Aktuelles
Institut für Sozialforschung Institut für Sozialforschung
Neue Folge der IfS Podcastreihe »Aufzeichnungen«
Katharina Pistor spricht in der IfS Podcastreihe »Aufzeichnungen« mit Ricarda Biemüller über die Verfassung und Zukunft der Geldordnung und ihre 2025 gehaltenen Adorno Vorlesungen.
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AND NOW HANAU
Am 10. Februar ab 16.30 Uhr auf dem Campus Westend der Goethe-Universität.
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Über Sündenböcke und Phantasmen. Faschisierung als Heilsversprechen – Fiona Kalkstein im Gespräch mit Anna Rosa Ostern
Am 11. Februar 2026 um 19 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm
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Jenseits der Unhaltbarkeit: Systemwechsel in der postliberalen Moderne
Am 9. Februar um 18 Uhr, PEG 1.G 191 (Campus Westend).
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Autoritarismus als Krisenbearbeitung. Über die psychosozialen Dynamiken des Rechtsrucks
Markus Brunner und Saskia Gränitz im Gespräch mit Ann-Katrin Kastberg
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Podiumsgespräch: Leerstand zu Wohnraum – aber wie? Erfahrungen, Handlungsspielräume und Herausforderungen
Am 5. Februar um 19 Uhr im 2og:dondorf (ehemalige Dondorf Druckerei)
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Stellenausschreibung – Studentische Hilfskraft (m/w/d) (27 Std./mtl.)
Am Institut für Sozialforschung (IfS) in Frankfurt am Main ist ab dem 1.4.2026 bis zum 31.3.2027 (mit Option auf Verlängerung) in einem drittmittelfinanzierten Forschungsprojekt eine
Stelle für eine studentische Hilfskraft (m/w/d) (27 Std./mtl.)
zu besetzen.
Die Stelle ist im durch das HMWK geförderten Verbundprojekt »Herausforderungen der Demokratie in Zeiten ihrer Regression: Zeiten, Räume und Diskurse« (DemoReg) angesiedelt. Das Projekt ist interdisziplinär angelegt und über verschiedene hessische Standorte verteilt.
Als studentische Hilfskraft unterstützen Sie das Arbeitspaket zur Förderung der Early Career Researchers des Forschungsverbunds.
- Unterstützung bei der Entwicklung und Organisation von Förderformaten für Nachwuchswissenschaftler:innen
- Unterstützung bei der Vorbereitung und Durchführung von Workshops und anderen Veranstaltungsformaten
- Unterstützung bei der Projektorganisation und -administration
Erwünscht sind:
- Bachelor Abschluss in einem sozialwissenschaftlichen Fach
- Fachliches Interesse an Forschungen zu Demokratie und ihrer Regression
- sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse
- selbständige Arbeitsweise
Sie erwartet eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem kollegialen Arbeitsumfeld und weitreichende Einblicke in die Arbeit eines großen Forschungsverbunds.
Das IfS setzt sich aktiv für Chancengleichheit und gegen Diskriminierungen ein. Wir begrüßen besonders Bewerbungen von Frauen, nicht-binären Personen und Personen mit Migrationsgeschichte. Personen mit einer Schwerbehinderung oder diesen Gleichgestellte werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt; dies gilt auch für Frauen* in den Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind.
Ihre Bewerbungsunterlagen (Motivationsschreiben, Lebenslauf inkl. Angaben zu Sprachkenntnissen, Zeugnisse, Schriftprobe einer studentischen oder wissenschaftlichen Arbeit) senden Sie bitte in einer Datei bis zum 13.2.26 per E-Mail in einer zusammenhängenden Datei (pdf) an: Haeusler@soz.uni-frankfurt.de. Bei Fragen zum Projekt können Sie sich an Prof. Dr. Greta Wagner wenden: greta.wagner@soz.uni-frankfurt.de.
Sie werden zeitnah nach Bewerbungsschluss über das weitere Vorgehen informiert.
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20 Jahre SGB II – eine nur mäßig wechselvolle Geschichte neosozialer Ausschließung
Am 26. Januar um 19 Uhr im 2og:dondorf (ehemalige Dondorf Druckerei)
Vorgeschichte, Inkrafttreten und Entwicklung des SGB II stehen paradigmatisch für ein enttäuschtes Versprechen universeller Teilhabe. Mit der Anrufung zur Aktivierung waren immer Ausschlussdrohungen verbunden, mit der Adressierung von »Unternehmer:innen ihrer selbst« immer auch die Legitimation von Strafpraktiken. Die programmatische Anrufung des Gesetzbuchs ist im Zeichen wechselnder politischer Kräfteverhältnisse unterschiedlich gelesen und operationalisiert worden. Für 2026 wartet nun die aktuelle Bundesregierung unter dem Titel »Neue Grundsicherung« mit der Herabsetzung der Grundsicherungsleistungen, neuen Regeln der Aktivierung und einem veränderten Strafenkatalog auf, um dem rechtspopulistischen Klima Rechnung zu tragen. Damit treibt sie Erwerbslose mehr noch als zuvor in konkurrenzielle Verhältnisse und schürt Entsolidarisierung. Nicht zufällig kehrt in diesem Kontext die die Faulheitsdebatte zurück, während das Arsenal der Strafen, ob formal oder informell, schon seiner Anwendung harrt.
Eine Kooperationsveranstaltung von Frankfurter Arbeitslosenzentrums, Institut für Sozialforschung und Institut für Stadt- und Regionalentwicklung.