufgeschlossenen, der Wissenschaft zugetanen Stadt wie Frankfurt am Main. Niemand hätte sich 1923 vorstellen können, dass dieses Institut dereinst ein Ort sein würde, der in Verbindung mit dem Begriff »Kritische Theorie« weltweit bekannt werden sollte.
[FR]
FR über das IfS: »Soziologe Alex Demirovic zur Frankfurter Schule: Der ewige Kampf des Nonkonformisten«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Soziologe Alex Demirovic stellt ein dickes Buch über die Frankfurter Schule vor. Dieses Buch muss es in sich haben. Der Autor erinnert sich an einen zwölf Jahre dauernden Entstehungsprozess. Sein Gedanke dabei sei häufiger gewesen: »Ich sterbe.« 800 Seiten umfasst das Werk des in Frankfurt lehrende Gesellschaftswissenschaftlers Alex Demirovic, in dem er kurzerhand die ganze Geschichte der kritischen Theorie aufgeschrieben hat. Und hört man Redner und Rednerinnen an diesem Abend zu, kann man zu gar keinem anderen Schluss gekommen: Das Buch hat es tatsächlich in sich.
[soziopolis]
Stephan Lessenich: »Apocalypse – wow!«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Rezension zu »Geist und Müll. Von Denkweisen in postnormalen Zeiten« von Guillaume Paoli Was für Zeiten! Die deutsche Politik ist in einen gnadenlosen Unterbietungswettbewerb um die menschenverachtendste Umgangsweise mit Geflüchteten und Zuwandernden eingetreten. Im Anbahnungsdokument einer Großen Koalition im Bundesland Hessen gerät das existenzielle Problem des Klimawandels an den Rand des Interesses, während die Unterbindung des »Genderns mit Sonderzeichen« an Schulen, Universitäten und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in dessen Zentrum rückt. In Argentinien schickt sich ein anarcho-autoritärer Psychopath an, fünfzig Jahre nach Pinochet im Nachbarland Chile ein neuerliches marktradikales Gesellschaftsexperiment zu vollziehen – diesmal ganz ohne Militärputsch, sondern dank absoluter Mehrheit in den Präsidentschaftswahlen. Und, apropos Präsidentschaftswahlen, in den USA steht Donald Trump schon Gewehr (aka »X«) bei Fuß, um das in seiner ersten Amtszeit Unerledigte endlich nachzuholen und die demokratische Verfassung nun wirklich nachhaltig zu schleifen.
[Berliner Ensemble]
Alexandra Schauer: »Die eigene Identität erfahren kann man nur im Austausch mit anderen«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Unsere Gesellschaft ist von Vereinzelung und Individualisierung geprägt: Was macht das mit unserer Identität – auch innerhalb von Gruppen? Soziologin Alexandra Schauer gibt Antworten auf die Fragen, die in Brechts Stück »Mann ist Mann« verhandelt werden.
[FAZ]
Stephan Lessenich: »Minimal exklusiv denken«
Interviews, Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Soll das geplante Frankfurter Haus der Demokratie wegweisend sein, muss es sich auch mit Defiziten und Begrenzungen der Demokratie beschäftigen. Im Fokus sollten dabei vor allem die ungleichen Möglichkeiten der Teilhabe stehen.
[Feministische Studien]
Feministische Studien über die zweite Marxistische Arbeitswoche: »Eine feministische Perspektive auf »Unhaltbare Zustände« Tagungsbericht zur Zweiten Marxistischen Arbeitswoche am 26.–29.05.2023 in Frankfurt am Main«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Gegenwärtig sehen wir uns mit einer Vielzahl gesellschaftlicher und politischer Krisen konfrontiert, die als »unhaltbare Zustände« bezeichnet werden können. Diese reichen von der COVID-19-Pandemie über den Klimawandel und das globale Erstarken rechtsextremer Parteien bis hin zur Krise der sozialen Reproduktion. Die Liste ist lang. Unter diesen Vorzeichen
wurde vom Institut für Sozialforschung (IfS) in Frankfurt am Main vom 26. bis 29.05. die Zweite Marxistische Arbeitswoche (ZMAW) ausgerichtet.
[soziopolis]
Soziopolis über Futuring Critical Theory: »›An asset and a burden‹ Bericht zur Konferenz ›Futuring Critical Theory‹ vom 13. bis 15. September 2023 in Frankfurt am Main«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Ein Jahr lang hatte der – inzwischen schon nicht mehr ganz so neue – Direktor Stephan Lessenich (Frankfurt am Main) mit seinen Kolleg:innen die künftigen Forschungslinien des Frankfurter Instituts für Sozialforschung diskutiert. 1923 war das Institut, finanziert vor allem vom marxistischen Mäzen Felix Weil, gegründet, 1924 dann eröffnet worden. Ein Höhepunkt der Veranstaltungen zum 100. Geburtstag war die internationale Tagung »Futuring Critical Theory«, die das neue Programm zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit präsentierte.
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