- Geschichte
- 100 Jahre IfS
- Gremien
- Kommissionen
- Bibliothek
- IfS-Archiv
- Adorno Archiv
Ethikkommission
Die Ethikkommission des IfS prüft auf Antrag wissenschaftliche Vorhaben, die am IfS angesiedelt werden, unter forschungsethischen Gesichtspunkten und gibt eine entsprechende Stellungnahme ab. Die Kommission tritt in der Regel zweimonatlich zur Monatsmitte zusammen. Anträge an die Kommission sind spätestens zwei Wochen vor der jeweiligen Sitzung, d.h. am ersten Tag eines jeden geraden Monats, vollständig und in einer PDF-Datei an die E-Mail-Adresse der Kommission (ethikkommission@ifs.uni-frankfurt.de) zu richten.
Personen
Sabine Flick (Vorsitzende)
Sabine Flick ist W3-Professorin für Allgemeine Soziologie an der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Zuvor war sie als Professorin für Geschlecht und Sexualität an der Hochschule Fulda tätig. Nach ihrer Promotion 2012 an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. hat sie an verschiedenen Instituten in Deutschland, Israel, Österreich und in den USA gelehrt und geforscht, u. a. an der University of California, Berkeley, der Tel Aviv University und der Universität Graz. Flick leitet das von der DFG geförderte Projekt »Psychotherapeutische Behandlung arbeitsbezogenen Leidens in Deutschland (PsyWork)«, ist Mitglied bei medico international und des Editorial Boards des »Psychotherapie Forums«, Zeitschrift des Österreichischen Bundesverbands für Psychotherapie. Am Institut für Sozialforschung ist sie eine der Sprecher*innen des Arbeitskreises »Gender, Kinship, Sexuality« und Mitglied der Ethikkommission.
Kai Dröge
Studium der Soziologie, Philosophie und Informatik in Siegen. 2009 Promotion an der Justus-Liebig-Universität Gießen. 2002 bis 2006 Forschung und Lehre an der Bergischen Universität Wuppertal. 2002 bis 2016 wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Sozialforschung, u. a. in dem zwischen 2008 und 2012 vom SNF geförderten und gemeinsam mit Olivier Voirol durchgeführten Kooperationsprojekt »Online Dating. Mediale Kommunikation zwischen romantischer Liebe und ökonomischer Rationalisierung«. Seit 2008 Dozent und Projektleitung an der Hochschule Luzern. Seit 2016 assoziierter Wissenschaftler am IfS, seit 2022 Permanent Fellow.
Sarah Speck
Sarah Speck ist Professorin für Soziologie mit dem Schwerpunkt Frauen- und Geschlechterforschung. Zuvor forschte und lehrte sie in Hamburg, Berlin, Darmstadt, Tübingen und Osnabrück. Seit 2015 ist sie am Institut für Sozialforschung tätig, seit 2020 Mitglied des Kollegiums. Ihre Forschungsinteressen liegen u.a. im Bereich des widersprüchlichen Wandels der Geschlechterverhältnisse, der sozialen Reproduktion im Gegenwartskapitalimus sowie transnationaler (queer)feministischer und anderer sozialer Bewegungen. Sie hat u.a. zu Kritischer und feministischer Gesellschaftstheorie, zur politischen Ökonomie von Paarbeziehungen, zum Thema Geschlecht/Sozialisation und Erziehung, neuen Männlichkeiten, Care und Mutterschaft publiziert.
Thomas Barth
Magisterstudium Soziologie und Politikwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 2008–2012 Promotionskolleg »Demokratie und Kapitalismus« (Universität Siegen/Rosa-Luxemburg-Stiftung). 2013 Promotion zum Dr. phil. 2014–2022 akademischer Rat auf Zeit am Institut für Soziologie der Ludwig-Maximilians-Universität München. Seit April 2022 Teil der wissenschaftlichen Geschäftsführung am Institut für Sozialforschung.
