Tuesday

Instituto Cervantes

Nach Franco: 50 Jahre demokratischer Wandel in Spanien

Nach Franco: 50 Jahre demokratischer Wandel in Spanien

Der Übergang zur spanischen Demokratie war geprägt von Emotionen, vor allem der Angst vor der Gewalt des franquistischen Militärs, aber auch vor der baskischen ETA. Die mit der neuen Freiheit verbundenen Hoffnungen wichen bald einer gewissen Ernüchterung. Was jedoch blieb, waren sexuelle Befreiung, Feminismus, queere Sensibilitäten und der Zerfall der patriarchalischen Familie, wie sie sich in der movida zeigten. Allen Anfechtungen zum Trotz sind bis heute die Anerkennung des mehrsprachigen und vielfältigen Charakters des Landes sowie die Lebendigkeit von politischem Protest und zivilgesellschaftlicher Organisation Kennzeichen für die politische Kultur Spaniens.

Birgit Aschmann ist an der HU Berlin Professorin für Europäische Geschichte. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Politische Kulturgeschichte, Geschichte der Emotionen und Gendergeschichte. Sie ist Autorin von Beziehungskrise. Eine Emotionsgeschichte des katalanischen Separatismus.

Saturday

2og:dondorf

Public Lectures

Public Lectures

Das 2og:dondorf lädt die Stadtgesellschaft und alle Interessierten zum Tag der offenen Tür ins zweite Obergeschoss der ehemaligen Dondorf-Druckerei ein. Dabei stellen die unterschiedlichen hier aktiven Initiativen sich und ihre Arbeit vor.

Das Institut für Sozialforschung (IfS) verfolgt in den Räumen des 2og:dondorf den Anspruch, einen Ort zu schaffen, an dem die bis in die Alltagspraxis hineinreichenden Widersprüche der bestehenden Gesellschaftsform offengelegt und mit der Stadtgesellschaft debattiert werden können. Dieses Anliegen wird über das »Wohnlabor«, als Schnittstelle zwischen transdisziplinärer Wohnungsforschung und Stadtgesellschaft, und öffentliche Diskussionsveranstaltungen verfolgt.

Am Tag der offenen Tür werden im »Studio 6«, das sich IfS und Wohnlabor mit dem Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) teilen, zwei Diskussionsveranstaltungen stattfinden. Um 17 Uhr wird Felix Wiegand (Ansprechpartner für das Wohnlabor) mit Akteur:innen aus sozialen Bewegungen eine Diskussion zum Thema Leerstand führen. Stephan Lessenich (Direktor des IfS) wird um 18.30 Uhr im Gespräch mit Caroline Geißler (autorenbuchhandlung marx & co) anlässlich der Ereignisse um die Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises über die aktuellen Tendenzen autoritärer Formierung der Gesellschaft sprechen.

Im Flur des zweiten Stockwerks wird die Ausstellung »Utopie und Leerstand« zu sehen sein. Aus einer Forschungswerkstatt am Institut für Humangeographie hervorgegangen, macht sie anhand prägnanter Gebäude – darunter auch die ehemalige Dondorf-Druckerei selbst – die Kämpfe um den Campus Bockenheim in Frankfurt am Main sichtbar.

 

Programm:

Gemeinschaftsraum:

13 Uhr: Begrüßung im offenen Kultur- und Wissensraum im zweiten Obergeschoss der ehemaligen Dondorf-Druckerei

14 Uhr: »Dondorf-Talk« Panel mit den Initiativen des Hauses

Ab 20 Uhr: Bar Abend mit Musik von Spirax e.V.

 

Studio 6:

17 Uhr: »Leben statt Leerstand?! Stadtpolitische Konflikte zwischen staatlicher Regulierung und selbstorganisierter Aneignung.« Akteure aus sozialen Bewegungen im Gespräch mit Felix Wiegand

18.30 Uhr: »Neues vom Kulturkampf: Zur (Nicht-)Verleihung des Deutschen Buchhandlungspreises« Caroline Geißler im Gespräch mit Stephan Lessenich

 

Weitere Informationen finden sich auf der Website des 2og:dondorf.

