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[jW] Dirk Braunstein: »Richtung Erholung«

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Häufig hört man von jenen Kolleginnen und Kollegen, zumal den höhergestellten aus Geistes- und Gesellschaftswissenschaften, die, arbeitswund und überurlaubsreif, mitsamt Familie an irgendwelche Mittelmeerküsten fliehen, nur um dort nachts im Schutz der Dunkelheit und unter Zikadengelärm ihr iPad hochzufahren, zu arbeiten und zu »kommunizieren« und somit jenem Leistungsethos hinterherzuhecheln, das tagsüber, als es galt, eine mustergültige Genussfähigkeit zur Schau ...
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FAZ über die Frankfurter Schule: »Walter Benjamin und der Neubau der Städtischen Bühnen«

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Walter Benjamin war der unkonventionellste Denker im Umkreis der Frankfurter Schule. Und lieferte ein gutes Argument für einen Neubau der Städtischen Bühnen.
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[nd] Lena Reichardt: »»Warum Klasse zählt«: Kein Klassenreduktionismus«

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Der Klassenbegriff wird oft als unterkomplex zurückgewiesen. Erik Olin Wrights Buch »Warum Klasse zählt« beweist das Gegenteil. Derzeit treten die inneren Widersprüche der kapitalistischen Gesellschaftsformation deutlich hervor. Armuts- und Entsicherungstendenzen prägen die Erfahrungen vieler Menschen, Streikwellen und Riots fordern in Westeuropa den Klassenkompromiss heraus. Dennoch spricht kaum jemand von Klassenkampf und die Vorbehalte bleiben bestehen, die Gesellschaft als das zu bezeichnen, was sie offensichtlich ist: eine Klassengesellschaft.
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[blogdaboitempo] Dirk Braunstein: »Isto não é um texto de Theodor W. Adorno«

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Dirk Braunstein: ›A teoria crítica, e essa é a reificação à qual me oponho, não é o Instituto de Pesquisa Social, nem o de Frankfurt nem o de Hamburgo, também não é Adorno e Horkheimer, não sou eu, não é você. E como isso acontece, desenvolve-se e articula-se não é uma questão que possa ser respondida olhando para a produção científica do Instituto de Pesquisa Social ou de qualquer outra instituição.‹
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[Deutschlandfunk] Saskia Gränitz: »Von Zwischenmiete zu Zwischenmietet«

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Jahrzehntelang kannte Deutschland keine Wohnungsnot. Mittlerweile müssen immer mehr Menschen mit Zwischen- oder Untermiete klarkommen. Die Soziologin Saskia Gränitz zieht Parallelen zur Nachkriegszeit und zur Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert.
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[nd] Constanze Stutz: »Das widerständige Erbe der ostdeutschen Frauenbewegung«

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Unabgegoltene Geschichte: Die Forderungen der kurzen nicht-staatlichen Frauenbewegung der DDR gingen weit über die Vereinbarkeitsfrage hinaus. »Wir haben seinerzeit in Küchen zusammengefunden, um patriarchale und undemokratische Verhältnisse zu ändern. Die Erinnerung daran verstehen wir als notwendigen Teil eines Lernprozesses, um auf die drängenden Probleme der Gegenwart Antworten zu finden« (lila offensive 2011).
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FAZ über die Frankfurter Schule: »Liebe in Zeiten von Instagram«

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Erich Fromm hat auf den Marktwert hingewiesen, der die menschlichen Beziehungen bestimmt. Denn wer Liebe erfahren will, dürfe sich nicht als Objekt verkaufen. Aber wie lässt sich die gesellschaftliche Liebesunordnung auflösen?
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nd über Futuring Critical Theory: »Die Zukunft der Kritischen Theorie«

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Kritische Theorie kommt zu ihrem Jubiläum »auf den Prüfstand«. Eine Glosse zum Stand gegenwärtiger kritischer Theorien.

Wer es noch nicht mitbekommen hat: Das Institut für Sozialforschung (IfS) feiert dieses Jahr seinen 100. Geburtstag und damit das Bestehen und die Tradition der Kritischen Theorie.

Was war das gleich noch mal? Ganz allgemein gesagt handelt es sich bei der Kritischen Theorie um die Erkenntnis der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft als Ganzer und der Ideologien, die sie am Laufen halten. So abstrakt kann darunter alles Mögliche fallen, das sich irgendwie »kritisch« zur Gesellschaft verhält. Lange schon spricht man daher von »kritischer Theorie mit kleinem k«. Lassen sich also Rassismus-, Kolonialismus-, Sexismus- oder Zivilisationskritik so zu einem gemeinsamen Programm vernähen?
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[WOZ] Stephan Lessenich: »Sterben lassen und leben machen«

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Sind wir heute nicht alle ein bisschen neoliberal? Bei dieser Frage könnte das Gedenken an den Putsch in Chile beginnen, von dem aus der Neoliberalismus seinen historischen Siegeszug antrat.
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FAZ über die Frankfurter Schule: »Horkheimer und das Verhältnis des Menschen zum Tier«

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Die Missachtung von Tieren beweist ein gestörtes Verhältnis zur Natur, sagt Max Horkheimer: Vorstufe einer Einstellung, die sich heute mehr und mehr Bahn bricht.
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