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[FAZ] Axel Honneth über Jürgen Habermas : Sollte er nicht ewig leben?

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»Man stehe, so sagte Habermas am Grab von Adorno, mit dessen Tod philosophisch plötzlich blank dar. Wie viel mehr Gründe haben wir, das heute von uns zu behaupten, die wir sein Werk fortsetzen wollen?« Axel Honneth, ehem. Direktor des Instituts für Sozialforschung in der FAZ. Hier weiterlesen.

[Deutschlandfunk Kultur] Martin Saar: »Jürgen Habermas Der letzte große Aufklärer«

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Jürgen Habermas ist tot – der Denker des herrschaftsfreien Diskurses prägte die politische Philosophie der Bundesrepublik. Für Martin Saar war er ein »ganz, ganz großer« Philosoph, der wissenschaftliche Tiefe mit öffentlicher Wirkung verband. Martin Saar (Mitglied des Kollegiums des IfS) spricht mit Simone Miller (DLF Kultur) über Jürgen Habermas. Hier anhören.

Deutschlandfunk Kultur »Zum Tod von Jürgen Habermas Ein Leben für den Diskurs«

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Philosoph, Denker, Demokrat: Jürgen Habermas ist im Alter von 96 Jahren gestorben. Mit seinen Werken zur Diskursethik und Öffentlichkeit prägte er die politische Kultur Deutschlands – und blieb bis zuletzt eine moralische Stimme. Hier anhören.

FAZ über »Elisabeth Lenk: Adornos geniale Schülerin«

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Elisabeth Lenk verband Frankfurter Schule, Surrealismus und französische Theorie und entwarf eine ethische Theorie des Ästhetischen: ein Porträt aus Anlass des Erscheinens ihrer »Kritischen Schriften«. Hier weiterlesen.

Kulturfreak.de über Veranstaltungsreihe »Brüche – Demokratie in Zeiten der Regression«

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Wissenschaft und Kunst im Einsatz für die Demokratie ~ Kooperation mit der Oper Frankfurt Wie kann die Demokratie gestärkt werden angesichts zunehmender Angriffe von innen und außen? Unter dem Titel »Brüche – Demokratie in Zeiten der Regression« soll eine neue Veranstaltungsreihe Erhellendes dazu beitragen. Durch die Kooperation von Goethe-Universität, Institut für Sozialforschung und Sigmund-Freud-Institut mit der Oper Frankfurt sollen neue Perspektiven entstehen. Die Initiative ist im Frankfurter Teil des Forschungsverbunds DemoReg angesiedelt. Hier weiterlesen.

nd über »Kritische Theorie der Endzeit« Tagung

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Die Tagung »Kritische Theorie der Endzeit« ging der Aktualität des Philosophen und Technikkritikers Günther Anders nach. Vor fast einem Jahrhundert scheiterte Günther Anders in Frankfurt am Main mit dem Vorhaben, sich zu habilitieren. Nun fand sich seinetwegen eine interdisziplinäre Delegation an ebenjenem Ort ein. Der als Technikkritiker bekannt gewordene Philosoph und Denker der »Endzeit« im atomaren Zeitalter wird heute vermehrt zur Orientierung in der katastrophal wirkenden Gegenwart herangezogen. Hier weiterlesen.

perlentaucher - Das Kulturmagazin über das »Battle der Welterklärer«

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Die Soziologiestars Stephan Lessenich, Steffen Mau, Heinz Bude und Koloma Beck (in der Reihenfolge ihres Auftretens) stellten sich im Berliner Renaissance-Theater einem »Battle« zur entscheidenden Frage ihrer Disziplin: Aus welcher Denkschule kommst Du? Es gab keine Sieger, aber viele Verletzte. Das dankbare Publikum gehörte nicht dazu. Hier weiterlesen.

[Deutschlandfunk Kultur] Saskia Gränitz: »Gewalt gegen Obdachlose – Warum die Brutalität wächst«

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Die Soziologin Saskia Gränitz vom Institut für Sozialforschung sagte im Deutschlandfunk, die Gewalt gegen Obdachlose sei seit 2018 wieder angestiegen, seit 2022 sogar massiv bei den Todesfällen. General nehme solche Gewalt meist in Krisenzeiten wie diesen zu. Individueller Hintergrund sei häufig eine sozialdarwinistische Einstellung der Täter, wonach sich in der Gesellschaft immer der Stärkere durchsetzt. Schwächeren werde dann mit Hass und Verachtung begegnet. Dieser Sozialdarwinismus sei oft Teil eines rechtsextremen Weltbildes. Leider seien die Ermittlungsbehörden nicht immer in der Lage, dies zu erkennen. Hier anhören.

FR über die Eröffnung des 2og:dondorf: »In der Dondorf Druckerei ist ein Ort für Kunst und Kultur entstanden«

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Was vielen im Raum auf der Seele brennt, spricht Felix Wiegand aus, Experte für Stadtentwicklung und Wohnpolitik auf dem Podium: »Geschichte wiederholt sich«, sagt der Mitarbeiter des IfS und verweist auf andere Orte in Frankfurt, die es heute nicht mehr geben würde, wenn Menschen nicht dafür gekämpft hätten – auch gegen das Gesetz. »Dass diese Menschen, die ermöglicht haben, dass wir hier heute sitzen, jetzt vor Gericht stehen und hohe Bußgeldstrafen zu erwarten haben, ist ein politischer Skandal.« Lauter Applaus erfüllt den Raum zwischen rohen Betonwänden. Den Bericht zur Eröffnungsveranstaltung des 2og:dondorf (ehem. Dondorf Druckerei) weiterlesen.