Wednesday

Instituto Cervantes

Nach Franco: 50 Jahre demokratischer Wandel in Spanien

Nach Franco: 50 Jahre demokratischer Wandel in Spanien

[Leider muss diese Veranstaltung entfallen]

Welche Rolle spielten Zivilgesellschaft und soziale Bewegungen nach Francos Tod? Ohne den Druck, den politisierte Nachbarschaftsvereine, Gewerkschaften, Universitäten und eine alternative Kulturszene ausübten, wäre es wohl nicht zur erfolgreichen transición von der Diktatur zur liberalen Demokratie gekommen. Zugleich blieben aber die franquistisch-revisionistischen Kräfte präsent, so dass sich im Ergebnis dos Españas, zwei Spanien, gegenüberstanden. Lluis beschreibt zunächst den brüchigen Konsens, der bis zur Wirtschaftskrise in den späten Nullerjahren hielt. Erst ab 2011 wurde diese »Kultur der transición« mit den Platzbesetzungen der Indignados und neuen, linkspopulistischen Parteien in Frage gestellt. So entstand eine Gegenkultur, die zwar in linken Regierungswechseln ihren Ausdruck fand, aber zugleich eine neoautoritäre Reaktion provozierte.

Conrad Luis, Soziologe an der Universität Kassel mit katalanischen Wurzeln, ist Autor von Indignados-Bewegung, Populismus und demokratische Praxis in Spanien, 2011-2016. Derzeit vergleicht er in einem Postdoc-Projekt die stationäre Altenpflege in Deutschland und Spanien.

Tuesday

2og:dondorf

Public Lectures

Public Lectures

Öffentliche Abendveranstaltung.

Gabu Heindl (Universität Kassel) und Drehli Robnik (Wien) im Gespräch mit Stephan Lessenich und Tabea Carlotta Latocha (Bauhaus-Universität Weimar/DFG-Graduiertenkolleg »Gewohnter Wandel«).

Eine Kooperationsveranstaltung mit dem DFG-Graduiertenkolleg »Gewohnter Wandel«.

Thursday

Institut für Sozialforschung

Meetings, Conferences, Workshops

Meetings, Conferences, Workshops

Veranstaltung im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekts »Die Kunst der Gegenuntersuchung«.

Friday

Institut für Sozialforschung

Meetings, Conferences, Workshops

Meetings, Conferences, Workshops

Veranstaltung im Rahmen des von der VolkswagenStiftung geförderten Projekts »Die Kunst der Gegenuntersuchung«.

Wednesday

Künstler*innenhaus Mousonturm

Wie es kommen musste – Aspekte des neuen Autoritarismus

Wie es kommen musste – Aspekte des neuen Autoritarismus

Ankündigungstext folgt.

 

Eine Veranstaltungsreihe von Institut für Sozialforschung und dem Künstler*innenhaus Mousonturm

Gegenwärtig wird sichtbar, was sich schon lange abzeichnete: Politische Kräfte, die neoliberale Politiken mit autoritären Anrufungen verknüpfen, rücken zunehmend zusammen und bilden Allianzen. Die Veranstaltungsreihe »Aspekte des neuen Autoritarismus« nimmt diese Konvergenz in den Blick, die nicht nur soziale Ungleichheiten vertieft, sondern auch demokratische Strukturen zunehmend untergräbt und für viele Menschen eine unmittelbare Bedrohung bedeutet.

Während der Neoliberalismus eine Gesellschaft des Wettbewerbs und der Entsicherung schafft, proklamiert der Autoritarismus einfache Feindbilder und rigide Ordnungen. Gemeinsam erzeugen sie ein gesellschaftliches Klima, das demokratische Prinzipien wie Menschenwürde und Grundrechte zunehmend unter Druck setzt. Die autoritär-neoliberale Allianz ist freilich kein Zufall, sie ist Ausdruck struktureller Dynamiken des Gegenwartskapitalismus. Analytisch wie historisch lässt sich zeigen, dass autoritäre Ordnungsvorstellungen bereits im Kern neoliberaler Ideologie verankert sind.

Die vom Institut für Sozialforschung und Künstler*innenhaus Mousonturm organisierte Veranstaltungsreihe beleuchtet die aktuelle Konjunktur dieser Allianz in Deutschland und der Welt, legt Mechanismen autoritär-neoliberaler Politik und deren gesellschaftlichen Konsequenzen offen und fragt danach, welche Gegenbewegungen zum neuen Autoritarismus sichtbar und denkbar sind.

 

 

 

Die Veranstaltungen beginnen jeweils im 20 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm. Der Eintritt ist frei.

