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FAZ über das IfS: »Denken in Räumen: Philipp Lenhards Geschichte des frühen Instituts für Sozialforschung«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Die Geschichte der Frankfurter Schule wird in der Regel als Horkheimer + Adorno + X erzählt. Andere Figuren treten lediglich als Anhang des großen Duos auf, das in den Trente Glorieuses zwischen dem Erscheinen der „Dialektik der Aufklärung“ 1944 und Horkheimers Tod 1973 die Kritische Theorie entwickelt hat. Lange Zeit war der Blick vor allem auf den Übergang zu nachfolgenden Generationen gerichtet, der wahlweise als Erfüllungs- (Endlich Politik, Empirie und Klarheit!) oder Verfallsgeschichte erscheint (Ist das noch Kritische Theorie?!). Seit einigen Jahren wächst jedoch das Interesse an der Vor- und Frühgeschichte sowie an vermeintlichen Randfiguren. Zu ihnen zählt Friedrich Pollock, der seit Philipp Lenhards Biographie (F.A.Z. vom 15.11. 2019) nicht mehr bloß als Horkheimers Freund, sondern als „graue Eminenz der Frankfurter Schule“ bekannt ist.


Gespenster der Freiheit über 100 Jahre IfS; »Auf den Schultern von Riesen«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Neue Ideen und einige Image-Korrekturen zum 100. Geburtstag des Frankfurter Instituts für Sozialforschung

Binnen kurzer Zeit trafen das Frankfurter Institut für Sozialforschung (IfS) zwei Großereignisse: Es bekam im Juli 2021 mit Stephan Lessenich einen neuen Direktor – und im März 2022 eine neue Website. Beides geschah im Vorfeld eines nicht minder großen Events: Im Februar 2023 feierte das IfS den 100. Jahrestag seiner Gründung. Neuer Chef, neues Erscheinungsbild: Das altehrwürdige Institut konnte also pünktlich zum Jubiläum gleich zweifach runderneuert an die Öffentlichkeit treten.


die Tagespost über 100 Jahre IfS: »100 Jahre Frankfurter Schule: Mehr als ›religiös unmusikalisch‹ «

Zeitungsartikel, Über das IfS

Von Horkheimer bis Habermas: Die Frankfurter Schule war auch gegenüber sich selbst kritisch – und thematisierte sogar die religiöse Frage nach Transzendenz. Gegründet in den Jahren 1923/24 von jüdischen Industriellen und Intellektuellen, die von der Philosophie Hegels und den Sozialanalysen Marx‘ und Freuds geprägt waren, steht das Frankfurter Institut für Sozialforschung seither nach eigener Definition »für eine kritische Theorie der Gesellschaft, die den herrschenden sozialen Verhältnissen den Spiegel ihrer uneingelösten Möglichkeiten vorhält. Es begreift sich als ein Ort kooperativer, öffentlicher und intervenierender Gesellschaftswissenschaft«.


[Institut Solidarische Moderne]

»#16 mit Stephan Lessenich: Über die Proteste gegen die AfD und die Gesellschaft im Krisenmodus«

Podcasts, Aus dem IfS

Das Jahr 2024 hat ereignisreich begonnen. Erst die Bauernproteste und dann die anhaltende Protestwelle gegen die AfD. Wir sprechen mit dem Soziologen Stephan Lessenich über die aktuelle Protest-Dynamik und eine Gesellschaft im Krisenmodus, in der "nichts mehr normal ist" und sich Transformationskonflikte zuspitzen. Wie können in dieser Situation Mehrheiten für solidarische Alternativen gewonnen werden?


FR über Utopischer Raum: »Wir haben nur dieses Leben auf dieser Erde, darauf kommt es an«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Die Philosophin Eva von Redecker tritt dafür ein, sich für »Bleibefreiheit« für alle und eine größtmögliche Diversität nichtmenschlichen Lebens einzusetzen.

