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FAZ über die Adorno Vorlesungen 2024: »Die Produktion der Außenseiter«

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Der französische Soziologe Loïc Wacquant geht bei den Adorno-Vorlesungen mit der weltweiten Klassenjustiz ins Gericht – mit manchen Übertreibungen.
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[medico Podcast] Stephan Lessenich: »Krise, Angst, Ressentiment«

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Die Erfolge der AfD bei Landtagswahlen, der Wahlsieg Trumps in den USA, Kämpfe um körperliche Selbstbestimmung, die Normalisierung von Verrohung und Gewalt: Das alles und Vieles mehr sind Symptome des scheinbar unaufhaltsamen Aufstiegs extrem Rechter Akteure in politische Ämter.

Auf allen Kontinenten gewinnen autoritäre Projekte und Regierungsformen an Zuspruch, nehmen Abwehrhaltungen und vorgebliche Ängste gegen als abweichend Empfundenes zu. Emanzipatorische Gegenprojekte oder auch nur Widerspruch sucht man häufig vergebens – und wenn doch, winkt nicht selten heftige staatliche Repression.

In dieser Folge von Global Trouble sprechen wir mit dem Sozialwissenschaftler und Direktor des Frankfurter Instituts für Sozialforschung Stephan Lessenich über den Zusammenhang von Krise, Faschismus und Autoritarismus und dem Extremismus der gesellschaftlichen Mitte und darüber wie rechts es eigentlich noch werden kann.
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[IfS Working Paper] Christiane Schnell und Hermann Kocyba: »Working for Democracy? On Employee Participation in European Institutions«

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Democratic participation rights in the workplace are a central demand of the labour movement but have been increasingly contested in recent decades. The institutions and agencies of the EU investigated in our research are not only characterized by the absence of externally de'ined and controlled labour rights. In fact, from a constitutional perspective, they rather appear as premodern legal monsters. In this paper three aspects of this labour regime will be discussed: how to gain a foothold in interest representation in a union-aversive environment, the nexus between unionism and professionalism, which is important for understanding the mechanism of political participation in this 'ield, and 'inally the institutional framework and legal constructions which led to a situation where labour rights must be reclaimed from scratch. This working paper documents selected 'indings of the pilot study funded by the European Trade Union Institute (ETUI), which allowed us to explore this largely unexplored 'field of ‘Interest representation and labour relationships at the supranational level’ and develop our current and ongoing project with a broader focus on labour in supranational organizations.
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FAZ über das IfS: »Seyla Benhabib liebt Adorno und Frankfurt«

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Sie ist Fan von Hannah Arendt und ihre Dankesrede heißt „Gegen falsche Universalien und identitäres Denken“. Seyla Benhabib würdigt Adorno als Denker unserer Zukunft.
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[FAZ] Saskia Gränitz: »Gewalt steigt in sozialen Krisen«

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Gewalt gegen Obdachlose nimmt zu. Hier müssten soziale Krisen und autoritäre Strukturen zusammengedacht werden, sagt die Soziologin Saskia Gränitz.
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[Politik&Ökonomie] Lena Reichardt: »Café Marx«

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In seinem Buch »Café Marx« erzählt Philipp Lenhard die Geschichte des Instituts für Sozialforschung neu. In Abgrenzung zu vorliegenden Darstellungen, rekonstruiert der Autor die Institutsgeschichte anhand der Konstelllierung von Personen, Räumen, Prozessen, Gedanken und Handlungen, wie Lena Reichhardt schreibt.
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[politikkultur] Stephan Lessenich: »Irrsinn im Quadrat«

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Stell Dir vor, es ist Kalter Krieg, und alle machen mit: In etwa so wirkt die politische Dynamik der Wissenschafts- und Kulturlandschaft im Deutschland des Jahres 2024. Das Gleichgewicht des Schreckens, Signatur der auf den Zweiten Weltkrieg folgenden Jahrzehnte demokratisch- kommunistischer Systemkonkurrenz, ist wieder zurück. Weniger allerdings auf dem Terrain der zwischenstaatlichen Beziehungen, wo man sich spätestens seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine die irrationale Konstellation des atomaren Patts zweier imperialer Antagonisten fast schon wieder zurückwünschen würde. Der neue Kalte Krieg tobt im Landesinneren, auf dem Feld der symbolischen Kämpfe, und die bevorzugte Waffe im ideologischen Konflikt ist die des Boykotts. Wer hier etwas auf sich hält, kennt bei dem Versuch, sein Gegenüber zum Schweigen zu bringen, kein Halten mehr. Dabei hat die Auseinandersetzung tendenziell noch archaischeren Charakter angenommen als zu Zeiten der bipolaren Welt. Auge um Auge, Zahn um Zahn, das Prinzip der »flexible response« war
gestern: Heute folgt auf die Wahrnehmung vermeintlich oder tatsächlich unerträglicher Äußerungen der jeweils gegnerischen Seite die äußerst vorhersehbare Reaktion, den oder die Kontrahentin mundtot zu machen, sei es nun per Ausladung oder Anschwärzung, Runtermachen oder Niederschreien
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FAZ über die Adorno Vorlesungen 2023: »Zur Schändung des Sigmund-Freud-Denkmals in Wien«

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In Wien wurde der Gedenkstein für den Psychoanalytiker Sigmund Freud beschmiert. Das veranlasst zur Neuauflage der Frage Adornos: Was kann die Psychoanalyse dem Antisemitismus entgegensetzen?
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nd über das IfS: »Im Schatten der Frankfurter Schule«

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Im Gegensatz zu Adornos männlichen Zöglingen sind seine Schülerinnen »vergessen« – trotz bedeutender Beiträge zu Theorie und Praxis. Mitternacht ist »Nachtstudio«-Zeit. Jedenfalls für Hannah Werbezirk. Die Salzburger Gymnasiastin hat es sich zur Angewohnheit gemacht, ein väterliches Verbot zu unterlaufen und zu später Stunde auf einem Empfangsgerät der Firma Grundig den Stimmen zu lauschen, die mittels Radio Wien den Weg unter ihre Bettdecke finden. Die artikulierte Ausdrucksweise, die ebenso elegante wie tiefschürfende Gedankenführung eines »Nachtstudio«-Gastes hat es ihr besonders angetan. Von einem Vortrag über den französischen Schriftsteller Marcel Proust ist sie so beeindruckt, dass sie das Frankfurter Institut für Sozialforschung per Brief um das Manuskript bittet.
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FAZ über »Briefwechsel 1950 –1969«: »Lieber Teddie, die Bar ist nicht mehr so reizend«

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Der eine flieht als „Halbjude“ in die USA, der andere wird Marinekommandant unter Hitler: Der knapp 20 Jahre umfassende Briefwechsel zwischen Theodor W. Adorno und Ludwig von Friedeburg ist Zeugnis einer unwahrscheinlichen Freundschaft.
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