Wednesday

DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Public Lectures

Public Lectures

Das Gespräch »Kulturindustrie heute?« widmet sich der Aktualität und Tragfähigkeit eines zentralen Begriffs der Kritischen Theorie. Die Filmwissenschaftlerin Gertrud Koch diskutiert im Gespräch mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl die gegenwärtigen Formen kultureller Produktion und Verbreitung vor dem Hintergrund von Digitalisierung, Plattformen und globalen Medienmärkten. Ausgehend von den klassischen Analysen Adornos und Horkheimers wird gefragt, inwiefern sich die damalige Kritik an der Kulturindustrie auf heutige Film-, Medien- und Popkulturen anwenden lässt oder neu gedacht werden muss. Dabei spielt der Film eine wichtige Rolle: Am Film und seinen Produktions- und Vermarktungsformen lässt sich gut nachvollziehen, wie sich Kunst, Wirtschaft und Öffentlichkeit heute gegenseitig beeinflussen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach Gestaltung, politischer Wirkung, wirtschaftlichen Bedingungen sowie nach Unabhängigkeit, Urheberschaft, Kritikfähigkeit und Öffentlichkeit.

Das Gespräch ist Teil der Reihe »Frankfurter Schule«, die vom Forschungszentrum Normative Ordnungen der Goethe-Universität, dem Dezernat Kultur und Wissenschaft der Stadt Frankfurt am Main und dem Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur in Zusammenarbeit mit dem Institut für Sozialforschung, hr2-kultur und dem Lichter Filmfest Frankfurt International veranstaltet wird, und findet am 29. April 2026 um 19 Uhr im DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum statt.

Zur Reihe
Zwei Stühle, ein Tisch, Spot an: Was sagt die Frankfurter Schule heute zur Lage der Gesellschaft? Welche Antworten gibt die sogenannte »dritte und vierte Generation« auf weltweite Krisen und Konflikte? Zu Gast sind Persönlichkeiten, die – geschult am »Frankfurter Denken« – zu aktuellen Problemlagen Position beziehen und die Gegenwart mithilfe der Kritischen Theorie in den Blick nehmen. Präzise formuliert, verständlich erklärt, ohne zu vereinfachen, mit dem Anspruch, die Bedingungen von Freiheit, Macht und Verantwortung sichtbar zu machen. Denn gesellschaftliche Normen, verankert in Institutionen und Ordnungen, bilden das Fundament unseres sozialen und politischen Zusammenlebens. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nahm sich die Frankfurter Schule vor, diese Normen und ihre Widersprüche im Rahmen einer umfassenden »Kritischen Theorie« ganzheitlich zu beleuchten – eine Herangehensweise, deren Bedeutung und internationale Wirkung bis heute ungebrochen ist. Die Reihe »Frankfurter Schule« wird in unterschiedlichen Kultureinrichtungen in Frankfurt fortgesetzt.

Wednesday

Künstler*innenhaus Mousonturm

Wie es kommen musste – Aspekte des neuen Autoritarismus

Wie es kommen musste – Aspekte des neuen Autoritarismus

Ankündigungstext folgt.

 

Eine Veranstaltungsreihe von Institut für Sozialforschung und dem Künstler*innenhaus Mousonturm

Gegenwärtig wird sichtbar, was sich schon lange abzeichnete: Politische Kräfte, die neoliberale Politiken mit autoritären Anrufungen verknüpfen, rücken zunehmend zusammen und bilden Allianzen. Die Veranstaltungsreihe »Aspekte des neuen Autoritarismus« nimmt diese Konvergenz in den Blick, die nicht nur soziale Ungleichheiten vertieft, sondern auch demokratische Strukturen zunehmend untergräbt und für viele Menschen eine unmittelbare Bedrohung bedeutet.

Während der Neoliberalismus eine Gesellschaft des Wettbewerbs und der Entsicherung schafft, proklamiert der Autoritarismus einfache Feindbilder und rigide Ordnungen. Gemeinsam erzeugen sie ein gesellschaftliches Klima, das demokratische Prinzipien wie Menschenwürde und Grundrechte zunehmend unter Druck setzt. Die autoritär-neoliberale Allianz ist freilich kein Zufall, sie ist Ausdruck struktureller Dynamiken des Gegenwartskapitalismus. Analytisch wie historisch lässt sich zeigen, dass autoritäre Ordnungsvorstellungen bereits im Kern neoliberaler Ideologie verankert sind.