Eva von Redecker, Ihr Buch »Bleibefreiheit« ist ein langer Essay über Leben und Tod und gehört zu Ihrer Philosophie der neuen Protestformen. Was bedeutet diese Wortschöpfung?


welt über das IfS: »Oskar Negt: Das bodenständige Gegenstück zum feinen Denkerclub«

Zeitungsartikel, Über das IfS

In der preziösen Welt der Frankfurter Schule war Oskar Negt der schwarze Schwan. Seine nicht-bürgerliche Herkunft bewahrte ihn vor einem Radikalismus, der Ende der 60er-Jahre unter jungen Bürgerkindern Mode wurde. Als die RAF mordete, zeigte er im linken Milieu Mut.


nd über das IfS: »Alex Demirović: »Wie ein Steinwurf ins Fenster««

Zeitungsartikel, Über das IfS

Alex Demirović spricht über kritische Gesellschaftstheorie im Handgemenge, Intellektuellenbilder und die konformistischen Rebellen von rechts.


nd über das IfS: »Die Praxis der Kritischen Theorie«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Die Studie »Der nonkonformistische Intellektuelle« ist neu aufgelegt – und wurde in Frankfurt mit deren Autor Alex Demirović aktuell diskutiert. Mit 20 Minuten Verspätung beginnt die Buchvorstellung im mittlerweile überfüllten Café KoZ auf dem ehemaligen Campus Bockenheim der Universität in Frankfurt am Main. 100 Menschen sind gekommen, um der Vorstellung von Alex Demirović’ Buch »Der nonkonformistische Intellektuelle« beizuwohnen, das ihn, wie er sagt, »zwölf Jahre meines Lebens gekostet hat«. Stephan Lessenich, Direktor des Instituts für Sozialforschung (IfS), und Christina Engelmann, die an einer aktuellen Studie zu feministischen Perspektiven auf die Geschichte des IfS mitgearbeitet hat, diskutieren die neu aufgelegte Studie zur Erneuerung des marxistischen Denkens durch die Kritische Theorie im Nachkriegsdeutschland.


[Sektion Biographieforschung] Minna-Kristiina Ruokonen-Engler: »Tagen im Land von Kulin Nation Wurundjeri Woi Wurrung People« : Gedanken zum Weltkongress der Soziologie in Melbourne

Zeitungsartikel, Aus dem IfS

Der XX. Weltkongress der International Sociological Association (ISA) fand von 25. Juni bis 1. Juli 2023 in Melbourne/Australien statt. Während der vorherige Weltkongress (2018) in Toronto/Kanada auf der nördlichen Weltkugel in sommerlichen Temperaturen ausgetragen werden konnte, wurde diesmal der Kongress auf der südlichen Seite inmitten des australischen Winters durchgeführt. Dennoch war die Temperatur, verglichen mit Mitteleuropa, eher frühlingshaft.


NZZ über 100 Jahre IfS: »Hundert Jahre kritisch Denken: Die Frankfurter Schule ist eine philosophische Theorie, die ihr eigenes Markenzeichen geworden ist«

Zeitungsartikel, Über das IfS

Als Ort für die Revolutionstheorie wurde es vor gut hundert Jahren gegründet und entwickelte sich zu einem Zentrum gelehrter Gesellschaftskritik: Was hält das Frankfurter Institut für Sozialforschung heute zusammen?
Ein unabhängiges Institut für Sozialforschung, getragen von einem vermögenden Grosskaufmann und seinem politisch links engagierten Sohn: Das war etwas Aussergewöhnliches, selbst in einer aufgeschlossenen, der Wissenschaft zugetanen Stadt wie Frankfurt am Main. Niemand hätte sich 1923 vorstellen können, dass dieses Institut dereinst ein Ort sein würde, der in Verbindung mit dem Begriff «Kritische Theorie» weltweit bekannt werden sollte.