Mediathek

[Institut Solidarische Moderne] »#16 mit Stephan Lessenich: Über die Proteste gegen die AfD und die Gesellschaft im Krisenmodus«

Medienberichte

Das Jahr 2024 hat ereignisreich begonnen. Erst die Bauernproteste und dann die anhaltende Protestwelle gegen die AfD. Wir sprechen mit dem Soziologen Stephan Lessenich über die aktuelle Protest-Dynamik und eine Gesellschaft im Krisenmodus, in der "nichts mehr normal ist" und sich Transformationskonflikte zuspitzen. Wie können in dieser Situation Mehrheiten für solidarische Alternativen gewonnen werden?
Hier weiterlesen.

FR über Utopischer Raum: »Wir haben nur dieses Leben auf dieser Erde, darauf kommt es an«

Medienberichte

Die Philosophin Eva von Redecker tritt dafür ein, sich für »Bleibefreiheit« für alle und eine größtmögliche Diversität nichtmenschlichen Lebens einzusetzen.

Eva von Redecker, Ihr Buch »Bleibefreiheit« ist ein langer Essay über Leben und Tod und gehört zu Ihrer Philosophie der neuen Protestformen. Was bedeutet diese Wortschöpfung?
Hier weiterlesen.

welt über das IfS: »Oskar Negt: Das bodenständige Gegenstück zum feinen Denkerclub«

Medienberichte

In der preziösen Welt der Frankfurter Schule war Oskar Negt der schwarze Schwan. Seine nicht-bürgerliche Herkunft bewahrte ihn vor einem Radikalismus, der Ende der 60er-Jahre unter jungen Bürgerkindern Mode wurde. Als die RAF mordete, zeigte er im linken Milieu Mut.
Hier weiterlesen.

nd über das IfS: »Alex Demirović: »Wie ein Steinwurf ins Fenster««

Medienberichte

Alex Demirović spricht über kritische Gesellschaftstheorie im Handgemenge, Intellektuellenbilder und die konformistischen Rebellen von rechts.
Hier weiterlesen.

nd über das IfS: »Die Praxis der Kritischen Theorie«

Medienberichte

Die Studie »Der nonkonformistische Intellektuelle« ist neu aufgelegt – und wurde in Frankfurt mit deren Autor Alex Demirović aktuell diskutiert. Mit 20 Minuten Verspätung beginnt die Buchvorstellung im mittlerweile überfüllten Café KoZ auf dem ehemaligen Campus Bockenheim der Universität in Frankfurt am Main. 100 Menschen sind gekommen, um der Vorstellung von Alex Demirović’ Buch »Der nonkonformistische Intellektuelle« beizuwohnen, das ihn, wie er sagt, »zwölf Jahre meines Lebens gekostet hat«. Stephan Lessenich, Direktor des Instituts für Sozialforschung (IfS), und Christina Engelmann, die an einer aktuellen Studie zu feministischen Perspektiven auf die Geschichte des IfS mitgearbeitet hat, diskutieren die neu aufgelegte Studie zur Erneuerung des marxistischen Denkens durch die Kritische Theorie im Nachkriegsdeutschland.
Hier weiterlesen.

[Sektion Biographieforschung] Minna-Kristiina Ruokonen-Engler: » »Tagen im Land von Kulin Nation Wurundjeri Woi Wurrung People« : Gedanken zum Weltkongress der Soziologie in Melbourne«

Medienberichte

Der XX. Weltkongress der International Sociological Association (ISA) fand von 25. Juni bis 1. Juli 2023 in Melbourne/Australien statt. Während der vorherige Weltkongress (2018) in Toronto/Kanada auf der nördlichen Weltkugel in sommerlichen Temperaturen ausgetragen werden konnte, wurde diesmal der Kongress auf der südlichen Seite inmitten des australischen Winters durchgeführt. Dennoch war die Temperatur, verglichen mit Mitteleuropa, eher frühlingshaft.
Hier weiterlesen.

NZZ über 100 Jahre IfS: »Hundert Jahre kritisch Denken: Die Frankfurter Schule ist eine philosophische Theorie, die ihr eigenes Markenzeichen geworden ist»

Medienberichte

Als Ort für die Revolutionstheorie wurde es vor gut hundert Jahren gegründet und entwickelte sich zu einem Zentrum gelehrter Gesellschaftskritik: Was hält das Frankfurter Institut für Sozialforschung heute zusammen?
Ein unabhängiges Institut für Sozialforschung, getragen von einem vermögenden Grosskaufmann und seinem politisch links engagierten Sohn: Das war etwas Aussergewöhnliches, selbst in einer aufgeschlossenen, der Wissenschaft zugetanen Stadt wie Frankfurt am Main. Niemand hätte sich 1923 vorstellen können, dass dieses Institut dereinst ein Ort sein würde, der in Verbindung mit dem Begriff «Kritische Theorie» weltweit bekannt werden sollte.
Hier weiterlesen.

FR über das IfS: »Soziologe Alex Demirovic zur Frankfurter Schule: Der ewige Kampf des Nonkonformisten«

Medienberichte

Soziologe Alex Demirovic stellt ein dickes Buch über die Frankfurter Schule vor.

Dieses Buch muss es in sich haben. Der Autor erinnert sich an einen zwölf Jahre dauernden Entstehungsprozess. Sein Gedanke dabei sei häufiger gewesen: „Ich sterbe.“ 800 Seiten umfasst das Werk des in Frankfurt lehrende Gesellschaftswissenschaftlers Alex Demirovic, in dem er kurzerhand die ganze Geschichte der kritischen Theorie aufgeschrieben hat. Und hört man Redner und Rednerinnen an diesem Abend zu, kann man zu gar keinem anderen Schluss gekommen: Das Buch hat es tatsächlich in sich.
Hier weiterlesen.

[soziopolis] Stephan Lessnich: »Apocalypse – wow!«

Medienberichte

Rezension zu »Geist und Müll. Von Denkweisen in postnormalen Zeiten« von Guillaume Paoli

Was für Zeiten! Die deutsche Politik ist in einen gnadenlosen Unterbietungswettbewerb um die menschenverachtendste Umgangsweise mit Geflüchteten und Zuwandernden eingetreten. Im Anbahnungsdokument einer Großen Koalition im Bundesland Hessen gerät das existenzielle Problem des Klimawandels an den Rand des Interesses, während die Unterbindung des »Genderns mit Sonderzeichen« an Schulen, Universitäten und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk in dessen Zentrum rückt. In Argentinien schickt sich ein anarcho-autoritärer Psychopath an, fünfzig Jahre nach Pinochet im Nachbarland Chile ein neuerliches marktradikales Gesellschaftsexperiment zu vollziehen – diesmal ganz ohne Militärputsch, sondern dank absoluter Mehrheit in den Präsidentschaftswahlen. Und, apropos Präsidentschaftswahlen, in den USA steht Donald Trump schon Gewehr (aka »X«) bei Fuß, um das in seiner ersten Amtszeit Unerledigte endlich nachzuholen und die demokratische Verfassung nun wirklich nachhaltig zu schleifen.
Hier weiterlesen.

[Berliner Ensemble] Alexandra Schauer: »Die eigene Identität erfahren kann man nur im Austausch mit anderen«

Medienberichte

Unsere Gesellschaft ist von Vereinzelung und Individualisierung geprägt: Was macht das mit unserer Identität – auch innerhalb von Gruppen? Soziologin Alexandra Schauer gibt Antworten auf die Fragen, die in Brechts Stück "Mann ist Mann" verhandelt werden.
Hier weiterlesen.