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FR über das IfS: »Soziologe Alex Demirovic zur Frankfurter Schule: Der ewige Kampf des Nonkonformisten«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Soziologe Alex Demirovic stellt ein dickes Buch über die Frankfurter Schule vor.

Dieses Buch muss es in sich haben. Der Autor erinnert sich an einen zwölf Jahre dauernden Entstehungsprozess. Sein Gedanke dabei sei häufiger gewesen: „Ich sterbe.“ 800 Seiten umfasst das Werk des in Frankfurt lehrende Gesellschaftswissenschaftlers Alex Demirovic, in dem er kurzerhand die ganze Geschichte der kritischen Theorie aufgeschrieben hat. Und hört man Redner und Rednerinnen an diesem Abend zu, kann man zu gar keinem anderen Schluss gekommen: Das Buch hat es tatsächlich in sich.


[soziopolis]

Stephan Lessenich: »Apocalypse – wow!«

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Rezension zu »Geist und Müll. Von Denkweisen in postnormalen Zeiten« von Guillaume Paoli

Was für Zeiten! Die deutsche Politik ist in einen gnadenlosen Unterbietungswettbewerb um die menschenverachtendste Umgangsweise mit Geflüchteten und Zuwandernden eingetreten. Im Anbahnungsdokument einer Großen Koalition im Bundesland Hessen gerät das existenzielle Problem des Klimawandels an den Rand des Interesses, während die Unterbindung des »Genderns mit Sonderzeichen« an Schulen, Universitäten und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in dessen Zentrum rückt. In Argentinien schickt sich ein anarcho-autoritärer Psychopath an, fünfzig Jahre nach Pinochet im Nachbarland Chile ein neuerliches marktradikales Gesellschaftsexperiment zu vollziehen – diesmal ganz ohne Militärputsch, sondern dank absoluter Mehrheit in den Präsidentschaftswahlen. Und, apropos Präsidentschaftswahlen, in den USA steht Donald Trump schon Gewehr (aka »X«) bei Fuß, um das in seiner ersten Amtszeit Unerledigte endlich nachzuholen und die demokratische Verfassung nun wirklich nachhaltig zu schleifen.


[Berliner Ensemble]

Alexandra Schauer: »Die eigene Identität erfahren kann man nur im Austausch mit anderen«

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Unsere Gesellschaft ist von Vereinzelung und Individualisierung geprägt: Was macht das mit unserer Identität – auch innerhalb von Gruppen? Soziologin Alexandra Schauer gibt Antworten auf die Fragen, die in Brechts Stück »Mann ist Mann« verhandelt werden.


[FAZ]

Stephan Lessenich: »Minimal exklusiv denken«

Interviews, Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Soll das geplante Frankfurter Haus der Demokratie wegweisend sein, muss es sich auch mit Defiziten und Begrenzungen der Demokratie beschäftigen. Im Fokus sollten dabei vor allem die ungleichen Möglichkeiten der Teilhabe stehen.


Feministische Studien über die zweite Marxistische Arbeitswoche: »Eine feministische Perspektive auf »Unhaltbare Zustände« Tagungsbericht zur Zweiten Marxistischen Arbeitswoche am 26.–29.05.2023 in Frankfurt am Main«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Gegenwärtig sehen wir uns mit einer Vielzahl gesellschaftlicher und politischer Krisen konfrontiert, die als »unhaltbare Zustände« bezeichnet werden können. Diese reichen von der COVID-19-Pandemie über den Klimawandel und das globale Erstarken rechtsextremer Parteien bis hin zur Krise der sozialen Reproduktion. Die Liste ist lang. Unter diesen Vorzeichen
wurde vom Institut für Sozialforschung (IfS) in Frankfurt am Main vom 26. bis 29.05. die Zweite Marxistische Arbeitswoche (ZMAW) ausgerichtet.


Soziopolis über Futuring Critical Theory: »›An asset and a burden‹ Bericht zur Konferenz ›Futuring Critical Theory‹ vom 13. bis 15. September 2023 in Frankfurt am Main«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Ein Jahr lang hatte der – inzwischen schon nicht mehr ganz so neue – Direktor STEPHAN LESSENICH (Frankfurt am Main) mit seinen Kolleg:innen die künftigen Forschungslinien des Frankfurter Instituts für Sozialforschung diskutiert. 1923 war das Institut, finanziert vor allem vom marxistischen Mäzen Felix Weil, gegründet, 1924 dann eröffnet worden. Ein Höhepunkt der Veranstaltungen zum 100. Geburtstag war die internationale Tagung »Futuring Critical Theory«, die das neue Programm zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit präsentierte.
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Jacobin über das IfS: »For a Century, the Frankfurt School Has Studied How Domination Works in Modern Societies«

Zeitungsartikel, Über das IfS

The year 2023 marks a century since the founding of the Institute for Social Research, better known as the Frankfurt School. Its story is that of a long challenge to the status quo — and a refusal to accept that capitalism is the only possible reality.


FAZ über die Frankfurter Schule: »Meisterdenker Frankfurt und der unorthodoxe Marxismus«

Zeitungsartikel, Über das IfS

In keiner anderen Stadt war im 20. Jahrhundert der unorthodoxe Marxismus so verbreitet wie in Frankfurt. Sein Begriff der Entfremdung brachte das Unbehagen an der Moderne zum Ausdruck.


FR über Utopischer Raum: »Philosophin Donatella Di Cesare: ›Die Zerbrechlichkeit der Demokratie ist auch ihre Stärke‹«


FR-Event: Der Zerfall der Demokratie ist in aller Munde, aber was genau zerfällt dabei eigentlich? Philosophin Donatella Di Cesare über das Gefühl der Ohnmacht, die Opferrhetorik des Rechtspopulismus und die Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger.


[Geschichte der Gegenwart]

Anna Steenblock: » ›Wir weigern uns zu gehorchen.‹ Der lange Kampf gegen rassistische Gewalt in Frankreich«

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Im vergangenen Juni wurde der 17jährige Nahel in einer Pariser Banlieue von einem Polizisten erschossen. Seit den 1970er Jahren rufen Polizeigewalt und der sie ermöglichende struktureller Rassismus immer wieder große Proteste hervor – so schon vor 50 Jahren in Marseille.