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[jW] Dirk Braunstein: »Unterwegs im falschen Kiez«

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Inhaltsarm und praxisgeil: Steffen Martus und Carlos Spoerhase haben eine Praxeologie der Geisteswissenschaften vorgelegt Gewiss löblich, wenn sich die Geisteswissenschaften zu ihrem circa 2.000. Jubiläum zwischendurch beherzt fragen, was sie da so tun, wenn sie tun, was sie so tun. Leider blöd hingegen, dass sie sich bloß geisteswissenschaftliche Antworten zu geben wissen. Denn die Wissenschaften des Geistes sind keine der Gesellschaft, und so wird eine andere Frage, die nach den Voraussetzungen ihres Tuns, gar nicht erst gestellt, sondern es verhält sich urplötzlich »mit den geistesw...

ZEIT über 100 Jahre IfS: »Das IfS wird 100: ›Müssen neue Antworten finden‹ «

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Ob es um den Zielkonflikt zwischen Ökonomie und Ökologie geht oder die Grabenkämpfe um das Gendersternchen - das Frankfurter Institut für Sozialforschung (IfS) will im 100. Jahr seines Bestehens weiter dazu beitragen, dass die Gesellschaft sich selbst besser versteht. Das Institut feiert 2023 seinen Geburtstag mit Veranstaltungen für verschiedene Zielgruppen. Ein großer Festakt mit Prominenz aus Wissenschaft und Politik steht am 23. Januar an.

NZZ über Stephan Lessenichs Buch »Gesellschaft am Rande des Nervenzusammenbruchs»

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Irgendwann muss doch alles wieder normal werden! – Vielleicht ist Krise die neue Normalität. Aber was macht das mit einer Gesellschaft? Klimakrise, Pandemie, Krieg, Energieknappheit – nach der Krise ist nicht mehr vor der Krise, weil immer Krise ist: Der Frankfurter Soziologe Stephan Lessenich untersucht in seinem Buch »eine Gesellschaft am Rande des Nervenzusammenbruchs«.

[Stern] Stephan Lessenich: »Die Erkenntnis reift, dass unsere Normalität gar nicht so normal ist, wie wir vielleicht dachten«

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Stephan Lessenich hat ein Buch über die Gesellschaft am Rande des Nervenzusammenbruchs geschrieben. Er sieht die aktuellen Krisen auch als Zeichen, dass unsere deutsche Normalität nicht mehr normal sein kann.

[UniReport] Stephan Lessenich: »Soziologie tut gut daran, nicht nur am Schreibtisch ihre Problemdeutung zu entwickeln«

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Prof. Stephan Lessenich, Direktor des Instituts für Sozialforschung, über das hundertjährige Jubiläum und das Selbstverständnis des IfS.

FR über die Initiative Utopischer Raum: »Auf der Suche nach einer besseren Welt«

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Eine bunt gemischte Versammlung von Menschen will in der Frankfurter Paulskirche Antworten auf Klimakrise, soziale Ungleichheit und Krieg finden - und ist sich vor allem bei der Beschreibung der Fragen einig.

FR über die Initiative Utopischer Raum: »Die Kraft einer globalen Demokratie«

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Yale-Professorin Seyla Benhabib und ihre »Überlegungen zur heutigen Konterrevolution gegen den Kosmopolitismus: Der Hass auf Frauen, die Natur und das Andere« – ein Auszug aus ihrer Eröffnungsrede des Symposiums »Kosmopolitismus von unten«.

FR über die Initiative Utopischer Raum: »Braucht die Welt noch Nationalstaaten?«

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Die Antwort von Philosoph Daniel Loick lautet: Nein. Anlässlich des Symposiums „Kosmopolitismus von unten“ in der Frankfurter Paulskirche, erklärt Loick, warum es ein grundsätzliches Umdenken braucht, um die Krise von Flucht und Migration zu beenden.

[Radio LORA München] Alexander Kern: »Tödliche Zwischenfälle in Melilla: Konsequenz der Migrationspolitik im spanisch-marokkanischen Grenzraum«

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Am Grenzzaun von Melilla wurden Ende Juni mindestens 37 Menschen getötet und Dutzende verletzt. Zum Großteil aus dem Sudan geflohen, hatten sie in der spanischen Exklave einen Asylantrag stellen wollen. Die Tragödie ist die Konsequenz der Migrationspolitik im spanisch-marokkanischen Grenzraum. Es ist nicht der erste Zwischenfall in der Region. Es dokumentiert auch die Zusammenarbeit der spanischen Polizei mit den marokkanischen Sicherheitskräften. Flüchtlinge, die spanischen Boden betreten, haben ein Recht auf ein Asylverfahren und die Prüfung ihrer Asylgründe. Tausendfach fängt die spanische Guardia Civil jedoch Menschen auf spanischem Territorium ab, bringt sie gewaltsam zum Zaun zurück und übergibt sie der marokkanischen Polizei. Es ist dies ein Ausdruck mannigfaltiger Konflikte: der eigentlich noch immer schwelende koloniale Konflikt, der faschistische Putsch, der von den spanichen Exklaven ausging, die Push-Back-Politik der Europäischen Union und der Deal zwischen den USA, der EU, Israel, zugunsten Marokkos und zu Lasten der Bevölkerung in der Westsahara.

FR über die Initiative Utopischer Raum: »Alberto Acosta über die Rechte der Natur: ›Wir müssen uns von den gedanklichen Fesseln des Fortschritts befreien‹«

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Die Zeit ist reif für Utopien: Alberto Acosta Espinosa, ehemaliger Präsident der Verfassungsgebenden Versammlung Ecuadors, über die Natur als Wegweiserin für die Gesellschaft.