Mediathek
[IfS Schlaglichter] Dirk Braunstein und Paul Erxleben: »Schlaglicht 27: Das Preisausschreiben«
Medienberichte
Unter der Überschrift »Erfahrungen mit dem Nazi-Antisemitismus« veröffentlichte die deutsch-jüdische Exilzeitung »Aufbau« in New York am 8. Oktober 1943 einen Aufruf zu einem »Preisausschreiben«: Aus Deutschland geflüchtete Juden und Antifaschisten wurden aufgefordert, dem Institut für Sozialforschung Berichte über jene Erfahrungen zuzuschicken, die sie vor ihrer Flucht mit Judenverfolgung, Pogromen und Konzentrationslagern gemacht haben. »Besonders wertvoll«, hieß es, »sind uns Mitteilungen, welche die soziale oder regionale Gruppe, auf die sich die Angaben beziehen, näher bezeichnen. (…) Wir wollen auch wissen, auf welches Jahr sich die Beobachtungen beziehen und womöglich ob sich die Verhaltungsweisen im Laufe der Zeit geändert haben. Wir wollen wissen, wie bestimmte Massnahmen und Ereignisse auf das Verhalten der Bevölkerung zu den Juden gewirkt haben.« Für die »wichtigsten Mitteilungen« wurden sechs Geldpreise zwischen $10 und $30 ausgelobt, als Jury fungierten Max Horkheimer, Thomas Mann, Paul Tillich sowie der Chefredakteur des »Aufbau«, Manfred George.
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[FAZ] Stephan Lessenich: »Minimal exklusiv denken«
Medienberichte
Soll das geplante Frankfurter Haus der Demokratie wegweisend sein, muss es sich auch mit Defiziten und Begrenzungen der Demokratie beschäftigen. Im Fokus sollten dabei vor allem die ungleichen Möglichkeiten der Teilhabe stehen.
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Feministische Studien über die zweite Marxistische Arbeitswoche: »Eine feministische Perspektive auf »Unhaltbare Zustände« Tagungsbericht zur Zweiten Marxistischen Arbeitswoche am 26.–29.05.2023 in Frankfurt am Main«
Medienberichte
Gegenwärtig sehen wir uns mit einer Vielzahl gesellschaftlicher und politischer Krisen konfrontiert, die als »unhaltbare Zustände« bezeichnet werden können. Diese reichen von der COVID-19-Pandemie über den Klimawandel und das globale Erstarken rechtsextremer Parteien bis hin zur Krise der sozialen Reproduktion. Die Liste ist lang. Unter diesen Vorzeichen
wurde vom Institut für Sozialforschung (IfS) in Frankfurt am Main vom 26. bis 29.05. die Zweite Marxistische Arbeitswoche (ZMAW) ausgerichtet.
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Soziopolis über Futuring Critical Theory: »›An asset and a burden‹ Bericht zur Konferenz ›Futuring Critical Theory‹ vom 13. bis 15. September 2023 in Frankfurt am Main«
Medienberichte
Ein Jahr lang hatte der – inzwischen schon nicht mehr ganz so neue – Direktor STEPHAN LESSENICH (Frankfurt am Main) mit seinen Kolleg:innen die künftigen Forschungslinien des Frankfurter Instituts für Sozialforschung diskutiert. 1923 war das Institut, finanziert vor allem vom marxistischen Mäzen Felix Weil, gegründet, 1924 dann eröffnet worden. Ein Höhepunkt der Veranstaltungen zum 100. Geburtstag war die internationale Tagung »Futuring Critical Theory«, die das neue Programm zum ersten Mal einer breiteren Öffentlichkeit präsentierte.
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Jacobin über das IfS: »For a Century, the Frankfurt School Has Studied How Domination Works in Modern Societies«
Medienberichte
The year 2023 marks a century since the founding of the Institute for Social Research, better known as the Frankfurt School. Its story is that of a long challenge to the status quo — and a refusal to accept that capitalism is the only possible reality.
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FAZ über die Frankfurter Schule: »Meisterdenker Frankfurt und der unorthodoxe Marxismus«
Medienberichte
In keiner anderen Stadt war im 20. Jahrhundert der unorthodoxe Marxismus so verbreitet wie in Frankfurt. Sein Begriff der Entfremdung brachte das Unbehagen an der Moderne zum Ausdruck.
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FR über Utopischer Raum: »Philosophin Donatella Di Cesare: ›Die Zerbrechlichkeit der Demokratie ist auch ihre Stärke‹«
Medienberichte
FR-Event: Der Zerfall der Demokratie ist in aller Munde, aber was genau zerfällt dabei eigentlich? Philosophin Donatella Di Cesare über das Gefühl der Ohnmacht, die Opferrhetorik des Rechtspopulismus und die Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger.
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[Geschichte der Gegenwart] Anna Steenblock: » ›Wir weigern uns zu gehorchen.‹ Der lange Kampf gegen rassistische Gewalt in Frankreich«
Medienberichte
Im vergangenen Juni wurde der 17jährige Nahel in einer Pariser Banlieue von einem Polizisten erschossen. Seit den 1970er Jahren rufen Polizeigewalt und der sie ermöglichende struktureller Rassismus immer wieder große Proteste hervor – so schon vor 50 Jahren in Marseille.
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[Jungle World] Christian Spernac-Wolfer: »Für manche überwiegt die Angst, arbeitslos zu sein«
Medienberichte
In der deutschen Bauwirtschaft arbeiten Zehntausende Wanderarbeiter aus Rumänien unter schlechtesten Bedingungen. Das Projekt »Rumänische Wanderarbeiter_innen in der deutschen Baubranche. Eine klassifikationstheoretische Studie« des Instituts für Sozialforschung in Frankfurt am Main begleitet sie seit mittlerweile zwei Jahren. Die »Jungle World« sprach mit Christian Sperneac-Wolfer, wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektbearbeiter der Studie.
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FAZ über die Frankfurter Schule: »Jürgen Habermas und die Rationalität in der Moderne«
Medienberichte
Jürgen Habermas hält am Projekt einer noch nicht abgeschlossenen Moderne fest. Und sieht in ihr Rationalität walten, die zu besseren Verhältnissen führt. Und zu mehr Demokratie.
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