Mediathek
[FR]
FR über die Initiative Utopischer Raum: »Menschenrechte für alle – alle Macht den Menschenrechten?«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Reine Lippenbekenntnisse oder Errungenschaften mit Potenzial: ein Interview mit der Politiktheoretikerin Franziska Martinsen.
[genderblog]
Lisa Yashodhara Haller: »Feminismus und Elternschaft: (wie) geht das zusammen? Ein Handbuch versammelt 50 Beiträge zu diesem Thema«
Aus dem IfS
Die Verbindung von Feminismus und Elternschaft ruft unter Feminist*innen unterschiedlichste Positionen hervor. Elternschaft – für viele Feminist*innen bedeutet(e) dieses Thema einen Widerspruch zu einem emanzipierten Leben. Für sie stellt Elternschaft den unvermeidbaren Weg in traditionelle Geschlechterverhältnisse dar, den es zu umgehen gilt. Für viele gilt die Entscheidung für ein Leben ohne (eigene) Kinder als der Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Andere finden, dass Elternschaft durchaus Möglichkeiten zum Erproben egalitärer Sorgemodelle bieten kann, auch wenn dabei das Problem aufkommt, dass in unserem kapitalistischen Gesellschaftssystem nicht genug Platz für egalitäre Sorgearrangements vorgesehen ist. Wieder andere argumentieren, dass die Auseinandersetzung mit Elternschaft und Feminismus an einem anderen Punkt ansetzen muss, nämlich bei der Frage, wer überhaupt Kinder bekommen kann und welchen Kindern überhaupt ein Aufwachsen unter guten Bedingungen möglich ist. Je nach Perspektive, setzen verschiedene Feminist*innen also gänzlich andere Foki in der Auseinandersetzung mit Elternschaft.
[Goethe Institut]
Dirk Braunstein: »Stillstand ist Rückschritt ist Fortschritt«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Stillstand ist, so oder so, ein schlechtes Zeichen, denn stillstehen kann nur, was eigentlich fortschreiten soll. Da es jedoch kein Ziel mehr abseits des Fortschritts gibt, gibt es immer bloß Fortschritt, und insofern bleibt – bei aller Veränderung – alles stets gleich. Das Rad der Geschichte rollt ohne Rücksicht auf Verluste ungehemmt weiter in eine bessere Zukunft, die doch niemals eingeholt wird.
[FR]
FR über die Initiative Utopischer Raum: »Die Mär vom Wohlstand für alle«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Ist globale Ungleichheit ein Problem des »Fortschritts«? Der klassische Ansatz der Entwicklungspolitik legt das zumindest nahe. Politikwissenschaftler Aram Ziai plädiert für ein radikales Umdenken.
[UniReport]
Felix Trautmann: »Ein Freidenker der Frankfurt Schule«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Eine Internationale Konferenz an der Goethe-Universität soll das vielschichtige Werk des Soziologen, Philosophen, Kultur- und Filmtheoretikers Siegfried Kracauer beleuchten. Dr. Felix Trautmann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Sozialforschung (IfS) und gemeinsam mit Dr. Sidonia Blättler, Prof. Dr. Axel Honneth und Almut Poppinga Organisator der Konferenz, über einen wichtigen und vielseitigen Denker, der lange nicht als prominenter Vertreter der Frankfurter Schule rezipiert wurde. Doch seitdem auch eine Gesamtausgabe vorliegt, hat die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit Kracauer deutlich zugenommen.
[ARTE]
Martin Saar: »Theorie & Praxis«
Filmbeiträge, Aus dem IfS
[ak]
Anna Steenblock: »Wahrheit für Souheil. Wahrheit für alle«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Nach dem Polizeimord an Souheil El Khalfaoui in Marseille kämpfen Angehörige für Aufklärung – Gesetze aus den vergangenen Jahren erschweren Gerechtigkeit.
[Deutschlandfunk]
Juliane Rebentisch: »Der Streit um Pluralität«
Radiobeiträge, Aus dem IfS
Weltzugänge durch die Seminartür
Juliane Rebentisch untersucht, ob sich Hannah Arendts Philosophie der Pluralität für den heutigen Gebrauch empfehlen lässt. Dabei hadert sie mit heiklen Spekulationen, aber auch mit der eigenen Anschaulichkeit.
[FR]
FR über die Initiative Utopischer Raum: »Genozid an den Armeniern: Verstehen und anerkennen«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Der Völkermord an der armenischen Minderheit: Welche Formen der Erinnerung sind nötig? Und wie lässt sich beharrliches Schweigen überwinden? Ein Interview mit der Philosophin Melanie Altanian.
[Heinrich Böll Stiftung]
Lisa Yashodhara Haller: »Selbstbestimmte Elternschaft«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Feministische Überlegungen zu Reproduktion und Familie.
Familie und Elternschaft sind längst zu Themen und Orten feministischer Kämpfe und Wissenschaft geworden. Eltern sein/werden wird nicht mehr länger als eine Abkehr von Politik oder feministischen Idealen. Im Gegenteil: Dort wo Eltern sein erschwert oder zur Zumutung wird, sind die Auswirkungen von Patriarchat, Kapitalismus und Heteronormativität sichtbarer denn je.
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