Dokumente
Links
- Deutsche Forschungsgemeinschaft: „Wann brauche ich ein Ethikvotum?“
- Ethik-Kodex der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) und des Berufsverbandes Deutscher Soziologinnen und Soziologen (BDS)
- Ethik-Kodex der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft (DVPW)
- RatSWD:
• Forschungsethik – Handlungsempfehlungen für die Einhaltung ethischer Grundsätze bei empirischer Forschung
• Best-Practice Forschungsethik. Best-Practice-Sammlung zur Forschungsethik im For-schungsprozess - Deutsche Forschungsgemeinschaft: Umgang mit Forschungsdaten
- KonsortSWD: Forschungsdatenmanagement in kleinen Forschungsprojekten
Gleichstellungsbeauftragte
Die Gleichstellungsbeauftragte kann von allen am Haus tätigen Personen angerufen werden und steht der Institutsleitung beratend zur Seite.
Personen
Anna Rosa Ostern
2013 bis 2017 Studium der Soziologie an der Georg-August-Universität Göttingen und 2017 bis 2022 Studium der Psychologie an der International Psychoanalytic University Berlin. 2015 bis 2020 verschiedene wissenschaftliche Hilfskraftstellen, unter Anderem zur Bedeutung von Selbstoptimierung im transdisziplinären Projekt »Das vermessene Leben«. 2023 wissenschaftliche Mitarbeit in der Pilotphase des Forschungsprojektes »Abwehr, Aneignung, Widerstand. Bedingungen und Bewältigungsmodi der Klimakrise« an der International Psychoanalytic University Berlin. Seit 2023 Doktorandin in dem von der Hans-Böckler-Stiftung geförderten Promotionskolleg »Dialektik der Teilhabe« am Institut für Sozialforschung.
Ricarda Biemüller
2007 bis 2013 Studium der Erziehungswissenschaft an der Eberhard Karls Universität Tübingen und der Universität Bielefeld. 2016 bis 2020 wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Erziehungswissenschaft der Bergischen Universität Wuppertal. 2021 Promotion an der Bergischen Universität Wuppertal. 2021 bis 2024 wissenschaftliche Mitarbeit am Fachbereich Erziehungswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a. M. Lehraufträge unter anderem an der Leuphana Universität Lüneburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Seit 2024 wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Sozialforschung.
Ombudsstelle
Das Institut für Sozialforschung verfügt über zwei Ombudspersonen, die von allen am IfS tätigen Personen in Fällen von Konflikten mit Institutsangehörigen kontaktiert werden können.
Personen
Stephan Voswinkel
1982 Promotion an der Georg-August-Universität Göttingen. 1982 bis 1984 wissenschaftliche Mitarbeit am Soziologischen Forschungsinstitut Göttingen. 1985 bis 1988 wissenschaftliche Mitarbeit am Soziologischen Seminar der Georg-August-Universität Göttingen sowie 1989 bis 1992 am Institut für Soziologie der Philipps-Universität Marburg. 1993 bis 2000 wissenschaftliche Mitarbeit und Vertretungsprofessur am Fachbereich Gesellschafts- und Geisteswissenschaften der Universität Duisburg-Essen, dort 2000 Habilitation. 2013 Senior Fellow am Kolleg »Postwachstumsgesellschaft« der Friedrich-Schiller-Universität Jena. 2013 bis 2022 Privatdozent am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt a. M. 2015 bis 2018 verschiedene Vertretungs- und Gastprofessuren an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. und der Technischen Universität Darmstadt. Seit 2001 wissenschaftliche Mitarbeit am Institut für Sozialforschung. 2014 bis 2022 Mitglied des Kollegiums am Institut für Sozialforschung, seit 2022 dort Permanent Fellow.
Greta Wagner
Studium der Soziologie an der FU Berlin und der Goethe-Universität Frankfurt. Mitglied der Nachwuchsgruppe »Variationen des Neoliberalismus und ihre Transformation« bei Normative Orders von 2009 – 2011. Promotion 2014 an der Goethe-Universität zur Soziologie pharmakologischer Leistungssteigerung. Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Soziologie der Goethe-Universität (Arbeitsbereiche Soziale Ungleichheit) von 2011 – 2017. Member des Institute for Advanced Study in Princeton 2018 – 2019. Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut für Soziologie der TU Darmstadt (Arbeitsbereich Allgemeine Soziologie/Soziologische Theorie) von 2019-2024. In dieser Zeit Vertretungsprofessuren an der Universität Luzern und der TU Darmstadt. Seit 2024 Emmy-Noether-Nachwuchsgruppenleiterin. Seit 2024 Professorin für Kultursoziologie an der Goethe-Universität Frankfurt. Mitherausgabe von WestEnd. Neue Zeitschrift für Sozialforschung.
Kontakt
Mail an: