Mediathek
[jW]
Dirk Braunstein: »Angst vor dem Kernloch Geisteswissenschaft aus dem Rechner«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
– »Can we speak German?« – »Ja, wir können Deutsch sprechen. Was möchtest du wissen?« – »Warum duzen wir uns?« – »In Deutschland ist es üblich, sich mit dem Du anzusprechen, wenn man sich nicht formell vorstellt. Es wird als Zeichen der Vertrautheit und Nähe angesehen. In bestimmten Situationen, wie zum Beispiel im Berufsverkehr, wird jedoch häufig das Sie verwendet, um Respekt und Distanz auszudrücken.« – »Ich glaube, das stimmt so nicht. Können wir bitte ...
[taz]
Tobias Heinze und Martin Mettin: »Mehrstimmigkeit suchen«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Der Sozialphilosoph Ulrich Sonnemann war ein Unruhestifter, Lagerdenken ließ er nicht gelten. Seine Wiederentdeckung lohnt sich. Der Sozialphilosoph Ulrich Sonnemann setzte sich unermüdlich für eine kritische Öffentlichkeit ein. Zu Lebzeiten laut hörbar, wurde es nach seinem Tod im Jahr 1993 still um ihn. Angesichts einer verhärteten Debattenkultur gewinnen seine Bemühungen um Differenzierung wieder an Aktualität.
[nd]
[nd] Stephan Lessenich: »100 Jahre Institut für Sozialforschung: Symbol veränderter Praxis«
Interviews, Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Im Interview spricht Stephan Lessenich über Tradition und Zukunft einer kritischen Gesellschaftstheorie.
[nd]
[nd] Juliane Karakayali und Stefanie Kron: »In der Schwebe gehalten«
Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Seit Beginn des Krieges flüchten auch »Drittstaatler« nach Deutschland, die in der Ukraine lebten. Ein Lehrforschungsprojekt untersucht die Situation dieser Menschen, die meist aus afrikanischen oder asiatischen Ländern stammen.
[Zeit]
Alexandra Schauer: »Es gelingt nicht mehr, ein gemeinsames Bewusstsein zu entwickeln«
Interviews, Zeitungsartikel, Aus dem IfS
Statt sozialem Engagement setzen heute viele auf Selbstoptimierung. Was das mit Uhren und dem Ende der Geschichte zu tun hat, erklärt die Soziologin Alexandra Schauer.
[Jüdische Allgemeine]
Jüdische Allgemeine über 100 Jahre IfS: »Revolutionäre Intellektuelle«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Das Jahr 1923 lieferte den Stoff für die akademische Arbeit quasi frei Haus. Denn als auf Initiative des jüdischen Getreidegroßhändlers Hermann Weil und seines Sohnes Felix in Frankfurt am Main vor genau 100 Jahren das Institut für Sozialforschung ins Leben gerufen wurde, stand es mit der jungen deutschen Demokratie nicht gerade zum Besten. Das Trauma des verlorenen Weltkriegs wirkte nach, Ruhrbesetzung, Hyperinflation sowie der Hitler-Putsch prägten den politischen Alltag – kurzum, es herrschte Krisenstimmung allerorten.
[ZEIT]
ZEIT über 100 Jahre IfS: »Quetschgebiss mit Jochzähnen«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Das immer noch legendäre Frankfurter Institut für Sozialforschung ist in dieser Woche 100 Jahre alt geworden. Ein runder Geburtstag bedeutet natürlich erst mal einen Grund zum Feiern, auch wenn die historische Hypothek (Gründung, Vertreibung, Exil, Rückkehr, Nachkriegs-BRD und Studentenproteste) naturgemäß nicht mehr ganz so frisch wirkt. Aber dafür gibt es schließlich Frischzellenkuren.
[TAZ]
TAZ über 100 Jahre IfS: »100 Jahre Institut für Sozialforschung ›Widersprüche ins Zentrum stellen‹«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Stephan Lessenich möchte als Direktor des IfS zu einer Globalisierung der Kritischen Theorie beitragen und Bezüge zum alten Institut akzentuieren. or der Kulisse der Frankfurter Hochhäuser steht in der Senckenberganlage 26 ein unauffälliges dreistöckiges Gebäude, das von einer widerständigen Geschichte zeugt. Hier residiert das Institut für Sozialforschung (IfS), das in diesen Tagen sein 100-jähriges Bestehen feiert. Der Gedanke des Instituts war und ist, statt beim katastrophalen »Weiter so« des gesellschaftlichen Alltags mitzumachen, Kritik am Gegebenen zu formulieren.
[FAZ]
FAZ über 100 Jahre IfS: »Eine Legende in Legitimationsnöten«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Das Frankfurter Institut für Sozialforschung wird 100 Jahre alt. Was kann es der Gesellschaft heute geben? In einer Feierstunde wird nach Antworten gesucht.
[FR]
FR über 100 Jahre IfS: »Institut für Sozialforschung Frankfurt: 100 Jahre alt und noch immer relevant«
Zeitungsartikel, Über das IfS
Land, Stadt, Universität und das Kollegium feiern die Gründung des Instituts für Sozialforschung 1923. Auftakt ins Festjahr. Da scheint etwas zusammen gewachsen zu sein. Seit 1. Juli 2021 leitet der Soziologe Stephan Lessenich das Frankfurter Institut für Sozialforschung (IfS). Zuvor ist er in München tätig gewesen. Sein Büro an der Senckenberganlage trägt die Zimmernummer 1a. Irgendwer hat einen gelben Zettel darüber gepappt mit dem Zusatz »Güteklasse«. Bürohumor, aber mit Zuneigung. Wo doch das Haus voller Gäste ist. Am Montag haben Institut, Stadt, Land und Universität 100 Jahre IfS gefeiert.
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