Die vom Institut für Sozialforschung und Künstler*innenhaus Mousonturm organisierte Veranstaltungsreihe beleuchtet die aktuelle Konjunktur dieser Allianz in Deutschland und der Welt, legt Mechanismen autoritär-neoliberaler Politik und deren gesellschaftlichen Konsequenzen offen und fragt danach, welche Gegenbewegungen zum neuen Autoritarismus sichtbar und denkbar sind.

 

 

Die Veranstaltungen beginnen jeweils im 20 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm. Der Eintritt ist frei.

Thursday

Institut für Sozialforschung, Sitzungssaal

Meetings, Conferences, Workshops

Meetings, Conferences, Workshops

Mit Anna-Verena Nosthoff zu ihrem aktuell erschienenen Buch.

Weitere Infos folgen.

Thursday – Friday

2og:dondorf

Meetings, Conferences, Workshops

Meetings, Conferences, Workshops

In Kooperation mit dem IfS laden der DGS-Arbeitskreis Soziologie der Nachhaltigkeit (SONA), das Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE), die DGS-Sektion Umwelt- und Nachhaltigkeitssoziologie sowie die Kooperationsstelle Hochschulen und Gewerkschaften Frankfurt-Rhein-Main zu einem zweitägigen Workshop im 2og:dondorf ein. Dort sollen zum einen aktuelle Forschungsprojekte und -ideen im Feld der sozialwissenschaftlichen Nachhaltigkeits- und Umweltforschung diskutiert und der Austausch über Bedingungen und Perspektiven wissenschaftlicher Arbeit in diesem Forschungsfeld ermöglicht werden.

Einreichungen für die Diskussion eigener Forschung und für Workshopideen (bis zu 90 Minuten) können in Form Abstracts (max. 300 Wörter) sowie einer kurzen biographischen Notiz bis zum 10. April 2026 als eine PDF-Datei an sebastian.suttner@uni-wuerzburg.de gesendet werden.

Der ausführliche Call for Participation befindet sich auf der Website des AK SONA.

Thursday

Künstler*innenhaus Mousonturm

Wie es kommen musste – Aspekte des neuen Autoritarismus

Wie es kommen musste – Aspekte des neuen Autoritarismus

Ankündigungstext folgt.

 

Eine Veranstaltungsreihe von Institut für Sozialforschung und dem Künstler*innenhaus Mousonturm

Gegenwärtig wird sichtbar, was sich schon lange abzeichnete: Politische Kräfte, die neoliberale Politiken mit autoritären Anrufungen verknüpfen, rücken zunehmend zusammen und bilden Allianzen. Die Veranstaltungsreihe »Aspekte des neuen Autoritarismus« nimmt diese Konvergenz in den Blick, die nicht nur soziale Ungleichheiten vertieft, sondern auch demokratische Strukturen zunehmend untergräbt und für viele Menschen eine unmittelbare Bedrohung bedeutet.

Während der Neoliberalismus eine Gesellschaft des Wettbewerbs und der Entsicherung schafft, proklamiert der Autoritarismus einfache Feindbilder und rigide Ordnungen. Gemeinsam erzeugen sie ein gesellschaftliches Klima, das demokratische Prinzipien wie Menschenwürde und Grundrechte zunehmend unter Druck setzt. Die autoritär-neoliberale Allianz ist freilich kein Zufall, sie ist Ausdruck struktureller Dynamiken des Gegenwartskapitalismus. Analytisch wie historisch lässt sich zeigen, dass autoritäre Ordnungsvorstellungen bereits im Kern neoliberaler Ideologie verankert sind.

Die vom Institut für Sozialforschung und Künstler*innenhaus Mousonturm organisierte Veranstaltungsreihe beleuchtet die aktuelle Konjunktur dieser Allianz in Deutschland und der Welt, legt Mechanismen autoritär-neoliberaler Politik und deren gesellschaftlichen Konsequenzen offen und fragt danach, welche Gegenbewegungen zum neuen Autoritarismus sichtbar und denkbar sind.

 

 

Die Veranstaltungen beginnen jeweils im 20 Uhr im Künstler*innenhaus Mousonturm. Der Eintritt ist frei.

Tuesday

2og:dondorf

Wednesday

Campus Bockenheim

Adorno Lectures

Adorno Lectures

Thursday

Campus Bockenheim

Adorno Lectures

Adorno Lectures

Friday

Campus Bockenheim

Adorno Lectures

Adorno Lectures